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CDU fordert Arbeitspflicht für Asylbewerber und Bürgergeldempfänger

CDU fordert Arbeitspflicht für Asylbewerber und Bürgergeldempfänger

Die CDU Main-Kinzig spricht sich für eine konsequente Umsetzung des Prinzips Fördern und Fordern aus. Daher will die CDU Main-Kinzig flächendeckend Arbeitspflichten für Asylbewerber und arbeitsfähige Bürgergeldempfänger im Kreisgebiet einführen. Im Wahlprogramm stellt die CDU klar: "Wer staatliche Unterstützung erhält, muss im Rahmen seiner Möglichkeiten einen Beitrag zur Gemeinschaft leisten. Gemeinnützige Tätigkeiten in der Grünpflege, bei Infrastrukturmaßnahmen oder in sozialen Einrichtungen stärken Verantwortungsbewusstsein und gesellschaftlichen Zusammenhalt."

„Soziale Teilhabe entsteht durch Mitwirkung und nicht durch Passivität. Wer arbeiten kann und Unterstützung erhält, muss auch bereit sein, einen Beitrag für die Gemeinschaft zu leisten. Das ist eine Frage der sozialen Gerechtigkeit gegenüber den Steuerzahlern und gegenüber denjenigen, die täglich ihrer Arbeit nachgehen,“ erklärt CDU-Spitzenkandidat Jannik Marquart. Daher soll im Main-Kinzig-Kreis flächendeckend von den Möglichkeiten der verpflichtenden Arbeitsgelegenheiten Gebrauch gemacht werden. Der Gesetzgeber hat hierfür extra in § 5 des Asylbewerberleistungsgesetzes und §16d des 2. Sozialgesetzbuches die rechtlichen Möglichkeiten für die Einführung geschaffen. Demnach dürfen sowohl Asylbewerber als auch arbeitsfähige Bürgergeldempfänger zu Arbeiten im öffentlichen Interesse verpflichtet werden. Andere Landkreise in Deutschland haben von diesen Maßnahmen bereits Gebrauch gemacht und positive Erfahrungen gesammelt.  

„Wer arbeiten gehen kann, aber einfach nicht arbeiten gehen will, der muss künftig mit harten Sanktionen rechnen. Wir werden mit aller Härte gegen Totalverweigerer vorgehen. Die Bürgerinnen und Bürger haben zurecht das Gefühl, das bei den Sozialleistungen etwas aus den Fugen geraten ist. Mit diesen Maßnahmen geht es uns nicht darum Gelder einzusparen, sondern vor allem darum den sozialen Frieden in unserem Land wiederherzustellen“, erläutert Jannik Marquart.

Diejenigen die hart arbeiten, die morgens früh in der Backstube stehen oder abends spät unsere Schulen reinigen, müssen wieder wissen, dass sie am Ende des Monats deutlich mehr in der Tasche haben als diejenigen, die sich der Arbeit verweigern. Über das Kommunale Center für Arbeit (KCA) des Main-Kinzig-Kreises gebe es auf kommunaler Ebene konkrete Steuerungs- und Sanktionsmöglichkeiten. Gleichzeitig betonen die Christdemokraten, dass diejenigen die nicht mehr arbeiten gehen können, ob wegen Krankheit oder weil sie sich im wahrsten Sinne des Wortes „kaputt geschafft“ haben, auch die Unterstützung bekommen sollen, die sie brauchen, denn das sei der eigentliche Auftrag des Sozialstaates.

Die CDU sieht in gemeinnütziger Arbeit zudem eine Chance für Integration. Gerade für Asylbewerber kann eine verpflichtende Tätigkeit Struktur im Alltag schaffen, die Akzeptanz in der Bevölkerung stärken und den Spracherwerb erleichtern. „Leistungsprinzip und Solidarität gehören zusammen. Wir helfen, wo Hilfe notwendig ist, und wir erwarten Mitwirkung. Eine konsequente Arbeitspflicht stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und schafft klare Leitplanken für ein gerechtes Miteinander. So lösen wir wieder das Versprechen von ‚Fördern und Fordern‘ ein“, ergänzt CDU-Kreisvorsitzender Max Schad.

Dabei betont die CDU Main-Kinzig ausdrücklich die besondere Verantwortung des Main-Kinzig-Kreises. Bei den verpflichtenden Arbeitsgelegenheiten für Asylbewerber hat der Kreis die ersten Schritte unternommen, aber diese aktuell auf eine sehr geringe Anzahl von Menschen beschränkt. Nach den Christdemokraten sei es endlich an der Zeit die Maßnahmen konsequent auf alle Asylbewerber auszuweiten. 

