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Keiler Bier

"Das war kein gelungener Start für die neue Koalition"

"Das war kein gelungener Start für die neue Koalition"

Zur Wahl von Friedrich Merz zum Bundeskanzler äußern sich die beiden heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten Pascal Reddig (Wahlkreis Hanau und Region) und Johannes Wiegelmann (Wahlkreis Main-Kinzig - Wetterau II - Schotten). „Zunächst einmal: Herzlichen Glückwunsch an Friedrich Merz zur Wahl zum Bundeskanzler und den größtmöglichen Erfolg, bei allem, was vor ihm liegt. Es ist höchste Zeit, dass wir jetzt alle an die Arbeit gehen und das Land wieder auf Kurs bringen. Wir haben den Politikwechsel versprochen und jetzt müssen wir liefern“, so Pascal Reddig.

Johannes Wiegelmann: „Wir müssen nicht drum herumreden: Das war kein gelungener Start für die neue Koalition. Dennoch halte ich wenig von Schuldzuweisungen. Diese sind spekulativ und ändern nichts an der Sachlage. Nur so viel sei gesagt: Bei der Wahl des Bundeskanzlers geht es um unser Land und nicht darum, persönliche Denkzettel zu verpassen. Einige Kollegen haben das offenbar nicht verstanden und sich dafür den schlechtmöglichsten Zeitpunkt ausgesucht.“

Pascal Reddig ergänzt: „Wer gesehen hat, wie insbesondere die AfD nach dem gescheiterten ersten Wahlgang gefeixt hat, der weiß: In diesem Stil kann und darf es auf keinen Fall weitergehen. Die neue Koalition muss jetzt die Probleme in unserem Land anpacken und lösen. Das ist unser Job.“

Dem schließt sich Johannes Wiegelmann an: „Die Zeit der großen Worte ist vorbei. Mit dem Koalitionsvertrag haben wir unseren Plan für die nächsten Jahre vorgelegt. Die Bürgerinnen und Bürger wollen Ergebnisse sehen. Daran wird Friedrich Merz, aber auch die gesamte Koalition gemessen werden.“

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Kommentare

9
OinkOink
1 jahr vor
Das Phrasenschwein freut sich. Die Textbausteine sind so uralt, daß die frischen Bundestagsabgeordneten einen verwelkten Eindruck machen. Der Bundestag ist noch viel zu groß. "Wir müssen liefern" liest sich wie der Wahlspruch der Prokastinatorvereinigung. Herr Rabold hat jahrelang für Frau Leikert gearbeitet. Warum soll jetzt klappen, was jahrelang liegen blieb? Ein Boxer, der angeknockt den Ring betritt, wird die 12. Runde nicht erleben. Wir dürfen gespannt sein, wie lange Friedrich Merz durchhalten wird. Mit dem riesigen Schuldenberg, der beschönigend zum Sondervermögen deklariert wird, hat Merz vor der Kanzlerwahl den Offenbarungseid geleistet. Die zahlreichen Bahn, Autobahn, Straßenbaustellen im MKK zeigen was in den letzten Jahrzehnten systematisch vernachlässigt wurde. Der Pakt mit den Linksextremisten und Terroristenverstehern hat die CDU enttarnt. Da helfen keine windigen Wortklaubereien über die Geschäftsordnung. Die Koalition hat fertig bevor sie angefangen hat. Die naseweisen Belehrungen der Freshmen, die Kollegen hätten die Bedeutung der Wahl nicht verstanden, ist peinlich. Wenn Mandatare des Bundestags die Bedeutung der Kanzlerwahl nicht verstanden haben sind sie fehl am Platze. Viel Spaß im Intrigantenclub.
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2
Hans
1 jahr vor
Pascal Reddig ergänzt: „Wer gesehen hat, wie insbesondere die AfD nach dem gescheiterten ersten Wahlgang gefeixt hat, der weiß: In diesem Stil kann und darf es auf keinen Fall weitergehen. Die neue Koalition muss jetzt die Probleme in unserem Land anpacken und lösen. Das ist unser Job.“

Dem schließt sich Johannes Wiegelmann an: „Die Zeit der großen Worte ist vorbei. Mit dem Koalitionsvertrag haben wir unseren Plan für die nächsten Jahre vorgelegt. Die Bürgerinnen und Bürger wollen Ergebnisse sehen. Daran wird Friedrich Merz, aber auch die gesamte Koalition gemessen werden.“

Da fehlt mir noch die Phantasie, was das konkret für den Alltag und die Menschen bedeuten soll. Der Plan ist nicht auf eine langfristig gute Zukunft ausgelegt. Er begünstigt die oberern Zehntausend. Und lässt wohl die unteren weiter im regen stehen. Von der Perspektive für die Kinder von heute mal ganz abgesehen.
Die Haltung gegenüber Anderen, Andersdenkenden und Menschen mit anderer Biographie ähnelt den Positionen der A-Partei. Sie sind damit nicht akzeptabel!
Meines Erachtens hat die "C"DU ihre ursprünglichen Werte längst aufgegeben. Sie steht für Spaltung und Missachtung von Menschenrechten- Hauptsache: es brachte Mehrheiten. Stabile Politik wäre anders.
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11
Old white man
1 jahr vor
Nach der endlosen Farce der letzten Wochen, it gebrochenen Wahlversprechen, Kuhhändel mit den Wahlverlierern, nur um irgendwie das Vieh vom Eis zu bekommen. Da dachten sich wohl einige, dem Fritze gehört mal ne Klatsche.

