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Musical und Museum: „Grimmels“ auf Studienfahrt in England

Musical und Museum: „Grimmels“ auf Studienfahrt in England

Kurz vor den Sommerferien hieß es für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 des Grimmelshausen Gymnasiums „Koffer packen!“.

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Die Studienfahrten der einzelnen Tutorengruppen zu unterschiedlichen Zielen im In- und Ausland standen an. Die Englisch-Leistungskurse unter der Leitung von Andrea Bechtold-Zwiener und Sabine Hartmann machten sich ganz traditionell zur Erkundung der Britischen Insel auf und steuerten nach einer stürmischen Kanalüberquerung zunächst den Londoner Stadtteil Greenwich an. Greenwich hat für die Zeitmessung und die Seefahrt eine historische Bedeutung, da hier der nullte Längengrad oder „Nullmeridian“ verläuft.

Der nächste Tag war unter anderem dem Besuch des fast originalgetreu wieder aufgebauten Shakespeare-Theaters gewidmet. Das „Globe-Theatre“ muss heute wie damals ohne geschlossenes Dach auskommen, sodass die Zuschauer auf den billigen Stehplätzen direkt vor der Bühne auch nass werden, wenn es regnet, gespielt wird nämlich bei jedem Wetter. Diese Konstruktion ist den mangelnden Beleuchtungsmöglichkeiten der damaligen Zeit geschuldet. Man spielte einfach am Nachmittag bei Tageslicht.

Weiter ging es am nächsten Tag über den wegen seiner heißen Quellen bereits von den Römern geschätzten Kurort Bath in den Südwesten des Landes nach Bristol. Die berühmte Hängebrücke, die Clifton Suspension Bridg, und das erste mit Dampf angetriebene Propellerschiff, die S.S. Great Britain, die der geniale Erfinder Isambard Brunel konstruierte, unterstreichen eindrucksvoll die industrielle Vormachtstellung Großbritanniens im 19. Jahrhundert. Die ehemaligen Hafenanlagen und Docks in Bristol werden heute auf vielfältige Weise als Restaurants, Museen oder Hotels genutzt und sind so lebendiger Teil der Stadtgeschichte.Die Schülerinnen und Schüler trugen mit Referaten in englischer Sprache zur Gestaltung des jeweiligen Tagesprogramms mit bei.

Der absolute Höhepunkt der Fahrt war der Besuch eines Musicals, der für den Rückreisetag bei einem nochmaligen Zwischenstopp in London geplant war. „The Phantom of the Opera“ von Andrew Lloyd-Webber stand auf dem Programm, und den beiden Schülern Maximilian Lückel und Maximilian Wiesner gelang es auf eindrucksvolle Weise, die Zuhörer vor dem Musical-Theater schon richtig einzustimmen: der Gesangsvortrag von Maximilian Lückel zog die Passanten in Bann und wurde mit großem Applaus belohnt.

Nach dem Ende der Musical-Vorstellung wartete schon der Bus, der die Gruppe nach erlebnisreichen Tagen sicher nach Gelnhausen zurück brachte.

Foto: Maximilian Wiesner und Maximilian Lückel.

 

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