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Gelnhausen: 50-jähriges Abiturjubiläum am Grimmelshausen Gymnasium

Gelnhausen: 50-jähriges Abiturjubiläum am Grimmelshausen Gymnasium
Gruppenbild, aufgenommen in der Schule.

Im Juni 1973 absolvierten 117 Schüler am Grimmelshausen Gymnasium ihr Abitur. 50 Jahre später trafen sich knapp 50 der damaligen Pennäler an ihrer ehemaligen Wirkungsstätte in der Aue in Gelnhausen.. Organisiert hatte diese Treffen Peter Hölzer mit tatkräftiger Unterstützung von Schulkameradinnen und Schulkameraden aus den verschiedenen Parallelklassen, denn der Abiturjahrgang bestand damals aus fünf verschiedenen Klassen.

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So trafen sich die Ehemaligen zu ihrem Goldenen Abitur am Samstag den 17.6.2023 am späten Nachmittag in „ihrer“ Schule zu einem Sektempfang. Nach der Begrüßung und einer kurzen Ansprache durch Peter Hölzer setze sich der Tross in Bewegung, um unter der fachkundigen Führung der Vorsitzenden des Schulelternbeirats Kerstin Völker-Zahn eine ausgedehnte Führung durch die verschiedenen Trakte des Schulgebäudes anzutreten. Ab und an konnten die Ehemaligen sogar noch Teile ihrer damaligen Schule noch identifizieren. Aber in seiner Gesamtheit war das Gymnasium nicht wiederzuerkennen.

Die Klassen-, Fach und Sozialräume waren großzügig und hell angelegt. Die guten alten Schultafeln mit Kreide und Schwamm hatte ausgedient und waren mittlerweile durch White- und Smartboards abgelöst worden. Es war interessant zu hören, wie der Computer und die digitale Technik in den Unterricht integriert worden sind. Überhaupt hat sich die Institution Schule geändert. Stand in den 60er und 70er Jahren des letzten Jahrhunderts noch die reine Wissensvermittlung im Vordergrund, rückt heutzutage der Schüler selbst in den Fokus.

So stehen verschiedenste soziale Einrichtungen und Angebote der Schule zur Verfügung, um bei persönlichen Problemen und Schwierigkeiten zu helfen und zu unterstützen oder nur ganz einfach, um den Schulalltag angenehmer zu gestalten. Auch das soziale Engagement der Schüler für freiwillige Arbeiten und Aufgaben scheint viel stärker ausgeprägt zu sein, als vor 50 Jahren. Bei diesem Rundgang wurden dank Kerstin Völker-Zahn nicht nur einfach Räume und Gebäudeteile besichtigt, sondern von ihr wurde den Ehemaligen der heutige Schulalltag sehr plastisch geschildert.

Kerstin Völker-Zahn erläuterte auch, dass an der Schule drei Fonds existieren, um mit deren Unterstützung diverse Einrichtungen und AGs zu finanzieren oder um sozial schwächeren Schülern bei Klassenfahrten oder bei der Beschaffung von Tablets für den Unterricht unter die Arme greifen zu können. Also Maßnahmen, die zwar wichtig sind, aber nicht vom Land Hessen und dem Kultusministerium finanziert werden (können). Hierfür öffneten die Jubilare ihr Portemonnaie und spendeten in Summe 900 Euro.

Am Abend traf man sich zum gemütlichen Beisammensein im Keller des Romanischen Hauses am Untermarkt, das vom Team des „Vinum“ bewirtet wird, um bis spät in die Nacht bei netten Gesprächen auch alte Erinnerungen auszutauschen. Nicht vergessen sind die Klassenkameraden, die aus gesundheitlichen Gründen nicht kommen konnten und sicherlich gerne dabei gewesen wären.

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Gruppenbild, aufgenommen in der Schule.

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Kerstin Völker-Zahn an einem Smart-Board.

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Schulgebäude mit Schriftzug.

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Beispiel für „mehr als nur Wissensvermittlung“.

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Teil des Pausenhofs – genau noch so wie früher.

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Ton- und Lichttechnik in der Aula.

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Gemütliches Beisammensein im Keller des Romanischen Hauses.

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