Kommentare

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der_hermann
2 monate vor
Das ließt sich immer alles so toll aber die Realität und das weis die CDU sieht anders aus. Es braucht keinen Apell zur Einführung einer Arbeitspflicht, denn diese ist schon seit 2005 im Gesetz verankert. Des bedarf an einer Umsetzungspflicht der Mitarbeitenden in den Jobcentern. Auch dort ist es, ähnlich wie bei den Leistungsbeziehenden so, dass es Menschen gibt die Arbeiten und Menschen, die die Zeit absitzen. Als auch da gibt es fleißige und faule. Ich weis, dass möchte man nicht lesen aber leider wird das immer wieder unter den Tisch gekehrt.

Was nutzt eine Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung, wenn es am Arbeitsort keine Chance auf Übernahmen gibt. Motiviert das wirklich? Man sollte auch mal über Zahlen sprechen. Der sogenannte 1€ Job bringt einem Bürgergeldbezieher in Wirklichkeit 1,80€ / Stunde (Anrechnungsfrei) dazu erhält er weiterhin die Erstattung der Fahrtkosten, den Regelsatz, die Miete und die Nebenkosten, plus Kranken- und Pflegeversicherung. Auch darf man nicht unterschlagen, dass eine Arbeitsgelegenheit 3 Jahre dauern darf und in der Zeit keiner mehr nach dem Bürgergeldbezieher schaut.

Warum soll ich, wenn ich neben der Regelleistung noch zusätzlich bis zu 216,00 € anrechnungsfrei dazuverdienen kann, eine ortsnah eingerichtete Arbeitsgelegenheit gegen eine Arbeitsstelle in Frankfurt tauschen?

Bei der Arbeitsaufnahme entfällt die GEZ Befreiung, der Alleinerziehungszuschlag, die Mehrbedarfe, die Schulbeihilfe und dazu kann ich die Nebenkostenabrechnug auch nicht mehr einreichen.

Warum zahlen Bürgergeldbeziehende eigentlich keine GEZ? Ach ja, die 18,36 € kann man in Netflix, Sky und Co investieren.
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Hätteesgernschönhier
2 monate vor
Sie schreiben " Motiviert das?"
Es geht nicht um Motivation, es geht um Verpflichtung. Eine Pflicht haben, das ist leider sehr aus der Mode gekommen. Rechte werden liebend gern eingefordert und eingeklagt. Dem muss eine Pflicht gegenüber stehen und darf es garnicht interessieren, ob das mit einem Lächeln angenommen wird oder nicht. Der Steuerzahler, der das alles mit seinem Beitrag finanziert, würde garantiert auch lieber einen Urlaub für sich finanzieren, als Menschen ohne Motivation mit durchzuschleifen.
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der_hermann
2 monate vor
Ich gebe Ihnen Recht, dass die Pflicht auch dazugehört, möchte aber doch gerne mal aufzeigen warum sie diese Menschen dann trotzdem "durchschleifen"

Eine Arbeitsgelegenheit für 1 Person kostet den Steuerzahler ca. 1400,00€ / Monat (Bürgergeld + Mehraufwandsentschädigung) = ca. 50400,00 €, wenn die möglichen 3 Jahre genutzt werden.

Würde man dieses Geld in die Qualifikation des Menschen, für einen Arbeitsplatz in einem wertschöpfenden Unternehmen investieren, wäre es nicht verloren.

Arbeitsgelegenheiten dürfen übrigens nur bei wettbewerbsneutralen Betrieben angeboten werden.. Das sind Gemeinden, Eigenbetriebe der Kreise, etc. Da gibt es keine Wertschöpfung aber eben diese brauch das Land. Ich kenne genau 2 Menschen, die über eine Arbeitsgelegenheit integriert wurden. Alle anderen fallen dem Drehtüreffekt zum Opfer, welche man eigentlich verhindern wollte. Die kommen nach den 3 Jahren wieder zurück und können nicht wesentlich mehr als vorher.

Machen sie sich bitte einmal Gedanken darüber wer in den vergangenen 21 Jahren die Regierungsverantwortung hatte. Diese Parteien wollen heute das ändern, was sie in 21 Jahren nicht geschafft haben. Wie soll das bitte gehen? 21 Jahre wurden die Warnungen der Jobcenter ignoriert und die Änderungsvorläge abgewiesen.

