"Mit der im Koalitionsvertrag der Ampel beschlossenen Abschaffung des Ehegattensplittings und der Einführung der Familienbesteuerung wird ein nächster Schritt getan, die Gleichberechtigung der Geschlechter zu stärken.”, stellt Annika Rütter, stellvertretende Kreisvorsitzende der JuLis-MKK, fest. “Durch die gemeinsame Veranlagung und die dadurch einhergehende steuerliche Begünstigung des besser Verdienenden, wird das überholte Bild der männlichen Person als Ernährer der weiblichen manifestiert und bestärkt. Um auch für den weniger verdienenden Partner einen Anreiz zu schaffen, über die Teilzeit hinaus beschäftigt zu sein, kommt es zur Einführung der angesprochenen Familienbesteuerung.”
"Die Quote von Frauen in Vorständen der 100 größten deutschen Unternehmen ist mit 16,4% zwar noch immer gering, allerdings ist dieser Wert im Vergleich zum Jahr 2006, indem er bei 0,2% lag, eine deutliche Verbesserung.“, stellt Jonathan Dornhecker, Schüler und Mitglied der JuLis-Main-Kinzig fest. „Hier darf allerdings nicht Schluss sein. Diesen Aufwärtstrend müssen wir festigen und beschleunigen.“
Bei der Gleichstellung der Geschlechter ist die strafrechtliche Verfolgung des „Catcallings“ ein weiteres Anliegen der Jungen Liberalen Main-Kinzig, das bereits in Belgien und Frankreich unter Strafe steht. In Deutschland kommt es erst bei Beleidigungen oder sexuellen Handlungen zu strafrechtlichern Verfolgungen. „Wir fordern als Junge Liberale Main-Kinzig, dass „Catcalling“ als Straftatbestand etabliert wird. Wir müssen in der Bevölkerung ein kritisches Bewusstsein für den Schutz von Frauen in der Öffentlichkeit und im Privaten schaffen.", erläutert Marc Schmidt, Kreisvorsitzender der JuLis Main-Kinzig und ergänzt weiterhin: „Unser Anliegen ist es, vulgäre Bemerkungen und Belästigungen sowie das „Hinterherpfeifen“ zu verbieten und strafrechtlich zu ahnden, da solche Handlungen in einer liberalen Gesellschaft keinen Platz haben sollten.“


