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Windkraft: "Bad Orb darf nicht zum Opfer grüner Ideologie werden"

Windkraft: "Bad Orb darf nicht zum Opfer grüner Ideologie werden"

Die Freie Wählergemeinschaft (FWG) Bad Orb lehnt die Errichtung eines Windparks auf dem Horstberg entschieden und kompromisslos ab und reagiert damit auf eine Pressemitteilung der Grünen (wir berichteten). "Das Vorhaben ist ein massiver Eingriff in Natur, Wald und Wasserhaushalt und steht im eklatanten Widerspruch zu den Interessen der Kurstadt Bad Orb sowie zu den geplanten Zukunftsprojekten eines Kur- und Heilwaldes und der im Bau befindlichen Natur-Erlebnis-Welt. Was die Grüne Fraktion hier betreibt, ist verantwortungslose Ideologiepolitik auf dem Rücken unserer Stadt“, stellt die FWG klar.

Der Horstberg sei kein Industriegebiet, sondern ein sensibler Natur- und Wasserschutzraum. Allein für die Fundamente der von den Grünen genannten 7 Megawatt Windräder müssten zwischen 35.000 und 40.000 Tonnen Beton in den Wald eingebracht werden. Die Folgen wären aus Sicht der FWG irreversibel.

Die FWG warnt eindringlich vor den Auswirkungen auf den Wasserhaushalt: "Regenwasser kann nicht mehr versickern, das Grundwasser wird dauerhaft beeinträchtigt, Quellen geraten in Gefahr. Für eine Kurstadt, deren Existenz auf sauberem Wasser und intakter Natur beruht, ist dies ein unkalkulierbares Risiko. Das zu ignorieren, ist nicht nur fahrlässig – es ist unverantwortlich“, so die FWG.

Auch die von den Grünen versprochenen Steuereinnahmen entpuppen sich nach Auffassung der FWG regelmäßig als Luftschlösser: "Die Realität zeigt ein anderes Bild. Aktuelles Beispiel Flörsbachtal: Statt der prognostizierten 500.000 Euro Steuereinnahmen, wurden es am Ende gerade einmal 59.000 Euro. Grüne Rechnungen gehen nur auf dem Papier auf – bezahlt wird am Ende mit zerstörter Natur und leeren Kassen“, kritisiert die FWG.

Die Grüne Fraktion Bad Orb habe längst den Blick für das Wohl der Stadt verloren. Statt nachhaltiger Entwicklung setze sie auf Symbolpolitik und opfere Wald, Wasser und Tourismus einem ideologischen Dogma. „Wer so rücksichtslos mit unserer Heimat umgeht, darf keine politische Verantwortung tragen“, betont die FWG.

Mit Blick auf die Kommunalwahl am 15. März 2026 appelliert die FWG an die Bürgerinnen und Bürger von Bad Orb, ein klares Zeichen zu setzen – bei der Wahl und bei dem Bürgerentscheid zum Windpark auf dem Horstberg. „Die Menschen in Bad Orb haben es selbst in der Hand, diesem 'grünen Spuk' ein Ende zu bereiten.“

Die FWG Bad Orb kündigt an, alle erdenklich rechtlichen Mittel einzusetzen, um den Windpark zu verhindern und die Zukunft der Kurstadt zu schützen. Wer wissen will, wohin grüne Politik führt, müsse nur die Tagespresse verfolgen: explodierende Energiekosten, Firmenabwanderungen, Insolvenzen und hunderttausende vernichtete Arbeitsplätze seien längst Realität: "Bad Orb darf nicht zum Opfer grüner Ideologie werden."

