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Offener Brief zum geplanten Windpark Freigericht / Alzenau

Offener Brief zum geplanten Windpark Freigericht / Alzenau

Mit einem Offenen Brief wendet sich der Vorstand des Vereins "Gegenwind Freigericht" an die Bürgermeister Waldemar Gogel (Freigericht) und Stephan Noll (Alzenau/CSU). Darin geht um den von beiden Kommunen gemeinsam geplanten Windpark Sölzert/Sülzert. "Offene Fragen zur Wirtschaftlichkeit und zum Schutz unseres Waldes nach der Infoveranstaltung vom 16.01.2026 in Alzenau vom Energiestammtisch Freigericht und der Gemeindevertretersitzung in Freigericht am 12.12.2025", hat der Verein im Vorspann des Offenen Briefes geschrieben, der nachfolgend im Wortlaut zu lesen ist.

"Sehr geehrter Herr Bürgermeister Noll, sehr geehrter Herr Bürgermeister Gogel,

die jüngste Informationsveranstaltung in Alzenau und die letzte Gemeindevertretersitzung in Freigericht zum geplanten Windpark Sölzert/Sülzert hat bei vielen Bürgerinnen und Bürgern aus Alzenau/Freigericht erhebliche Bedenken hinterlassen. Da nun offiziell bestätigt wurde, dass die Windgeschwindigkeiten am Standort geringer ausfallen, als ursprünglich prognostiziert, wirft dies grundlegende Fragen zur Seriosität, Sinnhaftigkeit sowie Wirtschaftlichkeit dieses Projekts auf. Als Bürger/innen unserer Region bitten wir Sie, zu folgenden Punkten Stellung zu beziehen, da Sie in Ihrer Position als Bürgermeister sehr nahe am Projekt stehen.

  • Die Anwohner aus Alzenau/Freigericht können davon ausgehen, dass die Entscheidung für den Bau der Windkraftanlagen (WKA) immer noch nicht endgültig ist.

FRAGE: Können Sie dies bestätigen?

  • Wirtschaftliche Kennzahlen der Projektierer: Die Konzernbilanz der Lintas Green Energy GmbH weist zum Stichtag 31.12.2023 einen Konzernbilanzverlust in Höhe von 2.184.567,83 € und einen Nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von 2.159.567,83 € (Vorjahr 2022: 575.422,29 €) aus. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt 0,00 €. Entgegen den gängigen geschäftlichen Gewohnheiten hat die Lintas Green Energy GmbH ihren Jahresabschluss zum Stichtag 31.12.2024 bis heute noch nicht im Bundesanzeiger (www.unternehmensregister.de) veröffentlicht.

Im Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers ist ausgeführt, dass nach Beschreibung der gesetzlichen Vertreter der Konzern zwar bilanziell überschuldet ist, aber aufgrund von qualifizierten Rangrücktritten auf Darlehen des Gesellschafters keine Überschuldung im Sinne des § 19 InsO vorliegt. Ein außerordentlicher Liquiditätsbedarf kann den Konzern jedoch in seinem Bestand gefährden. Wie im Abschnitt IV. des Chancen- und Risikoberichts dargelegt, zeigen diese Ereignisse und Gegebenheiten das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt.

FRAGE: Wie wurde im Rahmen des Auswahlverfahrens das Kriterium der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Projektierers geprüft und bewertet? Würde eine heutige Bewertung eine gleiche Einschätzung bedeuten?

FRAGE: Liegen Ihnen als Gesellschafter der Windpark Sülzert Entwicklungs GmbH und Co KG zumindest die Zahlen des Geschäftsjahres 2024 vor?

FRAGE: Wie sieht Ihr Risikomanagementsystem aus, um eventuelle negative Geschäftsentwicklungen bei den Projektierern frühzeitig erkennen zu können?

  • Nach unserem Verständnis wären erst durch einen unabhängigen Nachweis der Wirtschaftlichkeit die Maßnahmen bei einer gesicherten Finanzierung und einer ausreichenden Einspeisevergütung auf Basis des EEG möglich.

