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Ladendiebstahl in Relation zu Steuerhinterziehung

Ladendiebstahl in Relation zu Steuerhinterziehung

Zur polizeilichen Kriminalstatistik für 2025 äußert sich VORSPRUNG-Leser Jörg Sternberg in seinem Leserbrief.

"Ende April hat der Innenminister Alexander Dobrindt gemeinsam mit Herrn Münch vom Bundeskriminalamt und dem Vorsitzenden der Innenministerkonferenz die polizeiliche Kriminalitätsstatistik des vergangenen Jahres vorgestellt und dabei besonders hervorgehoben, dass den Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger in Höhe von 42,9 Prozent 'deutlich überrepräsentiert ist'. Nun muss man allerdings wissen, dass es sich bei den überführten registrierten Verdachtsfällen nicht um nicht um verurteilte Täter handelt, sondern um angezeigte Verdächtige, für die zunächst die Unschuldsvermutung gilt.

Auch sollte man in Betracht ziehen, dass zwar Racial Profiling der Polizei verboten ist, aber in der Praxis dennoch eine Rolle spielt, da in der Regel häufiger in Quartieren und an Plätzen Kontrollen und Durchsuchungen stattfinden, die als 'soziale Brennpunkte' gelten und in denen Migranten auch mehrheitlich da billiger leben. Im Übrigen ist auch das Anzeigeverhalten gegenüber fremdartigen Erscheinungsbild wie zum Beispiel Color People ein deutlich höheres als gegenüber 'Biodeutschen'. Nur etwa 30 Prozent der Angezeigten sind später auch rechtskräftig verurteilt worden, darunter auf Grund von Delikten, die nur von Einwanderern begangen werden können wie etwa das Verlassen des Regierungsbezirkes.

Beim Vergleich der beiden Gruppen, Biodeutsche und Immigranten sollte man auch die sozialen und  altersmäßigen Daten vergleichbar machen, also in der Mehrzahl junge Männer mit besonderen Belastungen. Gewaltkriminalität wie Mord und Totschlag stieg um 6,5 Prozent, die angezeigten Vergewaltigungen und Femizide sogar um 9 Prozent. Das Dunkelfeld ist weit größer. Die Tatverdächtigen finden sich vor allem im Kreis der Familien und Bekannten. Dobrindt liegen solche soziologischen Interpretationen nicht, es würde auch der Stimmungsmache gegen Einwand Milliarden Summenerer empfindlich stören. Darf man fragen, in welcher Relation ein Ladendiebstahl zu den Milliardenverlusten durch nicht sichtbare und in der Statistik nicht aufgeführte Wirtschaftsverbrechen wie Steuerhinterziehung und Bestechung stehen?"

Jörg Sternberg
Hanau

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Kommentare

13
Ruffty
1 woche vor
Gerade eben finde ich wieder eine nette Meldung: Ein 21-jähriger wurde im Landkreis Hersfeld-Rotenburg von drei Afghanen verschleppt und schwer misshandelt.

Vielleicht wird es mal Zeit,die richtigen Prioritäten zu setzen.
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Netz des Lebens
1 woche vor
Herr Sternberg hat vollkommen recht: Während Ladendiebstahl und Kriminalität in Brennpunkten täglich thematisiert werden, verschwinden Milliardenverluste durch Steuerhinterziehung und Bestechung in der Statistik – und damit im öffentlichen Bewusstsein.
Dabei ist die Rechnung einfach: Ein Dieb im Supermarkt schadet der Gesellschaft einige Euro, ein Steuerhinterzieher Milliarden. Warum gilt das eine als Skandal, das andere als Kavaliersdelikt? Gerechtigkeit darf keine Frage des Portemonnaies sein.
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13
Proximo
1 woche vor
Die Intension dieses Leserbriefes ist dermaßen offensichtlich: Die Verharmlosung und Relativierung ausländischer Kriminalität in Deutschland. Lediglich im Abschlusssatz erwähnt er die Themen Ladendiebstahl und Steuerhinterziehung; ein mehr als einfach zu durchschauendes Ablenkungsmanöver. Und genau das thematisieren Sie?
"Merkelpoller" vor Weihnachtsmärkten, Sicherheitsdienste in Schwimmbädern, Waffenverbotszonen in Innenstädten und und und gibt es nicht wegen Ladendieben oder Steuerhinterzieher, sondern wegen 2015 und den Folgejahren.
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D.A.
1 woche vor
Herr Sternberg versucht Scheiße Geschmack zugeben!
Es ist ihm nicht gelungen!
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Stefan
1 woche vor
Jörg sieht Sonne, Mond und Sterne - und träumt von Lummerland.
Lassen wir ihn einfach weiterträumen.
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1
Hätteesgernschönhier
1 woche vor
Na Herr Sternberg, gell, das tut Ihnen weh, wenn Sie Statistiken lesen, die ihrem Weltbild widersprechen? Autsch. Ist aber so.
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17
W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸
1 woche vor
So, wurden nun alle Klischees durchgezogen, um alles irgendwie zu rechtfertigen.
Schließlich darf ja niemand das sagen, was die Statistik tatsächlich aussagen.

Ich habe etwas die "Traumatisiert" oder "Schwere Kindheit" Argumente vermisst.
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17
Proximo
1 woche vor
Der Anteil der ausländischen Strafgefangenen in den Justizvollzugsanstalten in Deutschland spricht Bände:

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1353162/umfrage/strafgefangene-in-deutschland-nach-nationalitaet/

Und den werden Sie, Herr Sternberg, weder schönreden noch leugnen können.
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