Erneuerbare Stromproduktion im MKK weit unter deutschem Durchschnitt

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„Die jüngste Pressemitteilung unseres Landrats Thorsten Stolz (SPD) vermittelt den Eindruck, dass der Main-Kinzig-Kreis Vorreiter bei der Energiewende sei. Hessenweit mag dieser Eindruck entstehen können, deutschlandweit liegt er jedoch weit unter dem Durchschnitt, sowohl bei der installierten Leistung erneuerbarer Energien als auch bei der tatsächlichen Stromproduktion“ stellt Gerhard Müller-Waldheim, Mitglied der AG Energie der People for Future Gelnhausen fest.

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Pro Kopf erzeuge der Main-Kinzig-Kreis demnach 41 %[1] weniger erneuerbaren Strom als der Durchschnittsdeutsche. Bei der pro Kopf installierten Windenergie (an Land) liege der MKK 12 %[2] unter dem deutschen Durchschnitt, bei der Photovoltaik gar 40 %[3] darunter. Vor diesem Hintergrund und weil in Deutschland gerade einmal rund 20 % des Endenergieverbrauchs mit erneuerbaren Energien gedeckt wird, ist diese Pressemitteilung vorsichtig gesagt irreführend“, so Gerhard Müller-Waldheim weiter. Ein großer Teil der Energiewende liege noch vor uns.

„Unsere Wälder sterben, unsere Grundwasserpegel sinken, Extremwetterereignisse wie die Hitze- und Dürreperioden der vergangenen Jahre oder die jüngsten Starkregenereignisse kosten die Steuerzahlenden Milliarden von Euro. Und was noch viel dramatischer ist, viel zu viele Menschenleben.“ mahnt Andreas Hlasseck, Sprecher der People for Future Gelnhausen. Die Klimaerhitzung bedrohe bereits heute massiv die Gesundheit der Menschen, in Deutschland und weltweit. „Ehrliches Hinschauen ist das Gebot der Stunde Und auf dieser Basis zu fragen, was wir gemeinsam tun können, um unser Land, unsere Welt lebenswerter zu machen. Kranke Erde, kranke Menschen. Gesunde Erde, gesunde Menschen.“ so Andreas Hlasseck weiter. Und dazu brauche es unter anderem einen stark beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energien. „Selbst wenn wir lernen, sparsamer mit Energie umzugehen, sind wir noch meilenweit von den 100 % entfernt.“ Einen Beitrag leisten die People for Future Gelnhausen, indem sie im MKK für die Initiative Wattbewerb werben. Dies ist ein Städtewettbewerb, bei dem die Stadt gewinnt, die als erste ihre Photovoltaikleistung pro Kopf verdoppelt. 122 Städte nehmen bereits teil, aus dem MKK sind Stand heute Gelnhausen und Schlüchtern dabei.

„Wir begrüßen, dass Herr Stolz bei den Bürgermeistern des MKK für den Wattbewerb geworben hat, hätten uns aber auch eine Erwähnung in seiner jüngsten Pressemitteilung gewünscht. Ein weiterer Baustein für gelingenden Natur- und Umweltschutz ist ein funktionierendes Klimaschutzmanagement“ weiß Gerhard Müller-Waldheim. „Mit Hoffnung hat uns die Nachricht erreicht, dass laut Koalitionsvertrag von SPD und CDU im MKK eine entsprechende Stelle in der Kreisverwaltung geschaffen werden soll. Wir erwarten eine zügige Umsetzung noch in diesem Jahr.“ Die Zeit dränge, dies sei nicht zuletzt an den versäumten Anpassungen an den Klimawandel zu sehen. Auf Starkregenereignisse und Hitze müsse auch der Main-Kinzig-Kreis noch besser vorbereitet werden.

Die Menschen in diesem Land seien bereit für Veränderungen, dies macht Andreas Hlasseck an einem Beispiel deutlich: “In diesem Jahr hat der Bürgerrat Klima getagt und kürzlich seine Ergebnisse für die deutsche Klimapolitik vorgestellt. 160 zufällig ausgewählte Menschen haben als oberste Priorität die Einhaltung des 1,5 Grad Ziels ausgemacht. 93 % des Rates haben dafür gestimmt, 93 %. Keine der größeren Parteien haben dies in dieser Deutlichkeit formuliert.“ In diesem Fall hinke Politik dem gesellschaftlichen Bewusstsein weit hinterher. Aus den Leitsätzen und Maßnahmen des Bürgerrates Klima gehe hervor, dass Menschen bereit seien für Veränderungen, sofern sie sozial bzw. gemeinwohlorientiert und transparent gestaltet werden. „Wir erwarten von der Kreisspitze sowie von den politischen Gremien, dass sie den Ausbau von Solarstrom, Windenergie und dezentralen Energiespeichern mutig unterstützen und vorantreiben. Sie können viele Bürgerrinnen und Bürger an ihrer Seite wissen.“

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