Da leider einige Musikerinnen und Musiker aus beruflichen Gründen, sowie urlaubs- und krankheitsbedingt die Reise nicht mitmachen konnten, machte sich eine kleine Besetzung bestehend aus 24 Musikerinnen und Musiker auf dem Weg ins Schwabenland. Nur wenige Wochen vor Reisebeginn waren sogar nur 21 Musiker angemeldet und die Verantwortlichen nannten die Reise augenzwinkernd bereits „Stuttgart21“. Glücklicherweise konnten sich noch drei weitere Mitglieder anmelden und das Orchester konnte mit insgesamt 24 Musikern inkl. dem Dirigenten Harald Krebs, der als Trompeter selbst mitspielte, in Richtung gebuchtem Hotel in Ditzingen starten.
Da es sich leider als relativ schwierig darstellte, die richtigen Genehmigungen für Freiluftkonzerte in Stuttgart zu bekommen, wurden die Auftritte kurzerhand nach Ditzingen verlegt. Dies gelang mit in wenigen Tagen mit Unterstützung der dortigen Stadtverwaltung und der Stadtkapelle Ditzingen. Und so wurde aus „Stuttgart21“ nun „Ditzingen24“. Bei bester Stimmung und durchwachsenem Wetter reiste die insgesamt 40köpfige Reisegruppe am Freitagabend an. Am Samstagmorgen stand der erste Auftritt auf dem Ditzinger Markt an, der von den Besuchern dort mit reichlich Applaus belohnt wurde. Danach folgte ein Ausflug nach Stuttgart mit der Gelegenheit zum Stadtbummel, dem Besuch des Mercedes Benz Museum oder dem Stuttgarter Zoo.
Am Abend spielten die Neuseser dann im Rahmen der Veranstaltung „Ditzingen Unplugged“ bei den Kollegen der Stadtkapelle und stimmten die Besucher auf die Veranstaltung ein, bei der in verschiedenen Lokalitäten in der Stadt Auftritte regionaler Rock-, Folk- und Jazzbands stattfinden. Nach dem Auftritt nutzen die Neuseser Musiker die Gelegenheit sich mit den sympathischen Musikkollegen der Stadtkapelle auszutauschen oder die verschiedenen Konzerte zu besuchen. Nach einem ausgiebigen Frühstück machte sich am Sonntagmorgen die Reisegruppe auf dem Heimweg und legte noch einen Zwischenstopp ein, um im Brauhaus Keiler in Lohr am Main, die Besucher des Biergartens musikalisch zu unterhalten.
Glücklicher Weise wurde bei der gesamten Reise fast kein Teilnehmer wirklich nass geregnet, denn es regnete eigentlich immer nur dann ausgiebig, wenn sich die Reisegruppe gerade im Bus befand. Sobald die Musiker sich zum Auftritt bereit machten, besserte sich das Wetter. So wurde die Konzertreise, trotz aller Hindernisse im Vorfeld, alles in allem ein schöner und stimmungsvoller Ausflug, der sicherlich in den kommenden Jahren wiederholt wird und spätestens dann, wenn die neu gewonnen Musikfreunde aus Ditzingen in drei Jahren ihr 100jähriges Jubiläum feiern.



