Ein großes Festzelt fand sich im hinteren Teil des Sportgeländes, geschmückt mit weiß-blauen Flaggen, gleich gefärbten Kränzen und anderen Utensilien, welche die Besucher fast auf der Münchner Wies´n wähnten. Die prall gefüllten Sitzreihen zeigten, wie sehr das Oktoberfest angenommen wurde: 250 Karten allein im Vorverkauf. Als hätte der Verein eine Kleiderordnung vorgeschrieben: Kaum ein Gast, der nicht mit Lederhose, Jankerl und Haferlschuhen erschien, die Damen selbstredend im feschen Dirndl.
Eine tolle Stimmung entwickelte sich bis in die frühen Morgenstunden: das Tanzbein sorgte dort für Bewegung, wo sonst der Spielball rollt. Das „Prosit miteinand“ mit klingenden Maßkrügen konnte man ebenso vernehmen, wie die typischen Wiesenhits. Warum nach Hause gehen, wenn´s am Folgetag weitergeht: zum Oktoberfest gehört doch der Frühschoppen. Zuhause bleibt die Küche kalt: Hax´n, Brezn und Weißwurst stellen doch einen schmackhaften Ersatz dar. Für die Stimmung sorgten Sänger Rainer Vogl und Büdesheimer Musikanten.
Fazit: „Schee war´s, des mach mer wieder."