FRAGE: Wann wird die Wirtschaftlichkeitsberechnung des Projektierers vollständig und transparent für die Gemeinden veröffentlicht?

  • Voraussetzung für die Umsetzung von Seiten der Stadt Alzenau und der Gemeinde Freigericht ist die Vereinbarung einer Mindestpacht über den Zeitraum der Betriebsdauer der WKA in Höhe von mind. 100.000 EUR pro WKA und Jahr.

FRAGE: Ab welchem Betrag wäre die Aufstellung eines WKA aus Ihrer Sicht für die Stadt Alzenau / Gemeinde Freigericht unwirtschaftlich? Würde dies zum Abbruch des laufenden Projektes führen?

FRAGE: Ist die Stadt Alzenau / die Gemeinde Freigericht bereit, auch negative Erträge in Kauf zu nehmen, um Ihren Beitrag zur Energiewende zu tragen und falls ja, wie hoch wäre dieser?

  • Wirtschaftliches Risiko: Es wird nach unserer Wahrnehmung durch die Projektierer behauptet, dass modernere Anlagen den mangelnden Wind ausgleichen können! Sollte dies so sein, so würde dies belegen, dass die bisherige Planung unzureichend ist. Der Ertrag der Windkraftanlagen ist abhängig von der Windgeschwindigkeit auf Nabenhöhe. Die eigentliche Nabenhöhe ist für den Ertrag völlig nebensächlich. Die Anpassung der Nabenhöhe von 162 m auf jetzt 199 m hat keinerlei Auswirkung auf die gewählte technische Ausführung.

Der Ertrag der Windkraftanlagen ist im Wesentlichen abhängig von der Geschwindigkeit des Windes (proportional zur dritten Potenz). Die Minderung von 6,6 m/s auf jetzt nur noch 6,4 m/s bedeutet eine 10 %ige Reduzierung der Stromerträge.

FRAGE: Werden die Anlagenkennlinien und Nettoenergieerträge durch die Projektierer im Rahmen der Wirtschaftlichkeitsberechnung veröffentlicht?

  • Brandschutz und Sicherheit: Die geplanten Anlagen erreichen Dimensionen, die unsere Feuerwehren vor enorme Herausforderungen stellen. Gibt es ein verbindliches Konzept für den Fall eines Brandes innerhalb des Waldgebiets?

FRAGE: Welche zusätzlichen finanziellen Mittel werden hier eingeplant, um die Wehren in Alzenau / Freigericht auszustatten? Ist sichergestellt, dass die hierfür anfallenden Kosten von der Betreibergesellschaft getragen werden?

FRAGE: Sind Löschwasserreservoire im Wald vorgesehen?

  • Rückbau-Garantie: Wir fordern die Einhaltung der gesetzlichen Vorgabe eines Total-rückbaues. Die hierfür notwendige Summe muss auf Basis einer belastbaren Kosten-schätzung zum Zeitpunkt der Erstellung ermittelt werden und von einem unabhängigen Gutachter überprüft werden. Die Rückstellungen für den späteren Rückbau sollten dann jährlich, auf Basis der Anpassung der Baukostenindizes durch das statistische Bundesamt gekoppelt werden. Die hierfür notwendige Summe ist durch eine unbefristete Bankbürgschaft einer renommierten Bank abzusichern und fortlaufend über die Anlagenlebensdauer anzupassen.

FRAGE: Können Sie diese Forderung, deren Tragweite bestimmt über ihre Amtszeit hinaus geht zusichern, um finanziellen Schaden von den Gemeindehaushalten fernzuhalten?

