"Gegenwind Bad Orb" lobt Politik für "klare Haltung"

Bad Orb
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"Gratulation an die politischen Gremien in Bad Orb. Sie zeigen klare Haltung: Bewahrung des Waldes auf der Bad Orber Gemarkung vor Zerstörung und Industrialisierung und Schutz unseres Lebensmittels Nr. 1, dem Trinkwasser", so der Verein "Gegenwind Bad Orb" in einer Pressemitteilung.



Und weiter: "Dieses seltene hohe Lob verdient die lokale Politik aufgrund ihrer klaren Haltung zum Fortbestand unseres Waldes und Sicherstellung des einzigen Quellgebietes, welches die Stadt Bad Orb mit Trinkwasser versorgt. So veröffentlicht im Pressebericht 'Windkraft-Investor rückt von Turbo-Verfahren ab'. Positive öffentliche und private Maßnahmen zur Zukunftssicherung unseres Gesundheitsstandortes fügen sich wie eine Perlenkette aneinander: Instandsetzung der Innenstadt -Salinenplatz fertig, Marktplatz gerade in der Umbauphase -, Erstellung eines Bebauungsplanes Altstadt zur Erhöhung der Standort- und Altstadtqualität, Aufwertung des historischen Kurparks und des hinteren Kurparks, Erneuerung des Mini-Golfplatzes und der Tennisanlage, private Investitionen wie ALEA-Park und Wiedereröffnung Hotel Rheinland. Die vorerst letzte Perle in dieser noch nicht fertigen Kette ist die Aufstellung eines Bebauungsplanes 'Walderlebniswelt/Wildpark / Wanderheim / Horstberg'. Mit diesem soll die wirtschaftliche und ökologische Grundlage unserer Heimatstadt, in die bereits viele Millionen Euro investiert wurden und noch werden, sichergestellt werden. Den sozialen und kulturellen Bedürfnissen der Bevölkerung sowie deren Erholung wird Rechnung getragen. Flora und Fauna bleiben in ihrer Vielfalt erhalten und es wird der Notwendigkeit der Förderung der Biodiversität Rechnung getragen. Dadurch zeichnet sich Bad Orb besonders aus, wie ein Biologe im Rahmen der Erstellung des Flächennutzungsplanes für unsere Stadt besonders heraushob. Rund die Hälfte aller Windkraftanlagen in Südhessen stehen in den beiden Altkreisen des Main-Kinzig-Kreises Gelnhausen und Schlüchtern. Als ob das nicht genug wäre. Im benachbarten Vogelsberg wurden zusätzlich gerade 12 Anlagen bei Birstein genehmigt. Im Jossgrund, Flörsbachtal und Freigericht sind weitere Anlagen geplant. Das Fatale an diesen Projekten ist, dass zwar mit der Klimawende argumentiert wird. Jedoch die tatsächliche Antriebskraft der finanzielle Vorteil ist. Schließlich garantiert der Staat mit Hilfe unserer Steuern eine feste Einnahmequelle, ob der Strom gebraucht wird oder nicht. Jedoch wird dem Letzten bald klar, dass Deutschland mit seiner Art der Energiepolitik alleinsteht, diese nicht erfolgreich und in letzter Konsequenz unbezahlbar sein wird."

Weiterhin heißt es in der Pressemitteilung: "Zurück nach Bad Orb. Der Wald im Eigentum des Landes Hessen ist Eigentum aller Bürger. Er wird verwaltet von HessenForst. Diesem zum Hessischen Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat gehörenden Betrieb ist vielleicht noch nicht bewusst, dass er uns Bürgern zu dienen hat und nicht wie früher den Feudalherren. Als vor kurzem Gegenwind Bad Orb eine Fahrgenehmigung für einen avifaunistischen Gutachter im staatlichen Forst bei Alsberg und Seidenroth beantragte, wurde diese von HessenForst verweigert und bis zu einer Gerichtsentscheidung durchgesetzt. Sie selbst erlauben sich im Bad Orber eigenen Wald mit einer ganzen Kolonne von Fahrzeugen ohne Erlaubnis zu fahren, so kürzlich in der Haberstal- und Kurparkstraße beobachtet. Auch lässt der Zeitpunkt der Ausschreibung und Vertragsunterzeichnung Fragen offen. Sie erfolgten kurz vor der Hessenwahl. Hat uns die frühere Grüne Umweltministerin Priska Hinz damit ihr Erbe hinterlassen? Deshalb sind die Erwartungen an die neue Landesregierungbesonders hoch, dass sie sich auch um die betroffene Bevölkerung bei der Windkraft - Industrialisierung kümmert und ihren Vorstellungen nachkommt. Schließlich versprachen CDU und SPD in ihrem Koalitionsvertrag: 'Insgesamt wollen wir Flächen für erneuerbare Energien bereitstellen; an der Vergabe landeseigener Flächen für die Nutzung von Windenergie (durch Hessen-Forst) beteiligen wir die Kommunen.' Dem oben zitierten Artikel ist zu entnehmen, dass Lagepläne nicht offengelegt werden. Ørsted befürchtet Wettbewerbsnachteile. Warum? Ørsted hat doch einen Vertrag! Ørsted muss vielmehr bei Einsicht in den Lageplan befürchten, dass den Menschen die Augen geöffnet werden, welch fatale Umwelt- und Landschaftszerstörung sowie Gefahr für unser Trinkwasser auf dem Horstberg angerichtet werden soll."

gegenwindorbwindar az


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