"Solche Taten sind ein gezielter Versuch zu provozieren, zu verunsichern und Angst zu schüren", so der Bürgermeister weiter. Die Schmierereien richteten sich nicht nur gegen das Gebäude selbst, sondern träfen das Selbstverständnis einer offenen und solidarischen Stadtgesellschaft. "Wer Hakenkreuze schmiert, greift die Werte unseres demokratischen Zusammenlebens an. Das lassen wir in Hanau nicht unwidersprochen."
"Das ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat", betont Dr. Bieri. "Es ist wichtig, dass solche Taten konsequent verfolgt werden. Ich habe deshalb umgehend Strafanzeige gestellt, sodass die Polizei nun weitere Ermittlungen wegen Sachbeschädigung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen aufnehmen kann." Mögliche Zeuginnen und Zeugen werden gebeten, Hinweise an die Polizei weiterzugeben.
Die Stadt Hanau macht deutlich, dass sie Hass, Antisemitismus und rechtsextremistischer Symbolik keinen Raum lässt. "Gerade Orte wie eine Familientagesstätte oder Schule stehen für Zukunft, Zusammenhalt und Verantwortung. Diese Werte verteidigen wir, gemeinsam als Stadtgesellschaft", betont Dr. Maximilian Bieri.
Erst im vergangenen November hatte es einen ähnlichen Vorfall mit Hakenkreuzschmierereien im Stadtgebiet gegeben. Die Stadt bekräftigt vor diesem Hintergrund erneut ihre klare Haltung gegen jede Form extremistischer Ideologie und für ein friedliches Miteinander.



Aber immerhin ein exemplarisches Beispiel für fortschreitend grünlinke Verblödung.