Kommentare

13
Eisentraud
3 monate vor
Teil 2 an Pietje:
Die Frage ist doch, wieviel Energie wollen wir uns überhaupt leisten. Man kann nicht alles gleichzeitig elektrifizieren und den Verbrauch steigern durch Rechenzentren, KI, Wärmepumpen und E Mobilität und glauben das liesse sich auf kleiner Fläche konfliktfrei lösen. Das geht schon rein rechnerisch nicht auf. EIN großes Rechenzentrum benötigt die Energie einer Großstadt von 300.000 bis 500.000 Einwohner pro Jahr., entspricht 2 bis 4 TWh. Ein Onshore Windrad liefert realistisch 2.000 bis 2.500 Vollaststunden, also ca. 12 GWh pro Jahr, und das nicht einmal dann, wenn die Energie benötigt wird.
Speicher und Netze verschärfen das Flächenproblem. Je mehr volatile Erzeugung umso mehr Umspannwerke, Trassen, Speicherstandorte, Backup Kraftwerke. Diese Flächen werden in den Bedarfsrechnungen gerne verschwiegen. Realistisch reden wir derzeit über eine verdreifachung der nötigen Stromerzeugung.
Der vielgepriesene Europäische Strommarkt ist ebenso eine Mogelpackung. Zum einen verschiebt man damit die Umweltprobleme einfach ins Ausland, denn auch die Exportländer benötigen Flächen und Ressourcen, Wasser, Material und Rohstoffe. Damit ist ausländischer Strom auch nicht automatisch CO2 frei. Hinzu kommen Netzverluste, Transportaufwand, die den Energieverbrauch erhöhen.
Sie sehen also, das Thema ist viel komplexer, wenn man sich ernsthaft damit befasst. Und die Akzeptanz findet man tatsächlich nur noch da wo all diese negativen Seiten ausgeblendet werden.
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8
Pietje
3 monate vor
Man mag zu Windkraft stehen oder auch nicht. Die ganzen, teils pseudowissenschaftlichen, Berechnungen sind mir offen gesagt ziemlich egal. Bei jeder geplanten Anlage bekommt man 15 Berechnungen von 10 Experten und jede sagt was anderes, immer abhängig davon, wie sich der Experte selbst positioniert. Mir gefallen diese Windräder auch nicht und ich bin auch bei diesem Thema der Auffassung, dass man -wie so oft- den zweiten Schritt vor dem ersten macht. Ohne eine funktionierende Infrastruktur, Speicher etc. ist die Windenergiegewinnung vorrangig ein gut funftionierendes Geschäft für die Betreiber. ABER, die anderen Bereiche werden hoffentlich schnellst möglich nachgeliefert und ein Windrad fällt nicht nach 10 Jahren um - hoffentlich ;-)
Ich habe mich hier speziell zur Situation in Bad Orb geäußert. Den Nachweis(!), dass man seitens der Stadt bsplw. dem Ausweis der Windvorrangfläche wiedersprochen hat, konnte ich weiterhin nicht finden. Und ich habe weiterhin erhebliche Zweifel, dass der Widerstand gg. diese Windkraftanlagen, auch ohne das Engagement von Herrn Strauss, in dieser Form stattgefunden hätte.
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1
Eisentraud
3 monate vor
Pietje,
Was Sie als Pseudowissenschaften bezeichnen sind offizielle Zahlen der Bundesnetzagentur und der Netzbetreiber.
Und die Stellungnahme der Stadt Bad Orb ist kein öffentliches Dokument sondern an die Regionalversammlung adressiert.
Ich weiß ja nicht wo Sie herkommen, aber Ortskundige hier der Unwahrheit zu bezichtigen lässt tief blicken.
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14
Norbert
3 monate vor
Da macht die FWG den Job der AfD, die am 15.3. erstmals in Bad Orb antritt. Wenn die FWG schon keine WEAs errichten will, wäre es interessant zu wissen, ob sie vielleicht eine Brandmauer errichten will. Im Ton hört es sich nicht so an. Die blauen Jungs haben doch schon Schwielen an den Händen, vor lauter Schenkelklopfen über die FWG. Mal sehen, wann sich der erste FWGler traut über die Mauer zu springen...
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2
Michael Müller
3 monate vor
Energie wird ständig teurer.

In diesem Monat haben die deutschen Gasspeicher einen historischen Tiefstand erreicht.
Heizöl kostet Jahr für Jahr mehr.
Selbst der Chef des ADAC sagt steigende Benzinpreise voraus.

Darum denkt alle einmal nach:
Wir können heute von grüner Ideologie schwurbeln und die Windräder verhindern.
Aber werden wir, in einigen Jahren, einen sehr hohen Preis dafür zahlen?
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19
Proximo
3 monate vor
Ihre Argumentation ist ähnlich scheinheilig wie die der Mehrheit der deutschen Politiker. Was machen Sie denn mit all Ihren Windkraftanlagen wenn kein Wind weht und die Sonne nicht scheint? Richtig, Sie kaufen bösen Atomstrom aus Frankreich. Aber Hauptsache das deutsche Gewissen ist rein.
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19
Old white ma
3 monate vor
Propaganda.