Um den Schwurblern gleich die Luft aus den Segeln zu nehmen, nein die AFD wird uns nicht retten, die werden die Probleme noch verschärfen, da die AFD noch weniger von den Möglichkeiten versteht als alle anderen.

Lasst euch bitte nicht politisch manipulieren, sondern denk selbst nach. 21 Jahre gibt es Hartz4 und was ist geschehen außer permanent den Namen zu ändern. Wir sind ein Sozialstaat und das ist gut so aber sollte man nicht mal darüber nachdenken wo wir wirklich sparen könnten?

Und nun noch mal die Frage: Warum bezahlen Menschen die Sozialleistungen erhalten keine GEZ? Das ist nur ein kleiner Teil aber man könnte da das sparen anfangen.
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Proximo
2 monate vor
Zitat:
Wir sind ein Sozialstaat...
Korrekt. Noch.

Laut Planungen fließen 2026 über 37,9 % des gesamten Bundeshaushalts in den Bereich Arbeit und Soziales.
Die Grundsicherung für Arbeitssuchende (Bürgergeld) macht etwa 8,5 Prozent (ein Zwölftel) des Bundeshaushalts aus.

Irgendwann wird sich Deutschland das alles nicht mehr leisten können.
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A.S.
2 monate vor
..... nicht mehr leisten können!

Das tut es schon seit Jahren nicht mehr.
Leben auf Pump ist die Devise, gepaart mit nicht enden wollender Bürokratie die nicht wie beabsichtigt, vereinfacht werden sollte, sondern zunehmend vorangetrieben wird.
Es braucht scheinbar weitere "Beauftragte" die sich um Dinge kümmern die man aus finanzieller Situation heraus nicht mehr umsetzen kann. Da lässt man halt z.B. mal einen Beauftragten drüber schauen. Dieser kommt, gestützt durch digitalisierte und statistische Erkenntnisse zu dem Ergebnis, was eh schon allen bekannt ist.
Unzählige Ausschüsse diskutieren das, was schon seit Jahrzehnten bekannt, auf uns zukommen würde. Fachleute, beschäftigt mit Gutachten, geben sich im öffentlichen Bereich die Türklinken in die Hand. Man will ja nicht falsch entscheiden bei diversen Vorkommnissen.
Und dann haben wir sie die Stuttgart 21, die BER, die Stadthallen im Dornröschenschlaf und diverse Schulen die wegen "Einsturzgefahr" geschlossen werden müssen.
Da sind die nachweislichen Milliarden die im Amtszimmer versickern ohne wirklich jemals Wirkung gezeigt zu haben.

Bei der Suche nach den Ursachen diverser Schieflagen wäre ab und an einmal der Blick in den Spiegel angesagt, bevor man mit Schuldzuweisungen hantiert.

Ansonsten sind es wie immer die ANDEREN die Schuld an was auch immer haben.

Oder man gibt sich weiterhin dem Prinzip Fördern und Fordern hin!
Ungeachtet der Tatsache das Geld scheinbar nicht auf Bäumen wächst.
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Ludwig Erhard
2 monate vor
Wieder zeigt sich, daß die Wirtschaftspolitik der CDU an Heinz Erhardt erinnert, wo Ludwig Erhard gefragt wäre. Die unfreiwillige Komik in ihren Forderungen ist der CDU Main-Kinzig entgangen.

Wann fangen die Mandatsträger der CDU endlich an, ihren Beitrag für das Gemeinwohl zu liefern? Bisher sehen wir nur Kosten, keine Erträge.

Diäten, Besoldung ohne Gegenleistung sind Sozialhilfe auf hohem Niveau.

VWL für Einsteiger: Beschäftigungsprogramme, Arbeitsverpflichtungen machen nur Sinn, wo sie den Arbeitsmarkt nicht schädigen. Bei aktuellen Wirtschaftslage ist nicht sichtbar, wo das geschehen soll.

"Diejenigen die hart arbeiten, die morgens früh in der Backstube stehen oder abends spät unsere Schulen reinigen, " haben nicht mehr in der Tasche, wenn die CDU-Main-Kinzig wirtschaftliche Nonsensprogramme fordert. Wirksam wären Reduktion von Abgaben, Steuern, Sozialbeiträgen etc.

Oder will man mit dem populistischen Dampfgeplauder vor der Kommunalwahl kurz den Kopf über die Brandmauer stecken?
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W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸
2 monate vor
zitiere Ludwig Erhard:
Oder will man mit dem populistischen Dampfgeplauder vor der Kommunalwahl kurz den Kopf über die Brandmauer stecken?


