Die Tiere wurden aus der Wildnispopulation im Rothaargebirge übernommen und haben die Quarantänezeit gut überstanden. Wisente sind eine Schlüsselart für naturnahe Waldökosysteme. Mit den beiden Kühen stärken wir unser Zucht- und Bildungsprojekt und tragen zum Erhalt der vom Aussterben bedrohten Art bei“, so Sebastian Brandenburg, Leiter des Wildparks.
Selbstbewusste Neuzugänge prägen die Herde
"Die beiden Neuzugänge zeigen sich sehr selbstbewusst und dominant. Aktuell lassen sie unsere etablierten Kühe nicht in den Stall. Dieses Verhalten führen wir darauf zurück, dass die sehr kräftig gebauten Tiere lange Zeit in der Wisentwildnis des Rothaargebirges gelebt haben und dort am oberen Ende der Rangordnung standen. Unser Tierpflegerteam beobachtet die Herde intensiv und unterstützt den Eingewöhnungsprozess. Die scheuen Riesen haben sich ansonsten gut eingelebt und sind für Besucher gut zu beobachten."
Nachwuchs bei den Kleinen
"Gute Nachrichten gibt es auch von den kleinen Weidetieren: In den letzten Tagen begrüßten wir mehrere Jungtiere bei den Zwergziegen und Moorschnucken. Die quirligen Lämmer und Zicklein sind die Stars in ihren Gehegen und begeistern Groß und Klein. Die Moorschnucken sind eine alte norddeutsche Landrasse und leisten mit ihrer Beweidung einen wichtigen Beitrag zum Naturschutz. Die Zwergziegen sind beliebte Botschafter für artgerechte Nutztierhaltung. Der Wildpark ist täglich geöffnet, alle Informationen zu Öffnungszeiten und Eintrittspreisen finden sie unter www.hessen-forst.de", heißt es abschließend in der Pressemitteilung.