Heizöl

Der Ölpreis wurde schon vor 20 Jahren auf 200 $ prognostiziert, und?

Der Preis für den Endkunden ist global weitgehend förderquellenunabhängig. Und dank der Deckelung des russisches Öls auf seinerseits 65$ ist der Markt insgesamt abgerutscht. Der WTI Preis? 63 $ heute. Richtig, auch für die Saudis, die Emirate, Norwegen.....und die Russen?

Nur die CO2 Bepreisung nimmt den Preisvorteil hier in der EU.

Gas.

Nachdem man die Speicher durch Müller und Ministerkumpel hochgejazzt hatte, sollte man sich nicht wundern, wenn jetzt Panikmache eintritt. Als ob Speicher die einzige Versorgung darstellte. Dabei ist ein Speicher zunächst gebundenes Kapital, er glättet die Preise im Spread Sommer/Winter. Bei hohen Zinsen schon ein Risiko. Aber ach, dann fällt das Argument der bösen Russen ins Nirwana. Zinsen, Leute, Zinsen waren die Ursache der niedrigen Stände 2023.

Wer also jammert, soll einfach jetzt 5000 m3 kaufen, bunkern und davon zehren. Aber cash un Vorkasseh
, nix heute kaufen, morgen zahlen. Analog Heizöl.
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19
James
3 monate vor
Ach, Deutschland, das Land von "will haben, aber nicht bei mir".
Niemand will in seiner Nähe:
* AKWs
* Kohle- und Gaskraftwerke
* Stromtrassen
* PV oder Windenergie

Alle wollen sie
* Billigen Strom
* Hochverfügbarkeit

Eigentlich kann man in diesem Land gar nichts bauen, ohne das ein Links Öko sich an der Zerstörung von Echsen stört, oder ein Rechts Öko an der Zerstörung vom Status Quo.

Jedes Kaff hier glaubt doch auch an die Besonderheit seiner Natur, Bad Orb hält sich auch für ein UNESCO Welterbe.
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21
Pietje
3 monate vor
Auch ohne "Öko's" aus jedweder Richtung: so langsam sollte doch wirklich jedem klar sein, dass es ohne erneuerbare Energie nicht mehr funktioniert. Und ja: da gibt es noch viel zu verbessern bzgl. Speicherung/Einspeisung etc. Aber irgendwann muss man doch damit anfangen. Es ist wirklich zunehmend nervtötend, dass sehr viele Menschen gerne den Benefit in Anspruch nehmen, aber mögliche negative Begleitumstände kategorisch ablehnen. Egal, ob Strom, Müll, Handymasten, Bahnstrecken u.v.m. Ich finde so etwas auch nicht "schön", aber es ist halt eine Notwendigkeit.

Die Aufregung hätte man sich in Bad Orb übrigens ersparen können, wenn sich das kommunale Gremium bereits vor einigen Jahren klar gegen diese Maßnahme positioniert hätte. Hat man m.W.n. damals aber nicht. Nun, seit dem sich Herr Strauss in Bad Orb engagierte (und auch investiert), ist man plötzlich "Opfer".
Vielleicht setzen sich die Bad Orber an einem Wochenende mal in ihr Auto und fahren nur mal zwischen Gelnhausen und Neuhof auf der A66 "spazieren". Dabei sollte der (Bei-)fahrer schauen, wie viele andere "Opfer" es bereits nur in diesem kleinen Bereich gibt. Trotzdem geht das Leben auch an diesen Orten weiter und das auch nicht schlechter als vorher.
Die Methode "wasch mich, aber mach' mich nicht nass" funktioniert einfach nicht.
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14
Eisentraud
3 monate vor
@ Pietje
Bad Orb stellt sich seit 2012 gegen Windkraftanlagen im Naturpark Spessart und es gibt tatsächlich einstimmige Beschlüsse der städtischen Gremien gegen diese Naturzerstörung.
Mit Ihrer Einschätzung, es gehe nicht ohne „erneuerbare“ liegen Sie ebenfalls falsch. Wir haben mittlerweile eine installierte Leistung, die weit über der nötigen Last liegt und dennoch werden Für jede Windkraftanlage Backup Anlagen benötigt. So hat jüngst die EU den Bau von 12 neuen Gaskraftwerken genehmigt. Diese allerdings reichen nach Einschätzung von Energieexperten bei weitem nicht aus. Demgegenüber wurden ca. 10 GW Erdgaskapazitäten stillgelegt. Wohlgemerkt 10GW gesicherte Leistung und keine fluktuierende Einspeisung. Außerdem kollidieren im Moment Klimaschutz und Naturschutz. Es findet ein Paradigmenwechsel statt. Hieß es früher Naturschutz ist auch Schutz vor technischer Überformung und ein Beitrag zum Klimaschutz, heißt es heute, Eingriffe in Wälder, Aufweichzng von Artenschutzrecht, ja sogar Ausnahmen in FFH und Vogelschutzgebieten. Das ist keine naturwissenschaftliche Notwendigkeit sondern eine rein politische Entscheidung die zu hinterfragen ist. Fundamente, Wege, Schneisen, Kabeltrassen führen zu Zerschneidung von Lebensräumen, Verdrängung sensibler Arten und Verlust von Rückzugsräumen. Die vielgepriesenen Ausgleichsmassnahmen sind rein formal, nicht funktional. Sehr oft werden sie gegen Zahlungen erlassen.
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12
De alde Hanauer
3 monate vor
Vergeblich Müh, Eisentraud.