Schon geschehen.
Woher sollte sonst die Idee kommen!

Das hat nichts mit Populismus zu tun, sondern damit, den Deutschen Bürgen endlich mal etwas entgegenzukommen.
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Ludwig Erhard
2 monate vor
Das hat nichts mit Populismus zu tun, sondern damit, den Deutschen Bürgen endlich mal etwas entgegenzukommen.

Die Schaffung von Billigstarbeitsplätzen nennen Sie Entgegenkommen.
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16
W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸
2 monate vor
zitiere Ludwig Erhard:
Die Schaffung von Billigstarbeitsplätzen nennen Sie Entgegenkommen.


Würde dann ja nur die wenigen Deutschen Bürgergeldempfänger treffen.
Da uns ja auch heute noch immer und immer wieder die Geschichte der Fachkraft erzählt wird,
werden diese Menschen ja alle in gut bezahlte Jobs kommen.

Alles andere würde ja bedeuten, dass man uns seit Jahren anlügt!
Bricht da etwa ein Kartenhaus zusammen?
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HUGA
2 monate vor
Siehe AFD-Forderung.
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Gerd
2 monate vor
Das gab es in Deutschland schon einmal hieß damals noch Arbeitslager...

Damals sprach man auch bewusst von Arbeitslosen und Asozialen, die gefälligst arbeiten sollen. Man sollte sich bei solchen Forderungen schon der deutschen Geschichte bewusst sein, liebe CDU. Wirklich beschämend.
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Hätteesgernschönhier
2 monate vor
Ach Gott. Jetzt holen wir gleich das Arbeitslager des Dritten Reichs raus. Haben Sie es auch eine Nummer kleiner? Wie leichtfertig hier Vergleiche gezogen werden zeugt schon von fehlender Differenzierfähigkeit. Man oh man.
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Ludwig Erhard
2 monate vor
Eine Nummer kleiner ist die Repression, mit der Mehrarbeit durchgesetzt wurde, entgeltlose Überstunden, Wegfall von Zuschlägen, Streichung von Prämien, Streichung von Urlaubstagen.

Die Denke der CDU-Main-Kinzig geht in die falsche Richtung. Wenn diese Methoden eingeführt sind, werden sie vor Ihnen nicht Halt machen.

Ein marktwirtschaftliches Wirtschaftssystem ist ein System der Freiheit. Zwangswirtschaft führt in die Unfreiheit, ohne die wirtschaftlichen Versprechungen zu erfüllen.
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Stefan
2 monate vor
Bitte keine unsachliche Polemik.

Bitte einfach nur die gesetzliche Regelung durchsetzen:


§ 16d Arbeitsgelegenheiten

(1) Erwerbsfähige Leistungsberechtigte können zur Erhaltung oder Wiedererlangung ihrer Beschäftigungsfähigkeit, die für eine Eingliederung in Arbeit erforderlich ist, in Arbeitsgelegenheiten zugewiesen werden, wenn die darin verrichteten Arbeiten zusätzlich sind, im öffentlichen Interesse liegen und wettbewerbsneutral sind.


Arbeitssuchende könnten überall in unseren Städten und Gemeinden mit gutem Willen Arbeitsgelegenheiten durchführen.

Arbeit gibt es genug.

So kämen sie an die frische Luft, kämen mit anderen Menschen in Kontakt - weg vom Sofa und vom TV den ganzen Tag.

Ich fände das sehr menschenwürdig und sinnvoll. Es würde diese Menschen unterstützen.
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Ludwig Erhard
2 monate vor
Milchmädchenrechnung: Mit jeder Arbeitsverpflichtung wird an anderer Stelle ein Arbeitsplatz vernichtet.
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Stefan
2 monate vor
Das fordert die AfD schon seit Jahren...

Hat die CDU mal wieder aus dem blauen Parteiprogramm abgeschrieben...?

