Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler in diesem Jahr von den Französischlehrkräften Nicole Knappe-Credé, Carolin Heeg, Emilie Mureau und Marie Seitz. Die traditionelle Tagesexkursion in die elsässische Metropole gehört fest zum Französischprogramm der Kopernikusschule und verbindet auf besondere Weise Unterricht, Kultur und europäische Begegnung.
Schon bei der Ankunft war die besondere Atmosphäre Straßburgs spürbar: französische Lebensart, elsässische Fachwerkhäuser, kleine Geschäfte, Cafés und die beeindruckende Kulisse der Altstadt. Ein erstes Ziel war die berühmte Cathédrale Notre-Dame, deren imposante Fassade bei vielen Schülerinnen und Schülern für Staunen sorgte. Dort begann auch die Stadtrallye, bei der die Jugendlichen Straßburg in kleinen Gruppen erkundeten.
Mit Aufgaben, Fragen und viel Neugier machten sich die Schülerinnen und Schüler auf den Weg durch die Innenstadt. Sie suchten besondere Orte, beobachteten das Stadtleben, orientierten sich mit Stadtplan und Aufgabenbogen – und kamen dabei immer wieder mit der französischen Sprache in Kontakt. Ob beim Lesen von Schildern, beim Nachfragen, beim Bestellen eines Crêpes oder beim Kauf eines kleinen Souvenirs: Aus Unterrichtswissen wurden echte Alltagserfahrungen.
Natürlich blieb auch Zeit, Straßburg auf eigene Weise zu entdecken: Die Jugendlichen bummelten durch die Gassen, bestaunten die Fachwerkhäuser, machten Fotos, probierten französische Spezialitäten und genossen das besondere Flair einer Stadt, die wie kaum eine andere für die Verbindung von Frankreich, Deutschland und Europa steht.
Die begleitenden Lehrkräfte zeigten sich begeistert davon, mit wie viel Neugier und Selbstständigkeit die Schülerinnen und Schüler unterwegs waren. Die Fahrt machte einmal mehr deutlich, dass Fremdsprachenlernen weit über Vokabeln und Grammatik hinausgeht: Es öffnet Türen zu Menschen, Orten und Kulturen. Straßburg zeigte sich dabei nicht nur als lohnendes Ausflugsziel, sondern als lebendiger Lernort – und als wunderbarer Beweis dafür, wie motivierend Französischunterricht sein kann, wenn er die Schülerinnen und Schüler mitten hinein ins echte Leben führt.



