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Damit aus „ein bisschen Deutsch“ mehr wird

Damit aus „ein bisschen Deutsch“ mehr wird
Deutschlehrerin Kim Lina Marcum vermittelt in einem geförderten Deutschkurs, den Maintals Integrationsbeauftragte Verena Strub organisiert, erste Deutschkenntnisse. © Stadt Maintal

Arbeit finden, Freunde kennenlernen, in der neuen Heimat Fuß fassen. Es gibt viele Gründe, die an diesem Nachmittag für die Teilnahme an einem Deutschkurs genannt werden.

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Sie alle unterstreichen: Sprache ist der Schlüssel zur Integration. Wer die deutsche Sprache beherrscht, kann sich im Alltag besser orientieren, Kontakte knüpfen und selbstständig wichtige Angelegenheiten erledigen. Gute Sprachkenntnisse erleichtern zudem den Weg in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt.

Doch es gibt Hürden für die Teilnahme an den Integrationskursen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge. Damit Menschen nicht-deutscher Herkunft trotzdem frühzeitig Deutschkenntnisse erwerben können, bietet die Integrationsbeauftragte der Stadt Maintal, Verena Strub, einen geförderten Deutschkurs für Anfänger*innen an. Er wird über das Programm „MitSprache Deutsch 4U“ der Europäischen Union und durch das Land Hessen kofinanziert. „Viele Menschen möchten Deutsch lernen, haben jedoch noch keinen Zugang zu den bestehenden Förderangeboten. Mit diesem Kurs ermöglichen wir, erste Sprachkenntnisse zu erwerben. So entsteht eine gute Grundlage für den weiteren Spracherwerb, die eine einfache Kommunikation im Alltag ermöglicht und das Selbstverstrauen stärkt. Der Kurs bildet damit eine gute Basis für die Integration“, betont Strub.

Die Resonanz gibt ihr Recht. 18 Personen aus Afghanistan, der Ukraine, Bangladesch, der Türkei oder dem Iran nehmen seit Januar an einem Einsteiger-Deutschkurs unter der Leitung der Deutschlehrerin Kim Lina Marcum teil. Im Juni hat der Folgekurs begonnen, der an dem Erlernten anknüpft und die bisherigen ersten Kenntnisse weiter ausbaut. Denn noch räumen die Teilnehmenden ein, dass sie zwar Arabisch, Ukrainisch, Hindi, Französisch, Polnisch oder Farsi sprechen, aber nur „bisschen, bisschen Deutsch“. Hier möchte Marcum anknüpfen.

Mit einfachen Sätzen vermittelt die Kursleiterin erste Grundkenntnisse, um die Verständigung in Alltagssituationen zu ermöglichen und vor allem das Selbstvertrauen zu festigen. Denn die Scheu, einfach drauflos zu sprechen, ist anfangs groß. Dazu findet der Kurs nicht nur als klassischer Frontalunterricht im Seminarraum des Begegnungshauses statt, sondern auch praxisbezogen. Im Rahmen von Ausflügen lernen die Teilnehmer*innen in realen Alltagssituationen neue Redewendungen und Wörter in ihrem jeweiligen Kontext kennen und anwenden. Zudem lernen sie, sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu bewegen, Kultureinrichtungen wie Museen, Zoo und Palmengarten zu entdecken und Verantwortung zu übernehmen.

„Es ist schön zu sehen, wie diese Menschen mit wachsenden Deutschkenntnissen an Selbstvertrauen und Aktivität gewinnen und mehr und mehr am alltäglichen Leben in Deutschland teilhaben“, resümiert Verena Strub und bemerkt: „Jedes Mal, wenn ich den Kurs besuche, können sie sich ein bisschen besser verständigen.

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Kommentare

7
UHU
2 tage vor
Die gehen doch nur dahin, um auf dem Amt sagen zu können: wo mein Geld!
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8
W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸
2 tage vor
zitiere UHU:
Die gehen doch nur dahin, um auf dem Amt sagen zu können: wo mein Geld!


Dafür gibt es doch die freiberuflichen Linken Integrationshelfer.
Die gehen zusammen dorthin und regeln das dann schon.
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7
W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸
2 tage vor
Solche Kurse sollten verpflichtend sein.
Wer nicht teilnimmt, bekommt keine Gegenleistung und schon gar keine Deutsche Einbürgerung.

Aber, in Zeiten, in denen man sich die Zertifikate einfach Online Kaufen kann, interessiert das sowieso niemand und es wird wild eingebürgert.
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9
Stefan
2 tage vor
Die deutsche Sprache ist eine sehr schöne Sprache. Es freut mich sehr, dass diese Ausländer sie lernen.
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5
Markus
Gestern
Bedauerlicherweise sind die meisten der blaunen Demokratieverächter hier bei Vorsprung Online nicht ansatzweise dazu imstande, die deutsche Sprache angemessen zu verwenden, weder regelkonform noch geziemend. Vor allem unser größter Scheißewerfer, Hain Blöd, inklusive seiner unzähligen Aliasse, sticht diesbezüglich unrühmlich heraus. Verachtenswerte Brut!
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7
Stefan
Gestern
Ich freue mich über die schöne deutsche Sprache - und dass Ausländer sie lernen.
Warum schimpfst Du denn darüber? Das kann ich nicht verstehen. Lege Deinen Hass und Deine Verbitterung gegen andere Menschen ab!
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5
Markus
Gestern
Sie sollten nicht immer alles auf sich beziehen!? Ich stimme Ihnen hinsichtlich der deutschen Sprache zu und mahne lediglich an, dass die blaunen Demokratieverächter zunächst selbst lernen sollten, sich der vermeintlichen Muttersprache angemessen zu bedienen. Vielleicht bieten Sie diesen mal einen Deutschkurs an!?

Und das, was Sie als Hass bezeichnen, könnte man als eine sachliche und vielerorts vergleichbar formulierte Beschreibung rechtsextremistischer Unbilden einordnen. Denken Sie mal darüber nach. Und derweil bleiben wir doch bitte beim Sie, ich kann mich nicht daran erinnern, Ihnen das Du angeboten zu haben!
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4
W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸
Gestern
Zitat:
Sie sollten nicht immer alles auf sich beziehen!?
Dass du mit der Realität auf Kriegsfuß stehst, ist ja inzwischen Allgemeinwissen.
Neu ist allerdings, dass du schon damit überfordert bist, wenn jemand auf einen Beitrag antwortet, der an ihn gerichtet war. Eine beeindruckende Weiterentwicklung deiner Marotten.

Zitat:
Demokratieverächter
Auch das Thema Demokratie bleibt für dich offenbar ein unlösbares Rätsel. Deine Version davon hat jedenfalls mit echter Demokratie ungefähr so viel zu tun wie ein Horoskop mit Wissenschaft.
Aber vielleicht gelingt es dir ja irgendwann, dein endloses Gesappel wenigstens einmal zu begründen.

Wahrscheinlicher ist allerdings, dass du, wie üblich, alles hier Erwähnte aus purer Unwissenheit rigoros abstreitest.

Mit jedem deiner Beiträge arbeitest du konsequent daran, deine Rolle als Lachnummer zu festigen.
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