Aber mit der roten SPD und einer roten Bärbel Bas lassen sich diese Ziele nicht umsetzen - nur eine Koalition von AfD und CDU wird in diesem Land endlich etwas zum Besseren verändern.
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Dieter
2 monate vor
Jahrelan hat die CDU verhindert, dass Flüchtlinge hier arbeiten dürfen, obwohl sie es wollten. Trotz Arbeitkräftemangel. Jetzt will sie, das Flüchtlinge hier arbeiten, aber verhindert gleichzeitig, dass diese die deutsche Sprache erlernen dürfen. Klingt irgendwie nach totaler Verwirrung in der Partei.
Es setzt sich fort mit der Forderung, dass Jugendlichen keine sozialen Medien benutzen dürfen. Des Verbot in Australien zeigt schon Wirkung: Jungenliche sind nicht blöde, sondert schlau und erfindersich, hat man dort feststellen können. Das Verbot wird locker umgangen, da es sich kaum kontrollieren lässt.
Dies gilt auch für andere Gesetze, die von den Parteien, allen voran die CDU, gerne mal "verschärft" werden sollen. In allen öffentlichen Behörden herrscht schon heute Personalmangen. Wer soll denn "Verschärfungen" kontrollieren, wenn schon bereits vorhandene Vorgaben nicht ausreichend überwacht und erfüllt werden könnten. Obrigkeitshörigkeit, wie zu Kaisers Zeiten, ist schon seit Ewigkeiten nicht mehr vorhanden. "Was irgenwo geschrieben steht, muss man ja nicht einhalten, weil es eh nicht kontrolliert wird", ist eine weit verbreitete Meinung. Dass müssen die Politiker endlich verstehen, wenn sie neue Gesetze entwerfen. Die Menschen müssen sie freiwillig einhalten wollen. Bei der Gestaltung ist derzeit noch viel Luft nach oben.
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Hätteesgernschönhier
2 monate vor
"verhindert, dass die die deutsche Sprache erlernen dürfen " das ist grob albern. Demnächst schreiben Sie, dass Deutschlernen verboten wird ... ich muss lachen.
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Dieter
2 monate vor
Die CDU hat die Mittel für Deutschunterricht massiv gekürzt. Wie sollen Flüchtlinge in Deutschland arbeiten, wenn ihnen die Sprache fehlt, um die Arbeit zu verstehen?
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Proximo
2 monate vor
Sind Ihnen Begriffe wie Bringschuld und Holschuld bekannt? Aber es ist natürlich viel einfacher auf Deutschland zu schimpfen.
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Hätteesgernschönhier
2 monate vor
Inden Sie die Sprache erlernen durch tun und Eigeninitiative. Die haben es hierher geschafft, Ohren und Augen auf und Nase ins Buch. Und schon wird es was mit der Sprache. Herrje, das sind Menschen und keine Pflegefälle.
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Proximo
2 monate vor
Zitat:
Die Bürgerinnen und Bürger haben zurecht das Gefühl, das bei den Sozialleistungen etwas aus den Fugen geraten ist.
Vollkommen korrekt, Herr Marquart. Es ist zwar nicht das was Sie meinen, aber warum zahlt der Bund die Beiträge für Bürgergeldempfänger an die gesetzlichen Krankenkassen nicht kostendeckend? Wie Ihnen sicher bekannt ist, handelt es sich um eine Unterfinanzierung von rund 10 Milliarden Euro jährlich, weshalb der GKV-Spitzenverband den Bund verklagt hat. Die Differenz zu den tatsächlichen Kosten müssen die Beitragszahler tragen!
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Stefan
2 monate vor
zitiere Proximo:
Zitat:
Die Bürgerinnen und Bürger haben zurecht das Gefühl, das bei den Sozialleistungen etwas aus den Fugen geraten ist.


... aber warum zahlt der Bund die Beiträge für Bürgergeldempfänger an die gesetzlichen Krankenkassen nicht kostendeckend?
Bürgergeldempfänger... dass ich nicht lache...

Was verschwiegen wird: Hundertausende von jetzt schon ausreisepflichtigen "Asybewerbern" inclusive deren Großfamilien nutzen das deutsche Krankenkassensystem wohlig aus und lassen sich nicht nur ihre Zähne vergolden. Daher habe ich als Steuerzahler keine Lust auf die Übernahme dieser Milliarden-Kosten zugunsten Arbeitsunwilliger.

Nur die Gesetzesänderungen, die die AfD schon mehrfach im Bundestag eingebracht hat, würden etwas grundlegend ändern.

Alles andere ist wirkungslose Sysbolpolitik. CDU und SPD bilden wieder eine Koalition der Untätigen und alles bleibt beim Alten.

Nur eine starke AfD wird eine Änderung herbeiführen.
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Emma
2 monate vor
Wenn ich immer "Totalverweigerer" lese. Die Seminare sind voll mit Menschen, die brav alle zugewiesenen Aufgaben erledigen, aber sich eben nicht bewerben.
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