Im Jahr 1950 drangen chinesische Truppen in Tibet ein und halten das ehemals souveräne Land seitdem besetzt. Einen verzweifelten Aufstand der Tibeter am 10. März 1959 schlugen die chinesischen Truppen blutig nieder; 87.000 Tibeter kamen dabei ums Leben. Die Tibet Initiative Deutschland organisiert zum Gedenken an diesen Tag die Flaggenaktion, an der sich immer mehr deutsche Städte, Gemeinden und Landkreise als Zeichen der Solidarität beteiligen.
Auch Altlandrat Karl Eyerkaufer (SPD), der diese Aktion in den Main-Kinzig-Kreis getragen hatte, und der amtierende Landrat Thorsten Stolz (SPD) hissten am Main-Kinzig-Forum in Gelnhausen wieder die tibetische Flagge. Seitens der Kommunen im Kreis beteiligen sich zahlreiche Rathäuser an der Aktion. „Menschenrechtsverletzungen und die Zerstörung der Kultur, Religion und nationalen Identität bestimmen das Leben in Tibet. Die Besatzer schließen Klöster, unterdrücken die tibetische Sprache, verhindern den Erhalt traditioneller Bauten und zerstören die einzigartige Ökologie der Hochebene. Der gewaltlose Freiheitskampf der Tibeter verdient unsere Unterstützung“, betonen Thorsten Stolz und Karl Eyerkaufer.


