Und weiter: "Die CDU verweigert systematisch eine vernünftige raumplanerische Steuerung der Windenergie und gefährdet damit die Umsetzung der Energiewende in Hessen. Jetzt versucht der Fraktionsvorsitzende der CDU im Main-Kinzig-Kreis auch noch, SPD und GRÜNEN in der Regionalversammlung die Schuld dafür in die Schuhe zu schieben. Die Wahrheit ist, dass die CDU glaubt, in den Vorbehalten mancher Bürger gegen den Bau von Windrädern in ihrer Umgebung einen Hebel gefunden zu haben, ihre schlechten Perspektiven für die Landtagswahl verbessern zu können. Dafür ist ihr jedes Mittel und jede Lüge recht.“
„Die GRÜNEN in der Regionalversammlung setzen sich für einen ehrlichen Dialog bei der Ausweisung von Flächen für den Ausbau der Windenergie ein und lehnen daher eine Offenlage des Teilplans erneuerbare Energie auf Basis falscher Grundlagen ab. Die Gründe dafür liegen in schwer wiegenden Mängeln, die ein vom hessischen Umweltministerium beauftragtes Gutachten aufweist, das zur Grundlage der Planungen genommen werden soll. So wurden beispielsweise die relevanten Anlagenhöhen nicht mit der Realität abgeglichen. Eine Folge dieser Mängel ist, dass gerade im Kernraum der Region keine belastbaren Grundlagen vorliegen. Die planerischen Vorarbeiten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Regionalverbandes von Monaten sind dadurch Makulatur geworden“, erläutert Conen.
Die geschilderte Situation sei auch Herrn Reul bekannt. Dennoch versuche er, durch eine Verdrehung der Fakten aus diesem Umstand „Honig für seinen Wahlkampf zu saugen“. Dies finden die GRÜNEN „ebenso unehrlich wie unredlich“.
Conen weist die Behauptungen Reuls, SPD und GRÜNE verhielten sich „feige und intransparent“ als „Unverschämtheit und Lüge“ zurück. Wer, wie Michael Reul, auf Basis falscher Grundlagen an die Öffentlichkeit herantreten wolle, sei offensichtlich nicht an einer sachlichen Auseinandersetzung über die Frage geeigneter Standorte für Windenergieanlagen interessiert. „Beim Ausbau der Windenergie ist eine ehrliche Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger unerlässlich. Gerade deshalb wäre eine Offenlegung von Plänen, die auf mangelhaften Datengrundlagen beruhen, keine offene Beteiligung, sondern eine grobe Täuschung. Wir GRÜNEN sind daher überzeugt, dass es der richtige Weg ist, das Umweltministerium zu beauftragen, seine Hausaufgaben zu machen und das Gutachten insgesamt mit echten Anlagendaten zu überprüfen und neu zu berechnen. Dabei müssen die Daten von vorhandenen Anlagen und vorhandene Gutachten systematisch einbezogen werden“, fordert die GRÜNE.


