Doch wie wurde aus den frühen Siedlungen eigentlich das Steinheim, das wir heute kennen? Wer die Antwort darauf nicht in staubigen Geschichtsbüchern suchen, sondern lebendig erzählt bekommen möchte, sollte sich den 28. Februar rot im Kalender markieren. Der Heimat- und Geschichtsverein Steinheim lädt um 15:00 Uhr zu einem besonderen Highlight in das Familien- und Generationenzentrum (Ludwigstraße 27-31) ein. Unter dem Titel „Steinheim für Neubürger – Steinheim anno Dazumal“ präsentieren Evelin Weber und Burkhard Huwe einen bildgewaltigen Lichtbildvortrag, der weit mehr ist als eine trockene Geschichtsstunde.
Von Mammutjägern bis zur Gebietsreform
Die beiden Referenten nehmen ihr Publikum mit auf eine „virtuelle Stadtführung“, die einen Bogen von über 5.000 Jahren spannt. Die Reise beginnt bei der ersten Besiedelung des Gebiets und führt über das längst verschwundene römische Steinheim bis hin zu einem der wichtigsten Meilensteine: Die Eingemeindung 1974 in die jetzige Großstadt Hanau.
Die Teilnehmer erfahren spannende Details über:
- Die Kurmainzer Ära: Warum die Stadt 1425 verkauft wurde und wie dies die Region prägte.
- Zwei Ortsteile, eine Geschichte: Die Entwicklung von Klein- und Groß-Steinheim im Wandel der Jahrhunderte.
- Der Weg zur Moderne: Die bewegte Zeit bis zur Eingemeindung nach Hanau im Jahr 1974.
Ein herzliches Willkommen für alle
„Wir wollen besonders unsere Neubürger ansprechen, damit sie die Wurzeln ihrer neuen Heimat kennenlernen“, so Burkhard Huwe. „Aber natürlich sind auch alle alteingesessenen Steinheimer eingeladen, ihr Wissen aufzufrischen oder neue Anekdoten zu entdecken.“ Der Vortrag dauert etwa zwei Stunden. Der Eintritt ist frei, der Verein freut sich jedoch über eine freiwillige Spende, um die ehrenamtliche Arbeit zur Pflege der Steinheimer Geschichte weiterhin fortführen zu können.


