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Bezahlkarte für Geflüchtete im Main-Kinzig-Kreis weiterhin nicht einsatzfähig

Bezahlkarte für Geflüchtete im Main-Kinzig-Kreis weiterhin nicht einsatzfähig

Die FDP-Kreistagsfraktion des Main-Kinzig-Kreises zeigt sich angesichts der anhaltenden Verzögerungen bei der Einführung der Bezahlkarte für Geflüchtete im Main-Kinzig-Kreis deutlich irritiert: "Während die Hessische Landesregierung die Einführung der Bezahlkarte bereits seit Ende 2024 als abgeschlossen betrachtet, ist der praktische Einsatz im Kreis weiterhin nicht möglich. Doch woran liegt das?"

Es fehlt die „Anbindung" 

Aus der Antwort des Kreisausschusses auf eine Anfrage der FDP-Kreistagsfraktion gehe eindeutig hervor, dass der Hersteller des im Kreis eingesetzten Fachverfahrens (Prosoz/OPEN) bislang keine funktionierende Anbindung an das Bezahlkartensystem bereitgestellt habe: "Benutzen geht, nur aufladen nicht. Das führt zu der paradoxen Situation, dass Geflüchtete, die im zentralen Aufnahmezentrum in Gießen mit der Bezahlkarte ausgestattet wurden, diese im Main-Kinzig-Kreis zwar entladen, aber nicht wieder aufladen können. Gleichzeitig sieht sich die Verwaltung gezwungen, weiterhin mit Bargeld zu hantieren, da der personelle Aufwand für das Aufladen der circa 2.800 im Umlauf befindlichen Bezahlkarten nicht zu stemmen ist. "

Auch andere Kreise und Kommunen sind nicht im Zeitplan 

Bereits im Frühjahr 2025 habe die FDP-Landtagsfraktion in Wiesbaden gewarnt, dass die landesweite Einführung „in weiter Ferne“ liege.  In Medienberichten sei wiederholt darauf hingewiesen worden, dass viele Kommunen in Hessen erheblich hinter dem Zeitplan zurückliegen. Prof. Dr. Joachim Fetzer, Vorsitzender der FDP-Kreistagsfraktion, fasst die Situation zusammen: „Wir stehen hier vor dem absurden Zustand, dass das Land die Einführung der Bezahlkarte als erledigt verkündet, während im Main-Kinzig-Kreis faktisch nichts funktioniert. Die Betroffenen haben die Karte – aber sie kann nicht genutzt werden. Das ist weder verwaltungspraktisch sinnvoll noch politisch nachvollziehbar. Die FDP-Kreistagsfraktion hatte über die förmliche Anfrage in der jüngsten Kreistagssitzung versucht, Transparenz über die anhaltenden Verzögerungen herzustellen und den aktuellen Sachstand offenzulegen. Ob und wann sich beim Thema Bezahlkarte im Main-Kinzig-Kreis etwas tut, bleibt abzuwarten."

Kommentare

1
W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸
5 monate vor
Merkwürdig, dass mein Beitrag gelöscht wurde.
Ich habe nur geschrieben, dass es sogar Prepaid Karten gibt, und es 2025 möglich sein sollte so etwas besser machen zu können.

Es kommt der Verdacht der bewussten Verzögerung in den Sinn.
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HUGA
5 monate vor
Wo ein Wille ist, isst auch ein Weg Herr Noch-Landrat.
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Ruffty
5 monate vor
Welcher Wille ist gemeint ? Den Deutschen Identität und Kultur zu rauben und zu unterwandern ? Das Land zu überfremden und wirtschaftlich gegen die Wand fahren zu lassen ? In fremde Kriege und Konflikte zu verwickeln ? Man kann es sich inzwischen aussuchen. SPD und Grüne haben ja wirklich keinen Bereich ausgelassen, um diesem Land und seiner angestammten & assimilierten Bevölkerung zu schaden, wo sie nur können. Die Merkelpartei ist um keinen Deut besser.
Auch dieses Kapitel hier fügt sich nahtlos ein.
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Hätteesgernschönhier
5 monate vor
Disfunktionaler Drecksladen. Ich habe so einen Hals, dass auf diese Art Beschlüsse einfach unterlaufen werden. Als Bürger habe ich das Recht darauf, dass sowas zeitnah in die Realität umgesetzt wird. Verdammt nochmal.
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Frieden
5 monate vor
Liest sich wie bewusste Manipulationen und unwilligkeit.
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