„Nach allem, was wir wissen, ist ein junger Mann zufällig und nur aufgrund seiner Hautfarbe Opfer eines rechten Gewalttäters geworden. Eine solche Tat ist immer auch ein Angriff auf ein friedliches Zusammenleben in unserer offenen und demokratischen Gesellschaft“, so Leikert. Dass der Täter vor und nach der Tat noch mit seinem Angriff auf den jungen Eritreer geprahlt habe und niemand reagierte, dürfe nicht wieder passieren. Wir alle müssen aufgerüttelt sein und wachsamer werden."
Schockiert zeigte sich die Bundestagsabgeordnete auch über einen Teil der Reaktionen in den sozialen Netzwerken: „Neben Anteilnahme gab es nicht wenige Nutzer, die relativiert und auf eine beängstigende Rhetorik zurückgegriffen haben. Durch Hass und Hetze im Netz sinken auch im realen Leben die Hemmschwellen. Das mussten wir im Fall Lübcke und nun auch im Zusammenhang mit der Tat in Wächtersbach beobachten“, zeigt sich Leikert besorgt. Allen Hetzern in den sozialen Netzwerken müsse mit Haltung und Anstand entgegengetreten werden. Im Main-Kinzig-Kreis dürfe es keinen Platz für rechtsextreme Hetze und Gewalt geben.



