Die aus dem Kahlgrund stammenden Künstlerstellen in einer kabarettistischen Lesung Minidramen aus der "Hohler Chaussee"-Dialogkolumne vor, die seit 2007 im Aschaffenburger Main-Echo erscheint. Rund 100 Folgen sind außerdem in den Büchern "Morgen ist Gelber Sack!" und "Der letzte Tag der Fleischmaschine - Neues von der Hohler Chaussee" versammelt.
In absurd-witzigen Szenen begegnen die Zuhörer einer von ihren Angehörigen im Friseursalon vergessenen Seniorin, zwei Latte-Macchiato-Müttern, die der Rain-App auf dem Smartphone mehr vertrauen als den drohenden Gewitterwolken, einer Hausfrau "mit 38 Käsekuchen im Kopf" und weiteren Figuren aus unser aller Nachbarschaft. Sie belauschen ein antriebsloses Ehepaar, das den Andalusienurlaub ausschließlich damit verbringt, auf die Öffnung des Buffets zu warten, und werden im Stück "Mein Sohn, der Salafist" im Supermarkt von einer Mutter mit strukturiertem Tagesablauf überrumpelt.
Mit von der Partie bei der Lesung von Susanne Hasenstabs Dialog-Stücken ist der Omersbacher Emil Emaille vom Hohler-Chaussee-Theaterkabarett, der mit seiner stimmlichen Darstellung einer vergebens gegen Hausarbeit und Enkelbetreuung aufbegehrenden Großmutter im Sketch "Oma macht nichts mehr" das Publikum regelmäßig zu Begeisterungsstürmen hinreißt.Susanne Hasenstab eröffnet dem Publikum mit ihren Minidramen einen unerschöpflichen und amüsanten Kosmos des "Gebabbels" im Nirgendwo des hessisch-unterfränkischen Grenzgebiets.
Das ganze findet statt am Donnerstag, den 3. Juli im Aussenbereich des Alten Forstamtes in Biebergemünd-Kassel, Spessartstr. 33.Beginn:20:00 Uhr, Kartenvorverkauf ab sofort bei der Gemeinde Biebergemünd, Tel. 06050/9717-14 oder im Alten Forstamt Tel. 06050/90 98 85.