  • Rückbaukosten: Wir erachten es für nicht vertretbar, dass der Projektierer bei seinen Planungen bislang ausschließlich die aktuell zu niedrigen hessischen Vorgaben mit 1.000 € pro Meter Nabenhöhe berücksichtigt. Zum einen plant das Hessische Wirtschaftsministerium die Verabschiedung neuer, höherer Vorgaben und zum anderen werden in Bayern nicht die hessischen Vorgaben, sondern verschiedene Ansätze (z.B. eine auf Schlüssigkeit geprüfte Kostenschätzung des Betreibers, ein prozentualer Wert der Investitionskosten oder ein fester Betrag pro Megawatt installierter elektrischer Leistung) angewandt. Darüber hinaus weisen wir darauf hin, dass die von unserem Verein ermittelten und Ihnen vorliegenden Rückbaukosten für Windenergieanlagen auch von den Fachleuten im Amt für Planen, Bauen und Wohnen des Main-Kinzig-Kreises als inhaltlich nachvollziehbar eingeschätzt werden.

FRAGE: Wie werden Sie sicherstellen, dass der Projektierer realistische Annahmen zu den Rückbaukosten getrennt für Hessen und Bayern in seine Wirtschaftlichkeitsberechnungen einfließen lässt?

  • Umsatzerlöse: In seiner Präsentation vom 11.11.2025 prognostiziert der Projektierer Umsatzerlöse in Höhe von rd. 282 Millionen € über die gesamte Laufzeit. Als Grundlage ist eine Vergütung von 8,6 ct / kWh (EEG-Zuschlagswert 6,0 ct / kWh) ausgewiesen.

Wir weisen darauf hin, dass die zugrunde gelegte Vergütung in Höhe von 8,6 ct / kWh die ökonomisch paradoxe Subvention für windschwache Gebiete wie z.B. für den Landkreis Aschaffenburg beinhaltet und nicht für den Main-Kinzig-Kreis gilt. Eine differenzierte Berechnung der Erlöse (auf Basis der von Lintas präsentierten Zahlen) für die beiden Landkreise zeigt eine Verringerung der gesamten Umsatzerlöse von weit mehr als 30 Mio. €. Weiterhin zeigen die Ergebnisse der EEG-Ausschreibungen für Windenergie an Land einen ständig fallenden Zuschlagswert.

FRAGE: Wie werden Sie sicherstellen, dass der Projektierer die jeweils geltenden Vorgaben transparent und nachvollziehbar in seinen Kalkulationen und Planungen berücksichtigt?

FRAGE: Sehen Sie unter diesen Rahmenbedingungen die Erzielung Ihrer geplanten Pachteinnahmen noch als realistisch an?

Wir wünschen uns eine transparente und eindeutige Beantwortung dieser Fragen im Rahmen einer öffentlichen Rückantwort über die Medien und ergänzend im Rahmen der nächsten öffentlichen Sitzungen."

Teamvorstand des Vereins
Gegenwind Freigericht e.V.  

Hinweis der Redaktion: Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zu kürzen oder nicht zu publizieren. Online eingesandte Leserbriefe werden nicht direkt veröffentlicht, sondern zuerst von der Redaktion geprüft. Leserbriefe sind immer mit dem Namen und der Anschrift des Autors zu versehen und spiegeln die Meinung des oder der Autoren wider. Die E-Mail-Adresse zur Einsendung von Leserbriefen lautet info@vorsprung-online.de.

Kommentare

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Dr Gerhard Aul
2 monate vor
Zitat Hr Kotowski
Hallo Ein Freigerichter,
kommen Sie zu unserer Informationsveranstaltung am Freitag, den 27. Februar 2026 um 19 Uhr in Somborn Kronensaal (Barbarossastr. 3, 63579 Freigericht-Somborn). Wir erklären Ihnen, worum es bei der Energiewende wirklich geht.
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7
Dr Gerhard Aul
2 monate vor
Zitat "Meine Meinung"

Wie man auch in der Kausa Reinhardswald erkennen kann, sind denen Okölogie und Ökonomie völlig egal.
Ja, da spielen selbst ausstehende Gerichtsurteile keine Rolle, gebaut wird trotzdem.
So viel Ignoranz muss man erstmal haben, um in einen der windärmsten Regionen diese Teile durchboxen zu wollen.
Frage am Rande: wenn die vermeintlich 'erneuerbaren Energien' doch so überlegen sind, warum muss man die mit zig Millionen Euro subventionieren?
Bis dato war es so, dass sich die überlegene Technik quasi von alleine durchgesetzt hat.
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9
Dr Gerhard Aul
2 monate vor
Zitat Frau Klöckner:

Wer die Waldschützer von Gegenwind Freigericht mit der AFD vergleicht, der hat den Sinn von Klimaschutz nicht verstanden!

