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Johanneskirchplatz in Hanau: Öde Beete und Holperstrecke

Johanneskirchplatz in Hanau: Öde Beete und Holperstrecke

Zur Neugestaltung des Johanneskirchplatzes in Hanau äußert sich VORSPRUNG-Leser Thomas Seifert in seinem Leserbrief.

"Neulich habe ich mir mal die Neugestaltung des Johanneskirchplatzes in der Hanauer Innenstadt angesehen, für die die Stadt viel Geld aufgewendet hat und die ein weiterer Puzzlestein in der Umgestaltung von Plätzen darstellen soll. Danach waren meine Gefühle sehr zwiespältig. Die neure Verkehrsführung kann sich sehen lassen, ist optisch ansprechend und verlangsamt den Verkehr deutlich. Doch was haben sich die Planer denn bei den großflächigen Baumscheiben gedacht? Schwarz-grauer Splitt mit ein paar vereinzelten grünen Büscheln Grün widersprechen eigentlich der Vorgabe, Vorgärten und Gärten nicht zu Kieswüsten umzugestalten.

Zudem werden sich Rollstuhlfahrer, Benutzer von Rollatoren und gehbehinterte Menschen ganz sicher über das großkopfige Pflaster 'freuen', das auf den Gehwgen und der Straße rund um den Platz verlegt worden ist. Und noch ein Rätsel: Weshalb endet der Gehweg auf der Rückseite des ehemaligen Gotteshauses abrupt an einem der Beete und man muss díe Straßernseite wechsel und gute 50 Meter später das Spiel wiederholen, weil es dann wieder möglich ist, auf der Kirchenseite zu gehen? Das hätte man deutlich besser machen können!"

Thomas Seifert
Hanau

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