Wer möchte, kann dabei Teil des Films werden und sein Statement über Wölfe abgeben. Da dieses Projekt sehr aufwendig ist, hat er hierzu ein Fundraising-Projekt unter https://www.gofundme.com/Menschen-fuer-woelfe gestartet. Um alle Interessierten auf dem Laufenden zu halten, hat Vogel unter https://info83107.wixsite.com/menschen-fuer-woelfeeinen Blog eingerichtet, auf dem er kontinuierlich über sein Projekt schreiben wird. Jeder, der Teil dieses Films werden will, kann sich über das eingerichtete Kontaktformular bei ihm melden.
Um das Doku-Filmprojekt umsetzen zu können, sind etwa 15 000 Euro notwendig. "Ohne Spenden ist dieses Projekt nicht umsetzbar, würde ich allein den Zeitaufwand rechnen, müsste ich das Doppelte ansetzen", so der Hanauer.
Und warum gerade jetzt dieser Film zum Thema Wölfe? Vogel: "Eine Lobby, bestehend aus dem Bauernverband und der Jägerschaft, versucht seit Jahren, den Wolf in Deutschland in ein schlechtes Licht zu rücken. Deren Ziel scheint die erneute Ausrottung zu sein. Menschen soll Angst eingejagt werden. Mit völlig überzogenen und zum Teil sogar falschen Zahlen von Nutztierrissen soll der Wolf als reißende Bestie dargestellt werden. Dabei beträgt der Anteil der Risse an Nutztieren gerade mal ein Prozent." Die Große Koalition wolle laut Koalitionsvertrag die Wölfe „dezimieren“, die Jäger würden den Wolf in Deutschland gerne im Jagdrecht haben. " Dagegen will ich mit meinem Film ein Zeichen setzen", so Vogel. Allein eine Petition gegen den Abschuss des Wolfes Pumpak auf www.change.org/pumpak hättenmittlerweile über 131 000 Menschen unterzeichnet und eine neue Umfrage ergebe, dass 79 Prozent der Deutschen für den Wolf seien.
„Wo der Wolf ist, wächst der Wald“... laute ein russisches Sprichwort. Das habe auch einen wahren Charakter, denn der Wolf sei in der Lage, Schäden in der Natur zu heilen. Anders als menschliche Jäger, sei der Wolf nicht auf Trophäen aus. Er töte, um seinen Hunger zu stillen. Dabei wähle er nicht die stärksten Tiere aus, sondern die Schwachen und Alten. Er trage damit sogar zur Gesunderhaltung anderer Arten, wie Hirsch, Reh und Wildschein bei. Wo Wölfe leben würden, hätten auch andere, seltene Tiere und Pflanzen wieder eine Chance. Vogel: "Wir müssen dem Wolf helfen, damit er bleiben kann. Mein Film soll dazu beitragen."
Foto: Der Hanauer Journalist Volker Vogel (im Bild mit seinem Tschechoslowakischen Wolfshund Anori) plant einen Dokufilm unter dem Titel "Menschen für Wölfe". Ein Projekt, das er über Fundraising finanzieren will.
Foto: Im Filmprojekt von Volker Vogel geht es um Menschen, die sich freuen, dass der Wolf in Deutschland wieder ansässig ist.



