Er betreut heute 830 Kriegsgräberstätten in 45 Staaten, auf denen 2,8 Millionen Kriegstote bestattet sind. Unter ihnen viele der in den beiden Weltkriegen gefallenen Sterbfritzer Soldaten, berichtete Ortsvorsteher Willi Merx. Es waren 49 Männer des Ersten Weltkriegs, deren Namen auf dem „Helden“-Denkmal vor der Evangelischen Kirche für immer festgehalten sind, unter ihnen fünf jüdische Sterbfritzer. Doch für die 90 Gefallenen des Zweiten Weltkriegs gibt es bis heute keine Erinnerungs- und Gedenkstätte. Dieses Versäumnis endlich nachzuholen, haben wir uns nun mit „der Errichtung eines „DENKmals“ für die im Zweiten Weltkrieg gefallenen und die im Holocaust ermordeten Sterbfritzer“ vorgenommen, betonte Merx.
Deutsche Kriegsgräberstätten in Europa: Soldaten aus Sterbfritz und ihre Gräber.
Vortrag und Präsentation von Dr. Götz Hartmann vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge
Veranstalter: Dorfverein ‚Starwetz lebt!‘ e. V. am 28. November 2025, 19.30 Uhr,
im Evangelischen Gemeindehaus Sinntal-Sterbfritz, Schlüchterner Straße 25
Die Vortrags- und Präsentationsveranstaltung mit dem Historiker vom „Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge – Landesverband Hessen“ Dr. Götz Hartmann wird die Struktur und die Arbeitsweise des Volksbundes am Beispiel einzelner Kriegsgräberstätten darstellen und hierbei so viele Bezüge zum Schicksal Sterbfritzer gefallener Soldaten wie möglich aufzeigen. Der Referent ist in seinem beruflichen Wirken mit dem Bergwinkel vertraut. Einer seiner letzten Arbeitsschwerpunkte war die als „Ehrenfriedhof“ bekannte Kriegsgräberstätte in Schlüchtern.


