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Keiler Bier

Nichts gelernt in mehr als 40 Jahren

Nichts gelernt in mehr als 40 Jahren

Zur Pressemitteilung "Große Koalition unterstützt Windkraftgegner" der Grünen Main-Kinzig äußert sich der AfD-Kreistagsabgeordnete Dr. Wolfram Maaß mit diesem Leserbrief.

VORSPRUNG - Anruf genuegt

"Man muss diese Pressemitteilung der Grünen-Kreistagsfraktion nicht besonders gründlich lesen, um zu erkennen wes Geistes Kind die Autoren sind. Bereits im Bundesprogramm von 1980 springt einem die Technologie- und Technikfeindlichkeit dieser Partei Seite für Seite unübersehbar ins Auge. 'Den Bau und Betrieb von Atomkraftwerken lehnen wir ab', lautet die Überschrift eines Kapitels, in dem die spinnerten Ideen von sozialistischen und marxistischen Fundamentalisten für die zukünftige Energiepolitik Deutschlands beschrieben werden. Innovation und technologischer Fortschritt sind weitgehend Fremdworte. Passend dazu eine Wahlwerbung der Grünen aus dem Jahre 2002 mit einem strickenden grünen Spitzenkandidaten. Eine bis heute rückwärtsgewandte Partei mit ihren rückwärtsgewandten Vertretern auch hier im Main-Kinzig-Kreis. 'Die Menschen in … Deutschland werden heute durch die … Industriegesellschaft bedroht … gekennzeichnet durch … die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen', so steht es in dem genannten Programm. Das sind Begriffe, die jedem sehr vertraut sind, dessen Sozialisierung unter den Bedingungen des 'real existierenden Sozialismus', z. B. DDR, stattgefunden hat. 'Dezentrale und überschaubare Produktionseinheiten' und 'überschaubare Betriebe' seien die Lösung dieser von den linken Grünen herbeigeredeten Krise. Nichts gelernt in mehr als 40 Jahren! Das sind im Klartext die 'dezentralen' Windräder, die hochsubventionierten Solaranlagen auf unseren Dächern und die Biogasanlagen mit den Quadratkilometer großen Monokulturen an Energiepflanzen, die hier hauptverantwortlich sind für das Insektensterben. Dafür setzt sich Herr Bousonville, Fraktionsvorsitzender der Grünen hier im Kreistag, mit Vehemenz ein.

Die bereits jetzt durch die überproportionale Errichtung von Windrädern hier im Kreis unübersehbare Zerstörung von Landschaft und Natur kann nicht das Ziel einer vernünftigen Kommunalpolitik sein. Die Zeichen der Zeit sind völlig andere. Weltweit sind 441 Kernkraftwerke am Netz und weitere 53 befinden sich im Bau. Zunehmend entscheiden sich Länder wie zum Beispiel Frankreich dafür, weitere Kernkraftwerke zu bauen. Die derzeitige Energiekrise deckt die energiepolitischen Fehlentscheidungen der letzten Jahre in Deutschland gnadenlos auf. Die technologische Weiterentwicklung dieser Energiequelle ist weltweit in vollem Gange. Neueste Entwicklungen zeigen, dass auch die Lagerung oder sogar Weiterverwendung der abgebrannten Kernbrennstäbe technisch gelöst werden kann und wird. Die vor allem hier in Deutschland propagandistisch hochgespielte Gefahr, die damit verbunden sein soll, ist politisch motiviert. Diese Kraftwerke erzeugen kein CO2. Und bei einer typischen durchschnittlichen Jahresleistung von 2 GW  ersetzt ein Kernkraftwerk zwischen 4.000 und 5.000 Windkraftanlagen.

Ich würde mir wünschen, dass der Landrat und die Mitglieder der Koalition hier im Main-Kinzig-Kreis sich für Umwelt- und Naturschutz einsetzen und die weitere Zerstörung unserer Wälder wie im Spessart durch die Errichtung von Windrädern verhindern."

Dr. Wolfram Maaß
Linsengericht

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Kommentare

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Ralf S.
4 jahre vor
Wie soll ich das verstehen?
Statt Windräder zu bauen, wollen Sie Atommüll in unseren Wald kippen?
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josef mistetzky
4 jahre vor
Ignorant, diffamierend und völlig verantwortungslos, so präsentiert sich Herr Maaß mit diesem fehlerhaften Leserbrief. Auch seine geschichts- und tatsachenverfälschende Tendenz zeigt, worauf es ihm ankommt. Da zitiert er die berechtigte Forderung aus dem Jahr 1980, auf den Verzicht die verantwortungslose Atomenergie weiter zu nutzen, ohne zu erklären, wie er die radioaktive Verseuchung verhindern will. Da braucht es einen aktiven AFDler, der mit Schippe und Schubkarre z.B. in die Asse einfährt, die achtlos verscharrten Fässer ausbuddelt und zur Sicherstellung an die Oberfläche befördert, aber was macht er dann? Nimmt er das Zeug zu sicvh nach Hause und poliert sie in seinem Keller, bis ihm die Haare ausfallen? Nein, er ignoriert das unlösbare Problem lieber, genau wie die verantwortungslose radioaktive Einleitung aus La Hague in den Atlantik. Das die Grünen technikfeindlich sind ist völlig falsch, Schon damals hat hier im Kreis Herr Stahl die Förderung der Wasserstofftechnik gefordert
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