Auf Einladung der Fraport AG konnten 16 Abiturientinnen und Abiturienten der Kopernikusschule Freigericht kürzlich hinter die Kulissen dieses Mega-Airports blicken. Gemeinsam mit ihrem Tutor und Englischlehrer Thorsten Weitzel beobachteten sie zunächst das geschäftige Treiben rund um eine Flugzeugabfertigung. Ausgesucht hatte sich der erfahrene Tour-Guide, der der Gruppe alle Informationen in englischer Sprache darbot, einen Airbus A380 der Singapore Airlines, der mit seinen über 500 Passagieren an Bord gerade gelandet war und vor den Augen der Gäste aus Freigericht ans Gate rollte. Auch wenn Frankfurt der Heimatflughafen der Lufthansa ist und das Logo mit dem Kranich daher fast überall sichtbar war, hatten die Schülerinnen und Schüler besondere Freude an den vielen Flugzeugen und Airlines, die an diesem Vormittag aus exotischen, weit entfernten Ländern nach Frankfurt kamen. Immerhin fliegen von Frankfurt aus inzwischen rund 61 Millionen Passagiere jährlich in über 100 Länder. Viel Wissenswertes zu Berufsbildern der 81.000 Beschäftigten an der größten Arbeitsstätte Deutschlands gab es auf der 90-minüten Rundfahrt ebenso wie aktuelle Informationen über den aktuellen Bau- und Planungsstand in Sachen Terminal 3. Ziel sei es mit dem Bau des neuen Terminals die Kapazitäten auf 90 Millionen Passagiere auszudehnen und damit an den Mitbewerbern in London, Paris und Amsterdam endgültig vorbeizuziehen, so der Fraport-Mitarbeiter.
Eine weitere Superlative am Frankfurter Flughafen ist das mit 650 Sitzplätzen, einem McCafé sowie einer riesigen Spiellandschaft für Kinder ausgestattete größte McDonald's Restaurant in Europa. Hier konnten die Jugendlichen, vorschriftsmäßig in weißen Overalls und Mützen gekleidet, hinter die Kulissen der Burger-Braterei blicken, wo 160 Mitarbeiter rund um die Uhr für die bis zu 800 Gäste pro Stunde sorgen. Innovativ in dieser McDonald's Filiale sind die großen Order-Terminals, an denen die Gäste per Touchscreen bestellen. Die vielen Lager und Kühlräume wurden bei der Betriebsbesichtigung ebenso in Augenschein genommen wie die großen Küchen, wo man eine erste Verköstigung geboten bekam. Die Fleisch-Qualität überraschte und überzeugte alle, bestehen die verwendeten Burger-Buletten doch wirklich zu 100 Prozent aus Rindfleisch. Alles muss hier nach Vorschrift gebraten werden. Jeder Arbeitsschritt ist in dicken Aktenordnern genau geregelt, in jedem Land gleich geregelt: die Anzahl der Gurkenscheiben zwischen den Brötchenhälften ebenso wie die Reinigungsprozeduren. Interessant fanden die Besucher der Kopernikusschule auch die Informationen zu den vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten bei der Fast-Food-Kette, sogar ein international anerkanntes Duales Studium gibt es. Kurz vor Ende der Unterrichtsphase haben die Schülerinnen und Schüler bei dieser Exkursion auf spannende Art Betriebsabläufe und Berufsperspektiven zweier globaler Weltfirmen kennengelernt.