Hier geht es um Geldgier, nicht um Erneuerbare Energien!

18 Monate hat der Unternehmer, der hier Subventionen abkassieren will an 4 Stellen in diesem wunderbaren , artenreichen Mischwald den Wind gemessen, es wird nicht mehr Wind!

Ohne Wind dreht sich aber kein Windrad!
Das ist für vernunftbegabte Wesen einsehbar, aber Gemeindevertreter von Grünen, SPD und UWG glauben den Versprechen der Geldgeier !

Genau diese 3 Parteien haben auch- trotz Warnungen das letzte Pleiteprojekt Hoel Linde mit über 2 Mio EUR zu verantworten!

Da nicht ausreichend Wind weht, ist auch hier klar, dass wir Freigerichter Familien wieder die finanziellen Abenteuer dieser Ideoligen zu bezahlen haben!

Freigericht hat bereits seinen Beitrag zu Erneuerbaren Energien geleistet!

Wir haben die riesige Solaranlage am Hof Teages!
Also warum den kostbaren Freigerichter Klimaschutzwald zerstören???

Was ist der beste Hochwasserschutz?
Der Wald!
Wer muss die Pleiteprojekte unserer Ideoligen bezahlen?
Wir Freigerichter Familien!
In Flörsbach muss die Gemeinde bitter einsehen, dass sie vom Unternehmer betrogen werden!
Woher kommt das Geld?

Wir Freigerichter Familien müssen dafür bezahlen!
Die Kita-Gebühren werden noch teurer!
Und das Schwimmbad Platsch wird geschlossen!
Wo lernen unsere Kinder schwimmen???

Geht wählen am 15.3.26!
Schickt diese Ideoligen von Grün, SPD und UWG heim!
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9
Dr Gerhard Aul
2 monate vor
Zitat Frau Franz:
Wer das Klima schützen will muss zuerst einmal den Klimaschutzwald schützen.

Wenn wir weiterhin überall grossflächig Wälder zerstören, dann wird es mit Sicherheit immer heisser.

Wo wird denn das Regenwasser gespeichert?

Wo sind im Hochsommer immer noch Pfützen?

Die Waldschützer sind keine Windkraftgegner, sondern Klimaschützer!

Windräder brauchen Wind!
18 Monate wurde an 4 verschiedenen Stellen der Wind vom Unternehmer (!) gemessen, zu wenig Wind!
Ohne Wind kein Strom. Klar, oder?

Daraufhin wurden aus 8 geplanten Windrädern plötzlich 7!
Merkt ihr was?

Hier geht es um Geld, um Profitgier!
Wer von den derzeitigen Gemeindevertretern hat Aktien im Windradgeschäft?
3 haben es offen zugegeben .
Merkt ihr was?

Es geht nicht um Erneuerbare Energien!
Kein Windrad dreht sich ohne Wind, egal wie hoch!
Hier geht es nur um Geld!
Geld regiert die Welt!
Nur weiss der Geldgeier wie er vermeidet, dass er die einst versprochene und vertraglich zugesicherte Pacht bezahlen muss!

In Flörsbach wurden aus 500.000 EUR plötzlich nur noch 59.000 EUR!

Merkt ihr was?
Noch leben wir in einer Demokratie und noch haben wir das Recht uns zu wehren!
Geht am 15.3.26 wählen!

Schickt diese ideologisch verbohrten Grüne, SPD und UWG heim!
Die haben uns mit ihrem Pleiteprojekt Hotel Linde schon über 2 Mio EUR gekostet!

Wenn die weitermachen, dann wird das Schwimmbad Platsch geschlossen und die Kita-Gebühren werden noch teurer!