Heute wurde bekannt, dass wir 12 GW Gaskraftwerke neu bauen müssen. Kosten für Bau und Betrieb soll der Stromkunde zahlen. Wer sonst?

War ja klar. Nur die Kosten kennt man noch nicht. Soso.
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15
Christel Liedke
3 monate vor
Genau so ist es. Dem ist nichts hinzuzufügen. Außer eventuell: lieber Wind- und Solarenergie als dreckige Kohle, Atomstrom und fracking Gas.
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15
Old white man
3 monate vor
Nicht mehr funktioniert? Wo, im Main Kinzig Kreis, oder auf dem Planeten Erde, mit stetig wachsender, nach Wohlstand und Aufstieg gierenden Gesamtbevölkerung insbesondere Äquatornah? Wieviele TWh gehen wohl drauf, um Städte wie Mumbai, Bangkok, Singapore, Shanghai, Hongkong selbst Beijing im Sommer lebenswert zu halten? Kein Wunder, denn dort lohnt sich PV weil,es im Einklang mit dem Verbrauch steht. Und heiss, heiss war es dort schon vor 150 Jahren. Nix Klima, Breitengrad.

Wir haben doch schon Muffensausen, wenn es mal 35 Grad im Sommer oder negative 5 Grad im Winter gibt.
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Jörg Wieczorkowski
3 monate vor
Das stimmt so nicht. Die Bad Orber Stadtversammlung hat sich schon von Anfang an gegen Windkraftanlagen entschieden.
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7
Pietje
3 monate vor
zitiere Jörg Wieczorkowski:
Das stimmt so nicht. Die Bad Orber Stadtversammlung hat sich schon von Anfang an gegen Windkraftanlagen entschieden.


Okay, ich hatte es anders in Erinnerung bzw. irgendwo so gelesen. Sorry, wenn ich hier falsch gelegen habe.
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7
Pietje
3 monate vor
zitiere Pietje:
zitiere Jörg Wieczorkowski:
Das stimmt so nicht. Die Bad Orber Stadtversammlung hat sich schon von Anfang an gegen Windkraftanlagen entschieden.


Okay, ich hatte es anders in Erinnerung bzw. irgendwo so gelesen. Sorry, wenn ich hier falsch gelegen habe.


Kurzer Nachtrag: Lt. FOCUS Online vom 25.1.2025 haben es die gemeindlichen Gremien in den Jahren 2020 und 2021 versäumt, gegen die Ausweisung dieser sog. "Windvorrangfläche" Widerspruch einzulegen. Insofern liege ich doch nicht ganz falsch, dass man hier -warum auch immer- etwas nicht getan hat, um die Errichtung von Windrädern ggf. zu verhindern.
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Eisentraud
3 monate vor
zitiere Pietje:
zitiere Pietje:
zitiere Jörg Wieczorkowski:
Das stimmt so nicht. Die Bad Orber Stadtversammlung hat sich schon von Anfang an gegen Windkraftanlagen entschieden.


Okay, ich hatte es anders in Erinnerung bzw. irgendwo so gelesen. Sorry, wenn ich hier falsch gelegen habe.


