Dabei stand bis kurz vor dem Start gar nicht fest, ob der Lehrgang überhaupt durchgeführt werden kann. Erst nach einem Weckruf von Kreisschiedsrichterobmann Markus Breidenbach an die Vereine fanden sich ausreichend Teilnehmer.
19 überwiegend junge Anwärter waren am 16. September angetreten, um sich vom Team um Kreislehrwart Sebastian Rieth und seinem Stellvertreter Christoph Eschmann durch die 17 Regeln des Fußballs leiten zu lassen. Dabei reichten die Themen von relativ banalen Dingen wie „Regel 3: Zahl der Spieler“ bis hin zur „Königsdisziplin“ der Schiedsrichter, der „Regel 11: Abseits“. Dabei galt es für die Referenten, neben der grauen Theorie, auch ihre teilweise jahrzehntelange Erfahrung in die Vorträge mit einfließen zu lassen. Am Ende des Lehrgangs mussten die Teilnehmer zum 30 Fragen umfassenden Regeltest antreten.
Der seit einigen Jahren verschärfte Test wurde von 11 Teilnehmern auf Anhieb bestanden, darunter zwei Personen die den Lehrgang nur für ihren Trainerschein absolvierten und deshalb nicht aktiv zur Pfeife greifen werden. Hinzu kommt eine weitere Schiedsrichterin, die ihre Ausbildung sowie Prüfung im Kreis Büdingen ablegte.
Vergangenen Montag fand dann vor der Pflichtsitzung die Nachprüfung statt, die von 4 weiteren Anwärtern erfolgreich absolviert werden konnte. Im Anschluss daran wurden die Neulinge auf der Schiedsrichtersitzung ihren Kollegen vorgestellt und begrüßt. Die neuen Referees werden nun ihre ersten Erfahrungen in den Juniorenspielklassen sammeln. Dabei werden sie bei ihren ersten Spielleitungen von erfahrenen Paten begleitet, die ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen sollen und ihnen den Einstieg in das Amt des Schiedsrichters zu erleichtern.



