Die beiden Vereine bedanken sich bei allen Unterzeichnern für ihr Engagement und ihre Solidarität. Vielfältig seien die Vorstandsmitglieder von Bürgern in beiden Kommunen angesprochen worden mit der dringenden Bitte, alle Hebel in Gang zu setzen, um die Mensch, Flora und Fauna verachtenden, gigantischen Industrieprojekte auf dem Horstberg zu verhindern.
Die Unterschriftenlisten werden nun den folgenden Verantwortlichen in der Politik mit der Aufforderung vorgelegt, dem Verlangen der Menschen in den betroffenen Gemeinden nach unzerstörter Natur nachzukommen: Dem Hessischen Minister für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat, Ingmar Jung (CDU); dem Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum, Kaweh Mansoori (SPD); der Fraktionsvorsitzenden der CDU im Hessischen Landtag, Ines Claus; dem Fraktionsvorsitzenden der SPD im Hessischen Landtag, Tobias Eckert; dem Landtagsabgeordneten des Wahlkreises 42, Michael Reul (CDU); dem Landrat des Main-Kinzig-Kreises, Thorsten Stolz (SPD), und den Bürgermeistern von Bad Orb, Tobias Weisbecker (CDU), Biebergemünd, Matthias Schmitt (Parteilos) und Jossgrund, Victor Röder (SPD).
"Neue Gesetzgebungen führen in Hessen zu Intransparenz bei Planung und Betrieb von Windkraftanlagen. Auf Umweltprüfungen kann verzichtet werden, wenn man sich z. B. auf die oberflächlichen Prüfungen im Rahmen der Erstellung der Teilflächennutzungspläne von vor mehr als sechs Jahren beruft. Aktuell geht durch die Presse, dass Fachleute der deutschen Fledermauswarte befürchten, die vereinfachten Genehmigungsverfahren beschleunigen den Verlust der Artenvielfalt. Schließlich räumt die neue Regierung in ihrem Koalitionsvertrag den Kommunen das Recht ein, über den Bau von Windkraftanlagen in deren unmittelbaren Umgebung mitzuentscheiden. Das bedeutet nicht mehr und nicht weniger, dass die politischen Entscheidungsträger in der Hessischen Landesregierung und dem Hessischen Landtag den Bürgern Gehör verschaffen und deren berechtigten Wünschen nachkommen sollen. Dies wird auch erwartet, trotz des zwischen HessenForst und dem Windkraftbauer Ørsted unterzeichneten Vertrages. Inzwischen stehen ca. 50 % aller Windkraftanlagen von Südhessen im Main-Kinzig-Kreis, wobei andere Regionen wie z.B. der Hochtaunuskreis weitestgehend von Windkraftanlagen freigehalten werden. Die Vorstände der beiden Bürgerinitiativen fordern deshalb die Verantwortlichen in der Politik auf, die Einwände von mehr als 2500 Bürgerinnen und Bürgern ernst zu nehmen und sich für eine gerechte Verteilung der Windkraftanlagen in Südhessen einzusetzen. Damit könnten auch wertvolle und erhaltenswerte Naturlandschaften wie der Horstberg zwischen Bieber und Bad Orb erhalten werden", heißt es abschließend in der Pressemitteilung der beiden Bürgerinitiativen.




Da wundert mich nichts mehr. Grünes Vokabular von oben (Habeck) bis ganz unten wenn die Argumente fehlen. Na ja, in Hailer gibt es keinen Wald, da kann man schön über andere Orte bzw. Gegenden und deren Bewohner Stimmung machen.