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Drei Gemeinden entwickeln Klimaanpassungskonzept

Drei Gemeinden entwickeln Klimaanpassungskonzept
Von links: Bürgermeister Christian Litzinger (Gelnhausen), Bürgermeister Markus Kern (Gründau), Bürgermeister Albert Ungermann (Linsengericht).

"Die Folgen des Klimawandels sind längst Realität: Starkregen, Hitze- und Dürreperioden sowie Unwetter mit Überflutungen, Hagel und Stürmen haben unsere Region in den vergangenen Jahren mehrfach getroffen. Mit dem fortschreitenden Klimawandel nehmen diese Extremwetterereignisse weiter zu – sowohl in Häufigkeit als auch in Intensität und Dauer", heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung aus den Rathäusern in Gelnhausen, Gründau und Linsengericht.

Um diesen Herausforderungen aktiv zu begegnen, haben die Stadt Gelnhausen sowie die Gemeinden Gründau und Linsengericht eine Interkommunale Zusammenarbeit (IKZ) ins Leben gerufen. Ziel ist die Entwicklung einer Klimaanpassungsstrategie, die die negativen Auswirkungen des Klimawandels minimiert, Schäden für Menschen, Natur, Wirtschaft und Infrastruktur reduziert und die Klimaresilienz unserer Region stärkt. Durch gezielte Maßnahmen soll eine systematische und flächendeckende Vorsorge gewährleistet werden, zum Schutz von Leben, Gesundheit und Lebensgrundlagen.

Seit dem 1. September 2025 leitet Rahul Ingle das zweijährige Projekt „Klimaanpassungskonzept“, das vom Bundes Umweltministerium (BMUKN) gefördert wird. In enger Zusammenarbeit mit Bürgerinnen und Bürgern, lokalen Akteuren, Fachverwaltungen und politischen Entscheidungsträgern soll ein umfassender Fahrplan für die Klimaanpassung entstehen. Die Strategie soll als Leitfaden für zukünftige Maßnahmen und als Grundlage für die Beantragung von Fördermitteln auf Landes- und Bundesebene dienen.

"Gestalten Sie die Zukunft aktiv mit!"

"Die Klimaanpassung betrifft uns alle – unsere Gesundheit, unsere Häuser, unsere Infrastruktur. Gemeinsam können wir Lösungen entwickeln, die für alle funktionieren. Ihre Ideen und Erfahrungen sind entscheidend, um unsere Region widerstandsfähiger zu machen. Bringen Sie sich ein, übernehmen Sie Verantwortung und helfen Sie mit, die Zukunft unserer Heimat zu sichern", heißt es weiter in der gemeinsamen Pressemitteilung.

So können Sie mitmachen:

  • Umfrage ausfüllen: Ihre Meinung zählt!
  • Interaktive Karte nutzen: Zeigen Sie uns, wo und wie Sie bereits von Extremwetterereignissen betroffen sind.
  • Ideenboard: Teilen Sie Ihre Vorschläge und Wünsche.
  • Auftaktveranstaltung: Erfahren Sie mehr über Risiken, Lösungen und bringen Sie Ihre Ideen ein! Am 4. Februar 2026, 18–20 Uhr in der Willi-Bechtold-Halle, Leipziger Str. 56, 63571 Gelnhausen-Roth.

Link: https://beteiligungsportal.hessen.de/portal/IKZ-GGL/startseite

klimanapsgnlinsgruen az

Von links: Bürgermeister Christian Litzinger (Gelnhausen/CDU), Bürgermeister Markus Kern (Gründau/CDU), Bürgermeister Albert Ungermann (Linsengericht/SPD).

Kommentare

8
Wahrheitsjäger
4 monate vor
Genau…. Oh Herr lass …. regnen… für das Klima der Bevölkerung
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7
Markus
4 monate vor
@ "Hein Blöd": „Ruhig, Brauner!“ (Richard Wagner)
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12
D.A.
4 monate vor
Zitat Die Folgen des Klimawandels sind längst Realität: Starkregen, Hitze- und Dürreperioden sowie Unwetter mit Überflutungen!
Wo genau? Nun wenn alle durchdrehen dann dreht man halt mit!
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12
W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸
4 monate vor
Vorsicht, wenn du aus dem Haus gehst... Extremes Wetterereignis....Schnee!
Gab es noch nie im Winter, ist völlig neu und man muss 24/7 davor Warnen.
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7
A.S.
4 monate vor
Weiterhin warten?

Das Vorhaben ist mehr als löblich und wird hoffentlich endlich auch umgesetzt!

In diversen Gegenden im MKK wartet man zum Beispiel auf Maßnahmen zum Hochwasserschutz.

Man glaubt sich wage daran erinnern zu können, das gerade in Linsengericht da noch was offen ist. Diverse Messstellen sind vermutlich noch in Betrieb um schnellst möglich davor warmen zu können das man gleich wieder den Keller voller Wasser stehen hat.

Aber wie gesagt, da sind noch weitere Baustellen offen, im MKK.

Freigericht arbeitet auch (schon seit Jahren!!!) an diversen Maßnahmen um den Ortsteil Somborn (Ortsmitte), zum Beispiel, vor weiteren Überflutungen zu schützen. Oder?

Ansonsten ist man vielerorts schon stolzer Besitzer diverser Starkregen-Gefahrenkarten und ist sich daher gewiss, wo es eng werden könnte.

So nebenbei!
Zur Klimaanpassung könnte dahingehend eingewirkt werden das man zum Beispiel keine Neubaugebiete in Flächen ausweist, die zu den Räumen gehören, die regelmäßig überflutet werden.
Zu nah ans Wasser gebaut!

Und man könnte sich Gedanken machen was es heißt, ständig neue Flächen zu erschließen und diese an bestehende "alte" Abwassersysteme anzuschließen, welche schon seit Jahren, völlig überlastet sind.

Aber dahingehend ist man ja schon "länger" rührig.
Oder, weiterhin warten!
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4
A.S.
4 monate vor
So nebenbei!

Neuer Ansatz beim Hochwasserschutz in Gelnhausen
Redaktion 19. März 2022.

So steht (stand) es in Vorsprung geschrieben.

Gut Ding will Weile haben.
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19
Lena-Sophie K.
4 monate vor
Absolut begrüßenswert. Schade, dass trotz Förderungen in Millionenhöhe andere Kommunen nicht partizipieren.
Das Geld verschimmelt.
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8
A.S.
4 monate vor
Das Geld schimmelt?
Kann eigentlich nicht sein! In dem Tempo wie es in Umlauf gebracht wird ist eine gute Durchlüftung gegeben. Das Mindesthaltbarkeitsdatum wird nicht im Ansatz erreicht.
Also bitte keine Sorgen machen!

Sorgen sollte man sich machen wie man auf Dauer neues beschaffen könnte.
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16
RaKl
4 monate vor
zitiere A.S.:
Das Geld schimmelt?
Kann eigentlich nicht sein! In dem Tempo wie es in Umlauf gebracht wird ist eine gute Durchlüftung gegeben. Das Mindesthaltbarkeitsdatum wird nicht im Ansatz erreicht.
Also bitte keine Sorgen machen!

Sorgen sollte man sich machen wie man auf Dauer neues beschaffen könnte.

Das ist doch dass geringste Problem, wenn es verbrannt ist wird einfach ein SONDERvermögen ausgerufen und schon ist frisches Geld im Überfluss vorhanden :D
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