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AfD zur Richterwahl: "Parteibuch wichtiger als persönliche Eignung"

AfD zur Richterwahl: "Parteibuch wichtiger als persönliche Eignung"

In der Sitzung des Kreistages des Main-Kinzig-Kreises am 12. Juni 2026 im Main-Kinzig-Forum in Gelnhausen wurde über die Vorschlagsliste für die ehrenamtlichen Richterinnen und Richter beim Hessischen Verwaltungsgerichtshof für die Wahlzeit 2027 bis 2031 entschieden.

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Sämtliche Bewerber der gemeinsamen Vorschlagsliste von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP/Volt und Freien Wählern wurden gewählt, alle von der AfD-Fraktion vorgeschlagenen Kandidatinnen und Kandidaten wurden ausnahmslos abgelehnt.

Hierzu erklärt die AfD-Fraktion: „Bei der Wahl ehrenamtlicher Richter muss allein die persönliche Eignung entscheiden – nicht das Parteibuch. Gerade bei der Besetzung von Richterämtern muss jede Form parteipolitischer Vorfestlegung ausgeschlossen sein. Dass im Main-Kinzig-Kreis Bewerber abgelehnt wurden, weil sie unserer Partei angehören, hinterlässt erhebliche Zweifel an der Wahrung rechtsstaatlicher Grundsätze. Die Wahl in das Amt eines ehrenamtlichen Richters unterscheidet sich grundlegend von der Besetzung politischer Gremien. Ehrenamtliche Richter wirken an der Rechtsprechung mit und tragen Verantwortung für gerichtliche Entscheidungen. Deshalb muss jede Auswahlentscheidung an objektiven Maßstäben ausgerichtet sein. Eine pauschale Ablehnung wird diesem Anspruch nicht gerecht. Es ist ein Vorgang, der unserer Demokratie Schaden zugefügt hat. Für die anderen Parteien stand offenbar nicht im Vordergrund, die besten Kandidaten für eine unabhängige und qualifizierte Rechtsprechung in Hessen auszuwählen. Demokratie muss gerade dort ihre Stärke beweisen, wo trotz politischer Unterschiede Unabhängigkeit gefragt ist. Das Vertrauen in die Unabhängigkeit der Justiz lebt auch davon, dass Auswahlentscheidungen nachvollziehbar sind. Gerade deshalb muss bei der Auswahl ehrenamtlicher Richter für jeden Bürger eine gesunde Ausgewogenheit erkennbar sein. Unabhängig davon, ob sich das Wahlverfahren juristisch als angreifbar erweist, werden wir die Vorgänge der Kreistagssitzung sorgfältig aufarbeiten und bewerten.“

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Kommentare

1
Stefan
8 stunden vor
Demokratie: Die alten Parteien CDU + SPD + GRÜNE bezeichnen sich als Muster-Demokraten. Wenn es dann aber um Posten und Ämter geht, verhalten sie sich undemokratisch. Dort werden die Bürger/innen, die eine Alternative gewählt haben, konsequent unterdrückt und von der demokratischen Representation in der Justiz ausgeschlossen.

Ich frage die Vertreter von CDU + SPD + Grünen: Wo kommt ihr Hass her? Warum verhalten Sie sich so undemokratisch?
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1
Huga
9 stunden vor
Wieder die Mitleidstour. Arme AfD
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0
Genug ist genug
8 stunden vor
Lustiger Kommentar, das beweist deine erbärmliche Unterstützung der Altparteien und Antifanten.
Die AfD kommt bald dran und es wird endlich aufgeräumt.
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1
Ratlos
8 stunden vor
Zitat:
Die AfD kommt bald dran und es wird endlich aufgeräumt.
Will man vielleicht deshalb keine Richter von der AfD?
Alle Prozesse sind demokratisch und regelkonform abgelaufen.
Zitat:
Stefan: Wo kommt ihr Hass her?
In dem Gutachten der GFF wird der AfD gerade auf dem Feld des Missbrauchs der Justiz Verfassungsfeindlichkeit bestätigt. Beispiel: Angela Merkel soll ins Gefängnis, obwohl sie sowohl bei der Aufnahme von Flüchtlingen als auch während der Corona-Pandemie stets im Rahmen der geltenden Rechtsprechung gehandelt hat.
Der AfD passt das politisch nicht und so fordert sie politische "Strafverfolgung".
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1
W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸
4 stunden vor
zitiere Ratlos:
Will man vielleicht deshalb keine Richter von der AfD?
Alle Prozesse sind demokratisch und regelkonform abgelaufen. [quote name="Ratlos"]

Die Prozesse sind so, wie diese Prozesse immer ablaufen, nach „ihrer Demokratie“ abgelaufen.
Das heißt nicht, dass damit die allgemeine Demokratie gemeint ist, denn ihre Demokratie unterscheidet sich gravierend von echter Demokratie.
Man erinnere sich zum Beispiel an das demokratische Rückgängig‑Machen einer Wahl oder das demokratische Manipulieren durch Altparteien‑Politiker diverser anderer Wahlen etc.
Um nur einmal zwei zu nennen.