Kurzer Nachtrag: Lt. FOCUS Online vom 25.1.2025 haben es die gemeindlichen Gremien in den Jahren 2020 und 2021 versäumt, gegen die Ausweisung dieser sog. "Windvorrangfläche" Widerspruch einzulegen. Insofern liege ich doch nicht ganz falsch, dass man hier -warum auch immer- etwas nicht getan hat, um die Errichtung von Windrädern ggf. zu verhindern.


Auch das ist nicht richtig. Bad Orb hat sich gemeinsam mit den Nachbargemeinden massiv gegen die Ausweisung dieser Vorrangflächen gewehrt.
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9
De alde Hanauer
3 monate vor
Was denn. Ich bin in Nachbarschaft zu einen Riesenkraftwerk aufgewachsen. Der höchste Schornstein ist ein Witz im Vergleich zu aktuellen Schwachwindanlagen. Es war eine Industrieanlage in einem Industriegelände. Die Gemeinde war reich wie Scheich. Wohlstand, günstige FW. Perdu.

Das Ding steht dort immer noch, Netzreserve. Wenn mal wieder kein Wind weht
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Hans
3 monate vor
Sie schreiben und formulieren es ja selber, ZERSTÖRUNG und genau dagegen stellen sich verantwortungsvolle Politiker nunmal.
Gut, dass es in Bad Orb diese Politiker noch gibt! Weiter so!!!!
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21
James
3 monate vor
Korrekt, aber es gibt keinen Fortschritt ohne, jeder neue Fahrradweg versiegelt und zerstört Natur. Wenn wir uns als Gesamtgesellschaft darauf einigen unseren Konsum zu stoppen dann bin ich auch fein mit. Wie sagt, "nur nicht bei mir", aber Amazon soll bis morgen liefern: Logistikzentren, neue Straßen, ...
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18
Hans
3 monate vor
Es ist schon verrückt wenn man sieht, was diese Grüne Partei in Deutschland anrichtet und noch immer Anhänger findet, die Sie wählen, oder aber sogar für diese Partei kandidieren. Heizungsgesetz, Energiegesetz, nicht nachvollziehbare Flüchtlingspolitik und Spitzenpolitiker wie Baerbock die einer hochqualifizierten Diplomatin den Posten wegnehmen, oder denken wir an die Abstimmung im Europaparlament wo mit der AfD abgestimmt wurde. Die Vermietung des Horstberg an einen Windkraftanlagenbetreiber war das Abschiedsgeschenk der scheidenden Grünen Ministerin. Man darf den Grünen keine Macht bei Wahlen in die Hand geben. Hier werden bei diesem Projekt die Existenz einer sich im Aufwind befindlichen Kurstadt gefährdet und das auf dem Altar einer fehlgeleiteten Ideologie.
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D.A.
3 monate vor
DIE GRÜNEN! Dinge die die Welt nicht braucht.
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Paulchen
3 monate vor
Man kann nur hoffen, dass sich alle vernünftigen Bad Orber Parteien in dieser Angelegenheit zusammen tun.
Nur gemeinsam kann sich Bad Orb gegen die Ideen der grünen Spinner wehren und den angedachten Windpark auf dem Horstberg verhindern.
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Old white man
3 monate vor
Das Hauptproblem besteht darin, dass der Horstberg eben nicht Eigentum der Stadt Bad Orb ist. Im Linsengericht war es einfacher, da dort der Wald auch der Gemeinde gehört. Abgelehnt.

Die Haupteinnahme beim Horstberg sind:

-Einspeisevergütung, Schwachwindzulagen und EEG Beihilfen (doch, das gibt es immer noch. 17 Mrd alleine 2025) für den Betreiber

-Pacht für Hessenforst

-Netzentgelte für den Anschlussversorger

Alles bezahlt vom Stromkunden, also auch wir Steuerzahler. MwSt auf Netzentgelte, darauf muss man mal kommen.

Und Bad Orb? Bekommt 50-100 Tsd im Jahr? Da ist Umsatz des Thermalbades, gerne auch aus dem Umland genutzt, deutlich höher.

PS. 2 % der Fläche Hessens für WKA, aha. Meist Wald. As Vergleich, alle Autobahnen in D verbrauchen weniger als 0.2%. Aber wehe, der Hambi, Himbi, Humbi soll weichen. Pharisäer.
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