Geht am 15.3.26 wählen!
Und schaut genau hin, wer eure Interessen repräsentiert, oder doch Aktien im Wind-Industrie Anlagenbau hat.zu8kk
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11
W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸
2 monate vor
Ironischerweise merkt auch Frankreich aktuell, wie dumm doch die Erneuerbare Energie ist.

Durch die unkontrollierte Produktion und die nicht gegebene Grundlast, müssen permanent Kernkraftwerke Drosseln oder aufdrehen.

Konsequenz daraus, mehr Kernkraftwerke bauen und die Erneuerbaren erst einmal zurückstellen.

Zitat:
https://www.telepolis.de/article/Kernenergie-unter-Druck-Frankreichs-Stromueberschuss-treibt-Kosten-hoch-11183903.html
Zitat:
https://www.zeit.de/politik/2026-02/frankreich-solaranlagen-windraeder-atomkraft-energieplan
Unverständlich, wann bei allen endlich mal die Erleuchtung kommt, dass Erneuerbare Energie nicht Grundlastfähig ist.
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10
R.H.
2 monate vor
Die nachfolgende Information kann man ganz einfach recherchieren, wenn man will.

Im Sommer fehlt oft ausreichend kühles Wasser zur sicheren und umweltverträglichen Kühlung.
Deshalb müssen französische AKWs bei großer Hitze ihre Leistung reduzieren oder zeitweise vom Netz gehen.

Hat also nullkommanull mit der Überkapazität von EE zu tun.
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10
W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸
2 monate vor
zitiere R.H.:
Hat also nullkommanull mit der Überkapazität von EE zu tun.


Der nächste Glücksspieler der behauptet EE löst alle Probleme?

Woran klemmt es, wenn man verstehen soll, dass EE die Grundlast nicht decken kann.
Da sie zur falschen Zeit den Strom produziert?

Kann man überall nachlesen und ist mittlerweile allgemein bekannt.

Und für Menschen wie sie, habe ich extra 2 Links mit beigelegt.
Sollten sie vielleicht mal lesen.
Das hat nullkommanull mit der Kühlung zu tun.
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Wolfram
2 monate vor
Man muss scheinbar nur das Wort "Kernenergie" aussprechen und schon sind alle Probleme gelöst.
#Für die weitgehende Dekarbonisierung wären etwa 100 AKW nötig.
#Ist die Akzeptanz dafür größer als für Erneuerbare?
#Wir wollen bis 2045 CO2-frei wirtschaften. Wer baut so viele AKW in so kurzer Zeit?
#Die Reichweite des wirtschaftlich verfügbaren Urans liegt irgendwo in der Größenordnung 100 Jahre. Zehnmal so viele AKW bedeuten ein Zehntel dieser Reichweite. Also bestenfalls einige 10 Jahre.
#Ist eine Abhängigkeit von Rosatom besser als von Gazprom?
#100 mal 10 Mrd pro AKW ergibt 1000 Mrd € Baukosten.
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10
W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸
2 monate vor
Es ist tatsächlich bemerkenswert, dass mittlerweile immer mehr Länder auf der Welt die Abkehr von der EE angehen, und das, obwohl Wolfram sagt, dass es nichts bringt.

Selbst China, die fleißig Propeller Bauen und in alle Welt verkaufen, setzten immer mehr auf Kohle und Kernenergie.

Gleichsam Wirtschaft und Energieexperten liegen falsch, denn Wolfram weiß mehr!

Zitat:
#Wir wollen bis 2045 CO2-frei wirtschaften.
Wer ist "wir" ?
Sie verwechsel vielleicht manche Politiker mit der Allgemeinheit,
denn die Allgemeinheit will das nicht.
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10
R.H.
2 monate vor
Keine Ahnung aus welchen Quellen Sie Ihre Infos beziehen!?
Nachfolgend ein Ausschnitt meiner Recherchen zu China:

China ist inzwischen weltweit führend beim Ausbau erneuerbarer Energien:
Weltweit entfallen auf China über 60 % des gesamten EE-Zubaus (vor allem Solar).
renewables.az
Solar- und Windleistung in China ist größer als in vielen Ländern zusammengenommen.
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9
W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸
2 monate vor
zitiere R.H.:
Keine Ahnung aus welchen Quellen Sie Ihre Infos beziehen!?
Nachfolgend ein Ausschnitt meiner Recherchen zu China:...


