Die Methoden des Fachs basieren auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und verbinden Übungen zur Persönlichkeitsentwicklung mit sozialen Lernformen. Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist die gezielte Ausbildung einer Lehrkraft der EKS Maintal. Julia Grünberg, die seit fast 16 Jahren an der Schule unterrichtet, absolviert derzeit eine Weiterbildung des Fritz-Schubert-Instituts in Frankfurt am Main.
Das Institut entwickelte bereits im Jahr 2007 ein Unterrichtskonzept, das Persönlichkeitsentwicklung und Lebenskompetenzen in den Mittelpunkt stellt. Das Fach „Glück“ soll den klassischen Unterricht ergänzen, der vor allem auf Wissensvermittlung ausgerichtet ist. Das Fritz-Schubert-Institut gilt als Vorreiter bei der Einführung dieses Unterrichtsangebots und bildet Lehrkräfte speziell dafür aus.
Geleitet wird die Weiterbildung in Frankfurt von Seminarleiterin Angela Wanke-Heil, die gemeinsam mit ihrem Team die Teilnehmenden intensiv begleitet. „Die Fortbildung ist hervorragend organisiert und wird mit großer Professionalität durchgeführt“, berichtet Grünberg.
Für die Lehrerin ist das Projekt eine echte Herzensangelegenheit. „Ich möchte den Kindern helfen, ihre Stärken zu entdecken, ihnen Mut machen, an sich zu glauben, und ihnen ein Stück mehr Kraft, Hoffnung und Lebensfreude mitgeben“, sagt Grünberg. Gerade in einer Zeit, die von Krisen, Kriegen und Unsicherheiten geprägt sei, hält sie es für wichtig, dass Schülerinnen und Schüler lernen, Vertrauen in sich selbst zu entwickeln und auch kleine Momente des Glücks bewusst wahrzunehmen.
Auch die Schulleitung unterstützt das Vorhaben ausdrücklich. Schulleiterin Stefanie Thor begrüßt die Einführung des neuen Angebots: „Unsere Schule versteht Bildung nicht nur als Wissensvermittlung, sondern auch als Begleitung der persönlichen Entwicklung unserer Schülerinnen und Schüler. Das Fach ‚Glück‘ kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, Kinder zu stärken, ihnen Selbstvertrauen zu geben und sie auf ihrem Lebensweg zu unterstützen. Wir freuen uns sehr, dass dieses Projekt an unsere Schule kommt.“
Julia Grünberg.
Angela Wanke-Heil (Seminarleiterin) und Julia Grünberg.





mit einer Nebelkerze, die der Öffentlichkeit als pädagogisch wertvoll vermittelt werden soll. Eine leere Pralinenschachtel mit viel Glitter drumherum.
Die Schüler sollen Lernen, dass sie Glück haben, wenn sie ohne größere Verletzungen den Tag überstehen oder mit Bus & Bahn nach Hause kommen.
Beim Bildungsauftrag passt man sich der Minderheit an, damit man zukünftig alles so nimmt wie es kommt.
Dann hat man eben Glück, wenn es mal gut läuft.