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Grüner Aschermittwoch: "Gemeinsam geht’s!"

Grüner Aschermittwoch: "Gemeinsam geht’s!"

Mit circa 80 Gästen haben die Grünen Main-Kinzig den Politischen Aschermittwoch im Café Kowalski im Kurpark von Bad Orb bei Grüner Soße und Apfelsaft begangen.

Philip Schinkel, ortsansässiger Spitzenkandidat sowohl für die Orber Grünen als auch den Kreistag, betonte die Bedeutung demokratischer Mitbestimmung: „Jugendarbeit ist kein Freizeitprogramm. Sie ist das Fundament der Demokratie. Wir müssen Demokratie für junge Menschen erlebbar machen. Nur so können wir gemeinsam eine starke und zukunftsfähige Gesellschaft gestalten.“

Mahwish Iftikhar, Fraktionsvorsitzende der Kreisgrünen und Mitglied im hessischen Landesvorstand von den Grünen, betonte die Bedeutung des islamischen Ramadan und der christlichen Fastenzeit, die in diesem Jahr zum ersten Mal seit fast 100 Jahren zeitgleich gefeiert werden und appelierte an den sozialen Zusammenhalt: „In der vergangenen Wahlperiode lag unser Fokus auf den Themen, die unsere Gesellschaft zusammenhalten. Im Kreistag haben wir soziale und demokratie-fördernde Anträge gestellt. Alle mitzunehmen, keinen auszulassen – das ist gelebte Demokratie. Nur so gestalten wir die Zukunft im Main-Kinzig-Kreis.“

Tarek Al-Wazir, Bundestagsabgeordneter aus Offenbach, hielt eine laut Grünen fulminante Rede mit zahlreichen frischen Einblicken in die Bundespolitik. Sorgenvoll habe er Friedrich Merz’ Umgang mit dem Sondervermögen kritisiert, das durch diverse Haushaltstricks der schwarz-roten Koalition zu einem großen Teil nicht in Investitionen, sondern in die Finanzierung von neuen Ausgaben wie Mütterrente und billigen Agrardiesel gehe. Außerdem agiere die Koalition ohne soziale und ökologische Verantwortung – ein aktuelles Beispiel hierfür seien die Vorschläge von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche, die den Ausbau der Erneuerbaren Energien erheblich behindern würde.

„Die Regierung hat durch den Investitionsfonds enorme Möglichkeiten und trotzdem zeigt ihre Arbeit eine deutliche Zukunftsvergessenheit. Dringend notwendige Bauprojekte bei der Bahn wie die Strecken Hanau–Gelnhausen oder Hanau–Fulda müssen nicht nur geplant, sondern auch finanziert werden. Es ist absurd, dass die schwarz-rote Bundesregierung trotz Sondervermögen nicht genug Geld für den Aus- und Neubau der Bahn zur Verfügung stellt. Wir Grüne setzen uns dafür ein, dass der Main-Kinzig-Kreis die Investitionen bekommt, die er für eine zukunftsfähige Infrastruktur braucht.“

Abschließend erklärt die Partei: "Der Politische Aschermittwoch in Bad Orb machte deutlich: Bündnis 90/Die Grünen im Main-Kinzig-Kreis stehen für nahbare Politik, klare Lösungen und eine Zukunft, die alle mitnimmt. Die Menschen in unserem Kreis sind uns wichtig. Gemeinsam geht’s!"

politaschergruene az

Kommentare

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felix
2 monate vor
Es ist wirklich schade, dass die ehemals Friedensbewegten nicht auch die Ex-Außenministerin und intellektuellen Leuchtturm Annalena B. zur Veranstaltung einladen konnte, weil die sich bekanntlich - statt der vorgesehenen und hochqualifizierten Berufsdiplomatin im Ausland befindet.
So muss einmal mehr "...die Bedeutung des islamischen Ramadan und der christlichen Fastenzeit, die in diesem Jahr zum ersten Mal seit fast 100 Jahren zeitgleich gefeiert..." betont und auf göttliche Beistand rekurriert werden, den die Freigerichter Dorfgrünen gebetstechnisch schon seit Jahren zum Kern ihres politischen Credos gemacht haben, indem sie wöchentlich dazu animieren, für den Endsieg an der Ostfront zu beten.
Tarek A., der sich mit "Sondervermögen" auszukennen scheint, bemängelt nicht etwa die Tatsache, dass die Hälfte des Bundeshaushalts für Rüstung ausgegeben wird - ihn stört da schon eher eine Mütterrente (weil diese Mittel dann in der Ukraine fehlen könnten?).
Sich als Verein darzustellen, dem "gesellschaftlicher Zusammenhalt" besonders am Herzen liege, erstaunt insofern, als noch vor wenigen Monaten, als die Grünen Minister:innen*-Ämter innehatten, nicht nur außenpolitisch Konfrontation und Gefährdung unser aller Wohlergehen selbstverständlich waren - (die Außenministerin sah sich "im Krieg mit Russland" und sie wollte "Russland ruinieren", sie wurde auch mit Aussagen zitiert, die sinngemäß lauteten, dass sie die Meinung ihrer Wähler nicht schere, wenn es die Finanzierung des Kriegs in der Ukraine betreffe.) - sondern auch ein Kurs verfolgt wurde, der wirtschaftlich ruinöse Folgen hatte und hat, der dieses Land in einem Maße polarisiert wie in Zeiten der Weimarer Republik.
Wer nun aber glaubt, die Kritik an diesen Leuten sei überzogen, möge sich die Fallhöhe vergegenwärtigen!
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W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸
2 monate vor
zitiere felix:
Ex-Außenministerin und intellektuellen Leuchtturm Annalena B. zur Veranstaltung einladen konnte, weil die sich bekanntlich - statt der vorgesehenen und hochqualifizierten Berufsdiplomatin im Ausland befindet.


Der Leuchtturm hat sich ja schnell aus dem Staub gemacht, als die Luft dünn wurde.
So wie der Rest der Truppe auch... leider mit Lebenslanger Alimentierung durch den Steuerzahler.

Leider haben sie durch ihre desaströse Politik ein kaputtes Land zurückgelassen,
ohne zur Rechenschaft gezogen zu werden.

Und es gibt noch genügend Spinner, die diese Deutschland hassenden Ideologen weiterhin wählen.
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