Sie sollten tatsächlich mal ihre Quellen überprüfen.

Zitat:
https://www.worldnuclearreport.org/Atomkraft-ist-weltweit-auf-dem-Ruckzug-ausser-in-China

Zitat:
Mit 32 Projekten befinden sich in China mehr Kraftwerke in Bau als im Rest der Welt.


Zitat:
https://www.deutschlandfunk.de/weltweite-erzeugungskapazitaet-von-atomkraft-auf-rekordniveau-ausbau-in-china-entscheidend-100.html
Zitat:
Ohne den Ausbau in China wäre die weltweite Atomkraft-Kapazität seit 2010 laut Bericht gesunken.
Zitat:
https://www.nuklearforum.ch/de/news/chinesischer-staatsrat-genehmigt-den-bau-von-elf-neuen-kernkraftwerken
und noch ganz viele weitere News dazu gibt es einfach zu finden.


zitiere R.H.:
Solar- und Windleistung in China ist größer als in vielen Ländern zusammengenommen.


Das hat niemand abgestritten, aber da die Erneuerbaren keine Grundlast geben und zur falschen Zeit die Energie erzeugen,
müssen brauchbare Alternativen her.

zitiere R.H.:
renewables.az


Da wir hier in einem Deutschen Nachrichtenportal sind, sollten sie vielleicht auch eine Brauchbare Quelle gegebenenfalls auf Deutsch mit angeben.
Die Hauptseite einer Domain auf Aserbaidschanisch hilft hier niemandem,
um ihren Text irgendwie prüfen zu können.
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7
W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸
2 monate vor
Wieder typisch Trollfabrik und gestörte Persönlichkeiten.

Anstatt den Fehler einzustehen, vielleicht daraus zu lernen, Tatsachen und Fakten zu akzeptieren kommt nichts mehr.
Aber die Agentur bewertet Fleißig, so wie es sich gehört.

Die Datenbank mit den Beiträgen für Downvotes und Böse Smileys wächst von Tag zu Tag.
Ist das der gleiche Computer mit der CAD-Software, den sich Senior und Rudi teilen?
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Heizer Joe
2 monate vor
EE ist per se physikalisch kein Problem. Aber der europäische Stromhandel kauft, was gerade billig ist. Und wenn dann grenznahe Länder der tollen EU sogar noch Geld zahlen, um das Zeugs loszuwerden, gibt es Verwerfungen. Nett gesagt.
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Dr. Gerhard Stehlik
2 monate vor
Heizer Joa: "EE ist per se physikalisch kein Problem."

Da stimmt eine die Kleinigkeit nicht:

Energie ist nach den Naturgesetzen grundsätzlich nicht erneuerbar.

"Erneuerung" von Energie ist nur durch Radioaktivität, Kernspaltung oder Kernfusion möglich. E = m c2! Also Masse direkt zu EMK.

Dieser "Erneuerung" steht der unendliche EMK-Verlust ins All gegenüber.

Ansonsten gibt es nur Umwandlung von Energie unter mehr oder weniger Energieverlust.
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8
De alde Hanauer
2 monate vor
Das weiss ich selber. Aber erklären Sie mal Hauptsätze der Thermodynamik Absolventen einer Baumschule beim Lehrer Ast.

Es ändert nix am Zustand. Gekauft wird, was gerade produziert wird.
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2
Neusischer
2 monate vor
Was ist bei einem Blackout?

Wäre Strom aus unserem eigenen Wald nicht ein lebensrettendes Backup. Bei so einer Katastrofe.
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Dr. Gerhard Stehlik
2 monate vor
Neusicher: "Strom aus dem eigenen Wald"

Das geht wirklich nur anonym!