Was, wenn er im Geheimen doch Stimmen aus fremden Lagern erhielt? Dann wäre sein Problem im eigenen Haufen noch grösser, als er denkt.
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13
A.S.
1 jahr vor
So nebenbei.

Erklärungsbedarf?

Schon wieder richtet man sich an die Falschen.
Der eine oder andere sollte seine Worte nicht in Richtung Wählerschaft richten, die die eigentlichen Weichen für politische Handlungsfähigkeit gestellt haben, sondern in Richtung Berlin.
An die Damen und Herren die mit ihren Verhaltensweisen ganz klar demonstrieren um was es ihnen eigentlich geht.

Nach unten wird Zusammenhalt und Zuversicht gepredigt und selbst lebt man eine andere Gesinnung.

Es ist nun wirklich davon auszugehen das so ziemlich jeder kapiert hat wo, nicht nur in Deutschland, der Schuh drückt.

Die Wähler haben ihre Stimme abgegeben in der guten Absicht das Richtige gemacht zu haben. Nehmen sie diese Stimmen und gehen sie damit zu den Damen und Herren nach Berlin und Brüssel.

Dort ist Erklärungsbedarf dringend notwendig.

Haben sie eigentlich selbst eine Stimme in Richtung Berlin, hört man sie dort? Es macht nicht den Anschein.

Das Szenario Kanzlerwahl ist/war selbstredend.

Und wieder einmal waren die "Anderen" Schuld!
Selbsterkenntnis, Fehlanzeige.
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2
lesenmal
1 jahr vor
guter Artikel:

https://www.telepolis.de/features/Managerkabinett-statt-Volksvertretung-Wem-dient-die-neue-Regierung-wirklich-10372656.html
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10
Sven
1 jahr vor
In der Geschichte der CDU gab es gesichert zwei Riesenfehler:

- Merkel 2015
- Merz' Brandmauer

Das müssen die CDU-Ortsfuzzis halt ausbaden.
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4
lesenmal
1 jahr vor
Merkel war menschlich, war nicht alles perfekt.

Aber Nazis sollte man nicht normalisieren.

Die Steigerung des Kapitalismus zum Unmenschlichen ist Faschismus.
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13
Ruffty
1 jahr vor
Ich hoffe, das war als Satire gemeint. Merkel war gelenkt.

Wäre Merkel menschlich dann hätte sie mal einen Moment darüber nachgedacht, was für langfristige Konsequenzen die Einschleusung von land- und kulturfremden Moslems für ihre eigenen Landsleute hat.
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13
AntiGrün
1 jahr vor
Die Instrumentalisierung des Sozialneides mündet im Klassenkampf der Linksextremen und endet im Kommunismus.
Willkommen in Nordkorea.
Für Leute ihrer Gesinnung offenbar das Paradies. Für Millionen andere die Hölle.
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11
Ruffty
1 jahr vor
Der erste Unionskanzler, der sich mit Hilfe von Stimmen der Mauermörder- Partei an die Macht hießen lässt. Was ist diese Republik so tief gesunken.
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13
Ruffty
1 jahr vor
....hieven....
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0
Frieden
1 jahr vor
So wie es anfängt wird es Hoffentlich auch enden. Hoffentlich nicht im Krieg.
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11
nein
1 jahr vor
von dieser neuen Regierung geht leider nicht so wirklich "Aufbruchpotential" hervor.

Am Ende haben die Reichen wieder mehr in der Tasche. Diejengen, die sich anstregengen kommen so über die Runden.

So motiviert man nicht, so trennt man weiter.
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9
Bert
1 jahr vor
Aber alles ist besser als der Niedergang unter der alten Ampelregierung!
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SED-Feind
1 jahr vor
zitiere Bert:
Aber alles ist besser als der Niedergang unter der alten Ampelregierung!


Ob dieses Parteienkonstrukt wirklich besser oder wenigstens weniger schlimm ist als die Ampelregierung? Ich zweifle. Wer ist denn für die Billionen-Schulden verantwortlich? Das müsste doch bei dieser Frage mit betrachtet werden.
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13
Bert
1 jahr vor
zitiere SED-Feind:
zitiere Bert:
Aber alles ist besser als der Niedergang unter der alten Ampelregierung!


Ob dieses Parteienkonstrukt wirklich besser oder wenigstens weniger schlimm ist als die Ampelregierung? Ich zweifle. Wer ist denn für die Billionen-Schulden verantwortlich? Das müsste doch bei dieser Frage mit betrachtet werden.


Abwarten und sehen was die neue Regierung zustande bringt. Und dann kann man bewerten. Aber die vielen Klugs.... besonders auch die in den ÖR die im Vorfeld schon meinen zu wissen wie es mit der neuen Regierung werden wird kann man kaum noch ertragen. Und was das Thema Schulden angeht ist die Situation deutlich komplizierter um diese in einem Satz zu beantworten.
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13
Proximo
1 jahr vor
Zitat:
Und was das Thema Schulden angeht ist die Situation deutlich komplizierter um diese in einem Satz zu beantworten.
Das sehe ich anders. Wenn man die Situation mit einem Satz beschreiben müsste, wie wäre es mit diesem:
Der deutsche Staat hat kein Einnahme, sondern definitiv ein Ausgabeproblem.
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11
C.H.K.
1 jahr vor
mein Gefühl sagt mir: es wird nicht besser; es wird höchstens weniger schlimm.
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