Mit der Einführung einer sogenannten Biomethan-Quote und der Öffnung für „grünes Öl“ verabschiede sich die schwarz-rote Koalition von einer verlässlichen Wärmewende. "Statt Planungssicherheit drohen höhere Kosten für Verbraucherinnen und Verbraucher sowie milliardenschwere Investitionsrisiken", heißt es in einer Pressemitteilung.
Mahwish Iftikhar, Spitzenkandidatin der Grünen im MKK, erklärt: „Teures Biomethan in die Gasnetze zu drücken, verteuert das Heizen für alle. Das ist weder sozial gerecht noch energiepolitisch sinnvoll. Wir brauchen bezahlbare erneuerbare Lösungen statt neuer fossiler Abhängigkeiten.“
Auch Philip Schinkel, ebenfalls Spitzenkandidat, warnt vor langfristigen Folgen: „Wer jetzt weiter auf Gas setzt, verlängert die Abhängigkeit von unsicheren Importen und riskiert dauerhaft hohe Heizkosten. Kommunen, Betriebe und private Haushalte brauchen verlässliche Rahmenbedingungen – kein politisches Hin und Her.“
Die geplante Reform gefährdet nach Ansicht der Grünen sowohl die Klimaziele als auch bereits getätigte Investitionen in die Wärmewende. Unklare Förderstrukturen würden zudem die soziale Schieflage verschärfen. Nach Auffassung von Iftikhar und Schinkel braucht es klare gesetzliche Leitplanken, Planungssicherheit für alle Beteiligten und eine sozial gerechte Förderung für bezahlbare, erneuerbare Wärme.




Hinterher wird sie den Brennstoff nicht bezahlen können.
Da waren die Grünen ehrlicher."
Das ist aber auch nur die halbe Wahrheit. Wie soll "sie" sich denn jetzt(!) die Umstellung (Photovoltaikanlage, Wärmepumpe, Gebäudeisolierung etc.) leisten? Und wieviel man später mal für den jetzt schon sehr teuren Strom bezahlen muss, weiß auch niemand. Für die Kosten der oben genannten Maßnahmen, kann man jedenfalls noch ein ganze Weile Öl, Gas etc. bezahlen .
Leut', es geht nicht darum, die eigene Weltanschauung auf biegen und brechen zu erhalten. Analysieren, was ist und gute Lösungen finden, die den Menschen nicht die Würde nimmt. Und das liegt nicht jeder Partei.