Wer offen und ehrlich mitreden können will, lese dieses Buch:
Buch:


Historie der Elektroenergieübertragung im Osten Deutschlands von 110 kV über 220 kV zur 380 kV, Berlin, 2020

https://www.50hertz.com/Portals/1/Dokumente/historie.pdf

Kurzfassung:

2013 größer fast Blackout in Westeuropa, verhindert durch Osteuropa, inklusive Russland (!) und Pumpspeicher in Ostdeutschland.

Fazit:

Einen echten Blackout hat es im europäischen Stromnetz noch nie gegeben und via (richtigem!) Netzausbau wird auch er immer unwahrscheinlicher.
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Heizer Joe
2 monate vor
Ein Stromnetz funktioniert eben nur im Netz um die Frequenz von 50Hz zu erhalten. Ein Blackout heisst z.B bewusster Lastabwurf wie 1979 in Thüringen oder die Berliner Vulkaniden neulich. Da hätte auch kein Wind geholfen.
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W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸
2 monate vor
Kommt immer auf die Katastrophe an.

Wenn Dunkel & Windflaute ist, in Deutschland durch die Energiewende sowieso wenig Energie vorhanden ist,
bringen Windräder auch nicht.

Wenn sie meinen, das Linke Terroristen ein Kabel sprengen, helfen auch Lokale Windräder nichts, da die Energie nicht per Luftleitung kommt.

Alternativ haben wir ja noch eine Grundlastfähige zuverlässige Energiequelle mit Staudinger....ach ne, Deutschland hat ja ohne nachzudenken alles heruntergefahren und abgeschaltet.

Also, welche Katastrophe meinen sie genau?
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Dr Gerhard Aul
2 monate vor
ZitatFrau Franz;
Wer Klima schützen will muss zuerst einmal den Klimaschutzwald schützen.

Wenn wir weiterhin überall grossflächig Wälder zerstören, dann wird es mit Sicherheit immer heisser.

Wo wird denn das Regenwasser gespeichert?

Wo sind im Hochsommer immer noch Pfützen?

Die Waldschützer sind keine Windkraftgegner, sondern Klimaschützer!

Windräder brauchen Wind!
18 Monate wurde an 4 verschiedenen Stellen der Wind vom Unternehmer (!) gemessen, zu wenig Wind!

Daraufhin wurden aus 8 geplanten Windrädern plötzlich 7!
Merkt ihr was?

Hier geht es um Geld, um Profitgier!
Wer von den derzeitigen Gemeindevertretern hat Aktien im Windradgeschäft?
3 haben es offen zugegeben .
Merkt ihr was?

Es geht nicht um Erneuerbare Energien!
Kein Windrad dreht sich ohne Wind, egal wie hoch!
Hier geht es nur um Geld!
Geld regiert die Welt!
Nur weiss der Geldgeier wie er vermeidet, dass er die einst versprochene und vertraglich zugesicherte Pacht bezahlen muss!

In Flörsbach wurden aus 500.000 EUR plötzlich nur noch 59.000 EUR!

Merkt ihr was?
Noch leben wir in einer Demokratie und noch haben wir das Recht uns zu wehren!
Geht am 15.3.26 wählen!

Schickt diese ideologisch verbohrten Grüne, SPD und UWG heim!
Die haben uns mit ihrem Pleiteprojekt Hotel Linde schon über 2 Mio EUR gekostet!

Wenn die weitermachen, dann wird das Schwimmbad Platsch geschlossen und die Kita-Gebühren werfen noch teurer!
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Dr Gerhard Aul
2 monate vor
Zitiere Hr Kotowski:

Fakten! Fakten! Fakten!
Kommen Sie zu unserer Informationsveranstaltung über die Wirtschaftlichkeit und Sinnhaftigkeit des ungeregelten Wachstums der Windenergie-/Solaranlagen am Freitag, den 27. Februar 2026 um 19 Uhr in Somborn Kronensaal (Barbarossastr. 3, 63579 Freigericht-Somborn).

