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Bertha-von-Suttner-Schule verabschiedet Prüfungsjahrgang

Bertha-von-Suttner-Schule verabschiedet Prüfungsjahrgang

Freude und Tränen gab es bei der Abschiedsfeier, mit dem die Bertha-von-Suttner-Schule 154 Schülerinnen und Schüler in einen neuen Lebensabschnitt entließ.

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suttner abschiedsuttner abschied1In die Freude über die guten Zeugnisse mischte sich bei manchen Jugendlichen und ihren pädagogischen Begleitern der letzten Jahre die Trauer über das Ende einer ereignisreichen gemeinsam verbrachten und durchlittenen Zeit. Zu Beginn des Abends begrüßte Schulleiterin Bianca Gardé alle Schulabgänger der neunten und zehnten Klassen sowie ihre Eltern und Lehrkräfte, außerdem den Nidderauer Stadtrat Freywald in Vertretung des Bürgermeisters, die Schulelternbeiratsvorsitzende Sonja Jüngling sowie den Vorsitzenden des Fördervereins der Schule, Georg Tolar. Die Direktorin beglückwünschte die Schülerinnen und Schüler zu ihren Abschlüssen und legte ihnen ans Herz, mit offenen Augen und kritischem Verstand durchs Leben zu gehen. Nidderaus ehrenamtlicher Stadtrat Hanstheo Freywald verglich in seiner Grußrede die heutigen Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten mit denen seiner Generation. Früher sei die Entscheidung einfacher gewesen, weil das Angebot schlichtweg viel kleiner war. Er riet den Jugendlichen, mit Klugheit und Weitsicht die richtige Wahl zu treffen, um nicht in einer beruflichen Sackgasse zu landen.

Auch Sonja Jüngling vom Schulelternbeirat wünschte dem Abschlussjahrgang alles erdenklich Gute für die Zukunft und betonte die Rolle von Lehrkräften und Eltern, die die Schülerinnen und Schüler durch die bisweilen kurvige und von pubertären Verwirrungen geprägte Schulzeit begleitet haben. Dank an Lehrkräfte und Eltern richteten auch die beiden Schulsprecher Cana Dumursoglu und Kai Lindenstruth in ihrer mit gleichermaßen satirischen wie auch kritischen Untertönen versehenen Abschiedsrede. Ob mit Erreichen des Etappenziels wirklich die schönste Zeit in ihrem bisherigen jungen Leben zu Ende gegangen ist, das wollten sie nämlich ausdrücklich bezweifeln angesichts ihrer erlebten Schulwirklichkeit: Nicht nur positive Erlebnisse wie das gemeinsame Musizieren, die Klassenfahrten, das freundschaftliche Miteinander hätten die vergangenen sechs Jahre geprägt, sondern auch Notendruck, zu viele Hausaufgaben und das meist kunst- und lieblos zubereitete und zudem als überteuert empfundene Mensaessen würden sie als Erinnerung an ihre Schulzeit mitnehmen.

Von den 154 Schülerinnen und Schülern des diesjährigen Abschlussjahrgangs erhielten 38 den Hauptschulabschluss, 78 erwarben einen Realschul- und 37 den Gymnasialabschluss. Stufenleiter Clemens Naß und Schulleiterin Bianca Gardé beglückwünschten als beste Hauptschülerin Vanessa Giebel mit einem Notendurchschnitt von 1,68 und Pascal Herold im Realschulbereich, der mit der Durchschnittsnote 1,6 das beste Zeugnis erhielt. Bei den Gymnasiasten lag Cana Dumursoglu mit der Traumnote 1,0 nur haarfein vor ihrem Schulsprecherkollegen Kai Lindenstruth. Mit dem gemeinsam gesungenen „The Last Goodbye“ beendeten die Schulabgänger nicht nur die akademische Feier rund um die Zeugnisausgabe, sondern setzten auch einen Schlusspunkt von leiser Wehmut unter einen Lebensabschnitt, von dem manche von ihnen vielleicht in vielen Jahren sagen werden, dass es doch der beste war.

Foto: Stufenleiter Clemens Naß, Jahrgangsbeste Gymnasialklassen Cana Dumursoglu, Jahrgangsbester Realschulklassen Pascal Herold, SL Bianca Gardé; 09: „The last Goodbye“, gemeinsamer Schlussgesang der Schulabgänger.

 

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