[quote name="Ratlos"]In dem Gutachten der GFF wird der AfD gerade auf dem Feld des Missbrauchs der Justiz Verfassungsfeindlichkeit bestätigt. Beispiel: Angela Merkel soll ins Gefängnis, obwohl sie sowohl bei der Aufnahme von Flüchtlingen als auch während der Corona-Pandemie stets im Rahmen der geltenden Rechtsprechung gehandelt hat.
Der AfD passt das politisch nicht und so fordert sie politische "Strafverfolgung".


Ist es tatsächlich noch nicht zu Ihnen durchgedrungen, dass das angebliche „Gutachten“ der GFF eine Lachnummer linker Aktivisten ist?
Den Verfassungsschutz interessiert dieses angebliche Gutachten in keinster Weise.

Es handelt sich dabei um ein durch KI vorsortiertes Sammelsurium aus irgendwelchen aus dem Kontext gerissenen Facebook‑Beiträgen, die so, wie sie dort stehen, keinerlei Halt haben.
Ähnlich wie bei der Correctiv‑Lüge handelt es sich einzig und allein um eine Kampagne, die der AfD kurz vor der Wahl schaden soll.
Natürlich auch hier ganz „demokratisch“ von staatlich finanzierten linken NGOs aus Angst vor Macht‑ und Geldverlust schnell zusammengeschustert, ein Schriftstück, das tatsächlich niemanden außer irgendwelchen Linken Spinnern interessiert.

Sicher kommt auch der „Ritterschlag“, bei dem das Bild medienwirksam zurechtgeschnitten wurde, in dem Bericht vor.
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6
Markus
10 stunden vor
„Wehret den blaunen Anfängen!“ (frei nach Ovid)
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5
W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸
17 stunden vor
So läuft halt "ihre Demokratie.“
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3
ra
Gestern
Es ist schon immer eine Vetternwirtschaft gewesen, wer das richtige Parteibuch hat
oder einen guten Gönner der bekommt immer die besten Stellungen. Was in diesem
Fall ja mal wieder der beweis ist, anscheinend haben die anderen Genossen mächtig
Schiss in der Hose das die AfD mal was besser macht!
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1
uǝʌS
3 stunden vor
zitiere ra:
Es ist schon immer eine Vetternwirtschaft gewesen, wer das richtige Parteibuch hat
oder einen guten Gönner der bekommt immer die besten Stellungen. Was in diesem
Fall ja mal wieder der beweis ist, anscheinend haben die anderen Genossen mächtig
Schiss in der Hose das die AfD mal was besser macht!


Ich kenne AfDler, die fänden ein Verbot sogar reizend. Und sie sind für Patrioten. Gerade deshalb. Denn ein Parteiverbot wäre eine realpolitische Handlung, die niemand im Land ignorieren könnte. Es wäre damit wieder ein gesamtgesellschaftliches Thema, alle müssten ihre Stimme erheben, auch, wenn am Verbot eine kleine, aber viel zu laute Minderheit verantworten würde. Das Leben ist halt nicht immer fair.
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Stefan
2 stunden vor
Wurde dieser - immer wieder beschworene - Antrag auf Prüfung der AfD schon an das Bundesverfassungsgericht gestellt?
Damit endlich die Richter entscheiden, dass die AfD eine ganz normale, konservativ-patriotische Partei sind!
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1
W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸
2 stunden vor
Es gibt sehr viele Befürworter, auch innerhalb der AfD, die dafür sind, dass die ganzen Heulsusen endlich ihren Verbotsantrag stellen, damit ein für alle Mal geklärt ist, wie die Sache steht.

Leider stellt niemand der sonstigen Verbots- und Jammerparteien einen Antrag, weil sie genau wissen, dass sie nichts dafür haben.
Irgendwelche pseudowissenschaftlichen Gutachten diverser linken NGOs würden vor Gericht direkt abgeschmettert werden.
Und genau das wissen sie auch. Darum wird immer wieder versucht, medienwirksam ein angebliches Verbot zu suggerieren.
In der Hoffnung, die Wähler mit ihrem Geschwätz wieder zurückzuholen.

Linke Marionetten wie zum Beispiel Markus und der siffige Rest hier und in vielen anderen Internetnetzen versuchen, diese angebliche Bestätigung mit ihren Lügen immer und immer wieder zu vermitteln.

Und damit die Luft nie ausgeht, werden zur Not auch mal alte Bilder aus irgendwelchen Postings gesucht und bearbeitet, um dann irgendwelche Märchen darüber zu erzählen.
Und wenn im Gegenzug Abgeordnete anderer Parteien Hakenkreuze auf Stimmzettel kritzeln, spielt das absolut keine Rolle.

Ist eben „ihre Demokratie“.
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0
Ratlos
6 minuten vor
Da hat eine "Aktien mit Herz" geschaut.
Seht es Euch an: https://www.youtube.com/watch?v=UR8KIoGSlCo
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