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"United4Gaza"-Demo in Frankfurt: Polizei spricht Redeverbot aus

"United4Gaza"-Demo in Frankfurt: Polizei spricht Redeverbot aus

Wie hinlänglich bekannt, waren am Samstag in Frankfurt mehrere Versammlungen angemeldet, unter anderem in Solidarität mit dem Staat Israel als auch auf pro-palästinensischer Seite. Die Frankfurter Polizei hatte den Einsatztag intensiv unter Beachtung der besonderen Herausforderung, dass verschiedene Interessenlagen mit konträren Ansichten und einem hohen Emotionalisierungsgrad aufeinandertreffen können, vorbereitet.

Aus diesem Grund war sie frühzeitig im gesamten Stadtgebiet präsent, um nicht verbotene Versammlungen zu schützen und deren störungsfreien Verlauf zu gewährleisten. Allen Bürgerinnen und Bürgern wurden die Teilnahme und die damit verbundene Wahrnehmung der Grundrechte auf Versammlungs- und Meinungsfreiheit ermöglicht.

Die größte Versammlung war ein Aufzug zum Thema "United4Gaza", der mit ca. 11.000 Teilnehmenden mit etwas Verspätung gegen 17:15 Uhr am Hafenpark im Ostend startete und um 21:15 Uhr am Roßmarkt beendet wurde. Entgegen anders lautender Darstellungen hinderte nicht die Polizei den Aufzug am Loslaufen, sondern die Versammlungsleitung selbst verzögerte den Start, um die Choreographie an der Aufzugsspitze zu ordnen.

Es wurden vereinzelte Straftaten durch einzelne Versammlungsteilnehmende, unter anderem wegen des Verdachts der Volksverhetzung, der Billigung von Straftaten und des Verwendens Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen sowie Ordnungswidrigkeiten im Zusammenhang mit der Beschränkungsverfügung der Stadt Frankfurt festgestellt. Die Polizei schritt dabei entschlossen ein und ahndete die Verstöße konsequent.

Ein Redner auf dem Lautsprecherwagen in der Spitze des Aufzugs verharmloste den Holocaust sowie den Terroranschlag der Hamas vom 7. Oktober 2023. Daraufhin sprach ihm die Polizei über die Versammlungsleitung ein Redeverbot aus, leitete ein Ermittlungsverfahren ein und forderte ihn auf, das Lautsprecherfahrzeug zu verlassen. Als er dieser Aufforderung nicht nachkam, nahmen ihn die Einsatzkräfte fest. Ein Versammlungsteilnehmer versuchte, der Polizei den Zutritt zum Wagen zu verwehren, woraufhin er zur Seite gedrängt werden musste. Der Redner wurde zudem im Anschluss von der Versammlung ausgeschlossen und erhielt einen Platzverweis.

Darüber hinaus begann ein Demonstrationszug mit ca. 90 Teilnehmenden zum Thema "Gegen Hass und Hetze" um 14:00 Uhr vom Opernplatz in einem Rundkurs zum Opernplatz. Er wurde gegen 16:30 Uhr ohne besondere Vorkommnisse vom Verantwortlichen beendet.

Die anderen Versammlungen verliefen friedlich und störungsfrei.

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Kommentare

7
Harbi
9 monate vor
Hei, was' schöne Bilder......
Am besten sind die Fahrradständer .......
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6
W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸
9 monate vor
Ich finde das „Freiheit für die Wassermelonen“ Bild echt Gelungen!

Zitat:
https://vorsprung-online.de/images/images/2025/August/Mix/gaza/zgaza_az72.jpg
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4
Manoman
9 monate vor
Tolles Bild, ich dachte in Deutschland gilt das Vermummungsverbot?
Wir lassen uns auf der Nase herumtanzen, lächerlich...
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3
ischhabdesnedgesacht
9 monate vor
gestern in Cölle ist die Polizei sofort eingeschritten, als sie sich vermummten und Rauchtöpfe zündeten .Schöner Stockeinsatz incl Pfefferspray
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5
W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸
9 monate vor
Zitat:
Es wurden vereinzelte Straftaten durch einzelne Versammlungsteilnehmende, unter anderem wegen des Verdachts der Volksverhetzung, der Billigung von Straftaten und des Verwendens Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen
Zitat:
Ein Versammlungsteilnehmer versuchte, der Polizei den Zutritt zum Wagen zu verwehren, woraufhin er zur Seite gedrängt werden musste.
Wird doch durch die Linken oder Antifa und Medien bestimmt wieder so gedreht, dass es die Bösen Rechten in der Polizei und Nazis die sich in die Gruppe geschlichen waren und alles in die Statistik Rechts eingeordnet wird.

Zum Glück gab es keine größeren Ausschreitungen, wie man das von solchen Demos üblicherweise kennt.
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5
Ruffty
9 monate vor
Diese Typen wissen ganz genau, daß sie keinen Rückhalt in der Mehrheit der Bevölkerung haben. Im Grunde demonstrieren sie für das "Recht" arabischer Terroristen, harmlose Zivilisten zu jeder Zeit abschlachten zu können. Der Ausgangspunkt für diesen Feldzug der israelischen Armee ist bekannt und wird auch nicht vergessen. Solche Subjekte begreifen erst dann den Ernst der Lage, wenn man ihnen an die eigene Substanz geht. Dann fangen sie an zu jammern und schwafeln von Genozid und Holocaust. Kein Gedanke daran daß solche Vereinigungen wie Hamas und Hisbollah die eigene Bevölkerung in Geiselhaft nehmen und als Schutzschild für ihre Mörder missbrauchen.
Widerliche Mentalität.
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