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Gastgeber für US-Stipendiaten gesucht

Gastgeber für US-Stipendiaten gesucht

Die gemeinnützige Austauschorganisation Cultural Vistas gGmbH sucht engagierte Gastgeber für US-amerikanische Stipendiaten des 43. Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) für junge Berufstätige.

Die Unterbringung erfolgt im Zeitraum von Oktober 2026 bis Juni 2027. Darauf weist der CDU-Bundestagsabgeordnete Johannes Wiegelmann hin. Er hofft, dass einige Stipendiaten auch in der heimischen Region ein "Zuhause auf Zeit" finden.

Das Parlamentarische Patenschafts-Programm wurde 1983 vom Deutschen Bundestag und dem US-Kongress ins Leben gerufen und zählt zu den traditionsreichsten Austauschprogrammen zwischen Deutschland und den USA. Jährlich ermöglicht es jeweils 65 jungen Berufstätigen aus beiden Ländern, ein Jahr im Partnerland zu leben, zu lernen und zu arbeiten.

Im August 2026 reisen 65 US-amerikanische Stipendiaten im Alter von 18 bis 24 Jahren nach Deutschland. Nach einer intensiven Sprachphase studieren sie ein Semester an einer Hochschule oder Universität und absolvieren anschließend ein berufsbezogenes Praktikum. Ein zentraler Bestandteil des Programms ist die Unterbringung in Gastfamilien, Wohngemeinschaften oder bei Einzelpersonen. Gesucht werden Familien, Paare, Alleinstehende oder WGs mit einem freien Zimmer und Interesse am internationalen Austausch. Die Unterbringung wird finanziell bezuschusst und kann auch für einen kürzeren Zeitraum erfolgen. Interessierte Gastgeber können sich unverbindlich über das Kontaktformular melden: www.usa-ppp.de/gastfamilie-werden-formular/. Zudem lädt Cultural Vistas gGmbH für Mittwoch, 27. Mai, zu einer kostenlosen Online-Infoveranstaltung für interessierte Gastgeber ein. Weitere Informationen zum Programm und zur Infoveranstaltung gibt es online unter www.usa-ppp.de/us-tn-in-de/.

Kommentare

0
A.S.
1 monat vor
1983!

Im Zuge der innovativen Neuausrichtung der Zukunft ist ein Apell unserer Regierungsvertreter in Richtung Wohnungssuche schon etwas befremdlich.
Kann man nicht selber oder sollen prinzipiell wieder einmal die ANDEREN aktiv werden?
Da ist man scheinbar nicht in der Lage die selbst gesteckten Ziele von Wohnraumschaffung zu verwirklichen und appelliert in dem Zusammenhang wieder einmal nach außen.
WGs? Stellt sich die Frage ob man noch nicht erkannt hat, das die Studenten im eigenen Land mit der Problematik, nicht vorhandener Räumlichkeiten, die nebenher kaum noch erschwinglich sind, zu kämpfen hat?

Vielmehr sollte man einmal den 1983 ins Leben gerufenen Vorsatz etwas überarbeiten und der weltgeschichtlichen Gegebenheiten anpassen. Braucht es diesen Austausch noch?

Im indirekten Vergleich mit der Autoindustrie stellt sich die Frage: Fahren wir noch im VW Golf II ?

Die Erweiterungsbauten im Weißen Haus in Washington und im Bundeskanzleramt in Berlin hätten Kapazitätsmöglichkeiten, Gaststudenten zukünftig unter zu bringen. Nachtigall, ick hör dir trapsen! Ironie AUS!
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