Die jungen Leute erlebten konkret vor Ort die Herstellung kostbarer Geräte, der „Vasa Sacra“, mit denen sie im Dienst als Messdiener in der Heiligen Messe täglich Kontakt haben. Sie konnten selbst Erfahrungen beim Erhitzen des Metalls, beim Klopfen und Hämmern für die Formgebung sammeln. Der Werkstattlehrer für Silberschmiede Clemens Stier gab mit den Auszubildenden einen guten Einblick in die künstlerische Arbeit und ermöglichten den Jugendlichen konkrete Arbeit am Objekt.
Der Kontakt war vor einem Jahr bei einer Podiumsdiskussion anlässlich einer Ausstellung im Hanauer Goldschmiedehaus und durch einen Besuch von Auszubildenden der Zeichenakademie in der St. Elisabethkirche im Rahmen des Projektes „Ritual Gefäße – Traditionen und Veränderung” entstanden. Hier erörterten sie im Gespräch mit Dechant Andreas Weber die Verwendung und Pflege der „Vasa Sacra“, mit besonderem handwerklichem Interesse an der zwölf in Silber gefassten Leuchtern mit Tabernakel und Vortragekreuz in der St. Elisabeth-Kirche.. Beachtung fand auch der von einem Künstler der Zeichenakademie gestalteten vierzehnteilige Kreuzweg im Schiff der Kirche.
„Ein für beide Seiten spannender und lehrreicher Nachmittag mit vielen praktischen Elementen!“, fasste Gemeindereferentin Margit Lavado das Erlebte zusammen.







