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Astronomische Bildung im Haus der Astronomie

Astronomische Bildung im Haus der Astronomie

Die Astro-AG der Kopernikusschule Freigericht nutzte dieser Tage ein hervorragendes Angebot für astronomische Weiterbildung und besuchte das Haus der Astronomie in Heidelberg.

Interkulturelle Wochen im Main-Kinzig-Kreis

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Infrarotastronomie und Spektraluntersuchungen waren die ausgewählten Workshops der 13 Schülerinnen und Schüler, die mit ihrem Lehrer Michael Pieke, seit vielen Jahren Leiter der Sternwarte der Kopernikusschule, nach Heidelberg fuhren und im Haus der Astronomie von Matthias Penselin begrüßt wurden.

In den Workshops konnten sich die Nachwuchs-Astronomen mit Hilfe geeigneter Schülerexperimente in die Grundlagen der Astrospektroskopie einarbeiten. Ein Arbeitsgebiet, das in den kommenden Monaten an der Freigerichter Sternwarte aufgegriffen und vertieft werden soll. Mit Handys, Fernbedienungen, heißen Wassertöpfen, Infrarot-LEDs, Infrarottonwandlern und einer Wärmebildkamera lernten die Jugendlichen die Vorzüge dieser Strahlung zur Verwendung in der Astronomie kennen. Mit Hilfe der infraroten Strahlung kann man durch Staubwolken hindurchschauen, die für normales Licht undurchlässig sind. Damit wird u.a. ein Blick ins Zentrum der Milchstraße möglich.

Zwei Highlights, die eigentlich nicht auf dem Plan standen, waren dann noch die Führung durch eine historische Sternwarte, mit einem über vier Meter langen Refraktor, an dem alte mit neuen Arbeitstechniken verglichen werden konnten, zum Beispiel wie in früheren Jahren fotografische Aufnahmen mit herkömmlichen Filmen und Fotoplatten erstellt wurden. Begeistert konnte man dann noch im Planetarium im Herzen des Gebäudes die Kenntnisse über den Sternhimmel überprüfen und vertiefen.

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