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Austausch über Sicherheitslage im östlichen Main-Kinzig-Kreis

Austausch über Sicherheitslage im östlichen Main-Kinzig-Kreis
Besuch bei der Polizeistation Schlüchtern (von links): Michael Kertel, Janik Steinmacher, Roman Lotz, Uwe Häuser, Michael Reul, Martin Nickl, Tilman Dierl und Stefan Hofmann.

Der Landtagsabgeordnete Michael Reul (CDU) hat gemeinsam mit dem ehrenamtlichen Kreisausschussmitglied Uwe Häuser sowie mit kommunalen Mandatsträgern aus den Städten und Gemeinden der jeweiligen Zuständigkeitsbereiche die Polizeistationen in Bad Orb und Schlüchtern besucht.

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Anlass der Gespräche war die Vorstellung der neuen Dienststellenleiter in beiden Polizeistationen sowie der Austausch über aktuelle sicherheitspolitische Entwicklungen in der Region. An den Gesprächen nahmen Martin Nickl, Leiter der Polizeidirektion Main-Kinzig, in Bad Orb der Dienststellenleiter Franz Josef Hiery sowie in Schlüchtern Dienststellenleiter Tilman Dierl und dessen Stellvertreter Stefan Hofmann teil.

Im Mittelpunkt der Gespräche standen die aktuelle Sicherheitslage im östlichen Main-Kinzig-Kreis, die Entwicklung der Kriminalität in Hessen sowie regionale Herausforderungen für die Polizeiarbeit. Darüber hinaus wurden laufende Projekte und Präventionsmaßnahmen erörtert. Ein besonderes Augenmerk lag auf der Bekämpfung der Organisierten Kriminalität, der Stärkung präventiver Ansätze sowie der engen Zusammenarbeit zwischen Polizei, Kommunen und weiteren gesellschaftlichen Akteuren.

Die Vertreter der Polizei berichteten über aktuelle Entwicklungen in ihren Zuständigkeitsbereichen und erläuterten die vielfältigen Aufgaben, denen sich die Beamtinnen und Beamten täglich stellen. Dabei wurde deutlich, dass sich die Sicherheitslage im Spessart und Bergwinkel weiterhin auf einem sehr guten Niveau befindet, gleichzeitig aber neue Herausforderungen – etwa durch digitale Kriminalitätsformen oder überregional agierende Tätergruppen – eine stetige Anpassung polizeilicher Strategien erfordern.

Im Rahmen des Austauschs wurde auch die aktuelle Polizeiliche Kriminalstatistik des Landes Hessen thematisiert. Michael Reul führte aus, dass im Jahr 2025 hessenweit 376.981 Straftaten registriert wurden – ein Rückgang um 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mit einer Aufklärungsquote von 61,1 Prozent kann Hessen erneut einen Rekordwert präsentieren und zählt damit im bundesweiten Vergleich zu den sichersten Bundesländern. Die Zahlen unterstreichen die erfolgreiche Arbeit der hessischen Sicherheitsbehörden und den hohen Einsatz der Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten.

Michael Reul dankte den Polizeikräften ausdrücklich für ihre Arbeit: „Unsere Polizei leistet Tag für Tag einen herausragenden und hochprofessionellen Beitrag für die Sicherheit der Menschen im Spessart sowie im Bergwinkel. Der östliche Main-Kinzig-Kreis ist ebenso wie Hessen insgesamt eine sichere Region. Die guten Sicherheitszahlen und die hohen Aufklärungsquoten sind kein Zufall, sondern das Ergebnis engagierter und konsequenter Polizeiarbeit.“

Zugleich betonte Reul die Bedeutung des persönlichen Austauschs: „Die Gespräche haben erneut gezeigt, wie wichtig der direkte Dialog zwischen Polizei, Politik und Kommunen ist. Ich danke allen Beteiligten für den offenen und interessanten Austausch sowie den Herrn Nickl, Herrn Hiery, Herrn Dierl und Herrn Hofmann für die Einblicke in ihr Engagement. Für ihre verantwortungsvollen Aufgaben wünsche ich ihnen sowie den Kolleginnen und Kollegen in den Dienststellen viel Erfolg.“

Auch Uwe Häuser sowie die anwesenden kommunalen Mandatsträger hoben die große Bedeutung einer leistungsfähigen und bürgernahen Polizei für die Lebensqualität in den Städten und Gemeinden hervor. Einigkeit bestand darüber, die bewährte Zusammenarbeit zwischen Polizei, Kommunen und Landespolitik auch künftig fortzuführen, um die hohe Sicherheit in der Region nachhaltig zu sichern.

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