Für die Bürgerhilfe war 2025 ein Jahr des Aufbruchs. Dank der Initiative des Magistrats und der finanziellen Unterstützung durch die Stadt konnte die Chance ergriffen werden, in die ehemalige Schleckerfiliale einzuziehen. Der Sprecher der Bürgerhilfe Wilfried Siegmund bedankte sich dafür bei der Bürgermeisterin Monika Böttcher und dem Ersten Stadtrat Karl-Heinz Kaiser.
Aus einer leeren Halle entstand wieder ein lebendiger Ort der Begegnung. Büro, Tafel, Textilshop, Kindershop und Platz für Versammlungen geben der Bürgerhilfe wieder die Möglichkeit Menschen zu helfen, Gelegenheiten für Gemeinsames Miteinander zu schaffen und mit der Tafel auch wieder Lebensmittel zu retten und an Bedürftige zu verteilen. Den hohen Wert der Arbeit der ehrenamtlichen Helfer betonte insbesondere auch Monika Böttcher in ihrem Grußwort. Karl-Heinz Kaiser hob hervor, dass Maintal ohne die Bürgerhilfe nicht denkbar ist.
Der Vorstand blickt mit Erleichterung auf das vergangene Jahr und ist stolz auf die erfahrene Unterstützung. Viele Helfer fanden sich innerhalb des Vereins, die nicht lange fragten, sondern anpackten. Die die Arbeit sahen. Lösungen suchten. Verantwortung übernahmen. Dieses Miteinander hat den Umbau möglich gemacht. Aber auch von vielen anderen Seiten gab es Hilfe und Unterstützung. So half immer wieder der Vermieter Wolfgang Langer mit Rat und Arbeitskräften, Mitglieder spendeten Geld, Patrick Hulboy sorgte für eine neue Klimaanlage für die Tafel, die Firma Pflug bewältigte den Umzug tadellos und die Firma Möbel Seip spendete den Einbau der Küche. Die anwesenden Nachbarn begrüßten, dass das Haus wieder belebt ist.
„Ehrenamt bedeutet mehr als Engagement – es schafft Verbundenheit, Vertrauen und Gemeinschaft. Und genau das war 2025 für uns: ein Jahr des Zusammenrückens, des Gestaltens und des gemeinsamen Neubeginns“, resumierte Wilfried Siegmund.
Von links: 1. Stadtrat Karl-Heinz Kaiser, Vermieter Wolfgang Langer, Sprecher Wilfried Siegmund und Bürgermeisterin Monika Böttcher.