2 Fachleute aus dem internationalen Anlagenbau referieren.
Keine falschen Zahlen!
Keine Ideologie!
Sondern harte Fakten!
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Alex Neuses
2 monate vor
Wenn die Argumente ausgehen, sofern überhaupt welche da waren, wird natürlich gleich die Nazikeule gezogen. - Logisch!

Für diesen Windpark werden 40Ha (400.000qm!!!) gerodet.

Das EEG und die Redispatchkosten sind in Deutschland jährlich so hoch, dass man zwei Kernkraftwerke bauen könnte, die weitaus UMWELTFREUNDLICHER sind als dieser Quatsch hier!

Die zwei kurzen Fakten reichen für normal denkende eigentlich schon aus, um sich klar dagegen zu positionieren!

Vorallem würden wir dann wirklich mal von den ~40ct/kwh runter kommen. Wobei ein Großteil davon bei uns, auch die völlig überhöhten Netzentgelte der Kreiswerke ausmachen!

Wie dämlich man eigentlich sein muss, mit Subventionen (Steuerzahlergeld) die Umwelt zu vernichten, damit man dann mit einem ausländischen Investor, chinesische Windräder aufbaut, die sich niemals selbst tragen werden?!

Fast jeder hat sinnvollerweise PV auf dem Dach, an der Küste dürfen auch gerne private Windräder stehen. Der Staat sollte sich dagen um eine gesicherte Energieversorgung kümmern, das ist AUF DER GANZEN WELT die Kernkraft, nur auf dem Planeten Deutschland gibt es andere Naturgesetze! Da wir jetzt ja schon viel zu viel PV und Wind haben brauchen wir als aller aller erstes SPEICHER, danach sofort den Ausbau der Stromnetze, besonders der Ortsnetze.

Das Windrad brauch hier kein Mensch und vorallem nicht unter diesen Voraussetzungen!
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R.H.
2 monate vor
Na endlich ein Experte aus Neuses mit dem man auf Augenhöhe diskutieren kann.
Mich würde deshalb einmal interessieren, wie Sie auf 40ha Rodung für 7 Windkrafträder kommen bzw. für 3 Windkrafträder, wenn Sie nur die Freigerichter Anlagen meinen?
Für die 40 ct/kWh habe ich für Sie einen günstigeren Preis von 26,18 ct/kWh bei der Naturwerke GmbH, d.h. dort können Sie für ca. 2/3 des von Ihnen genannten Preises, Ökostrom beziehen. Montana ist aktuell sogar noch 0,60 ct/kWh günstiger.
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A.S.
2 monate vor
Im Auge des Betrachters!

Rege Diskussion und mehr oder weniger tiefgründige Wissensstände die dem Gegenüber Desinformation oder gar Unwissenheit attestieren. Oder man besitzt den Gral der Wahrheit die unumstößlich ist.

Was bleibt ist nach wie vor die Ungewissheit was ist wenn die WKAs stehen werden.

Zu bedenken wäre das wir schon einmal die Welt gerettet haben.
FZKW wird dem einen oder anderen etwas sagen.
Falls die Recherchen einem gewissen Wahrheitsgehalt haben dürften, ist dem so.
Scheinbar nachweislich hat man belegt, das durch die weltweiten Verkäufe von "Umweltkühlschränken", dazu beigetragen haben.

Allerdings wird erst 2066 mit einem "wirklichem Erfolgserlebnis" zu rechnen sein!
Bis dato spricht man schon mal gerne von diversen erfolgreichen Regenerationsphasen.

Es geht eben nichts über fundierte Aussagen. Besonders wenn diese nicht wirklich nachweisbar sind!

Also, gestern waren es die Kühlschränke, heute die Windräder und wenn dieses Thema abgefrühstückt ist, wird man morgen noch weitere Ansätze finden, die einen "wirtschaftlichen" Hintergrund haben werden.
Bis dato waren das die Gewinne der Großindustrie!

Alles zum Wohle der Natur?

So nebenbei!
Wer in der Industrie den Rahm abschöpft sollte nachweisbar sein, das will man an disponierter Stelle aber nicht hören.

Geht es wirklich um die Umwelt?
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