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Kreistag: Cat* Patiño Lang führt "Die Linke" an

Kreistag: Cat* Patiño Lang führt "Die Linke" an
Von links: Heike Arnold, Cat* Patiño Lang, Andreas Müller, Hannah Rittershauß. Bildrechte: Klaus Schenck

Die neu gewählten Mandatsträger*innen der Partei die Linke haben sich zur konstituierenden Sitzung ihrer Fraktion für den Kreistag erstmals zusammengefunden und die inhaltlichen sowie personellen Weichen für die kommende Wahlperiode gestellt.

Besonders erfreut zeigt sich die Fraktion über das Wahlergebnis: Mit einem zusätzlichen Mandat ist Die Linke nun mit vier Sitzen im Kreistag vertreten. „Wir sind sehr froh, einen vierten Sitz dazugewonnen zu haben. Das ist ein starkes Signal und ein Vertrauensbeweis, den wir sehr ernst nehmen. Wir werden unsere politische Stimme für eine sozial-ökologische Wende, die in unserer destabilisierten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lage so wichtig ist, einsetzen“, betonte Cat* Patiño Lang, einstimmig zum Fraktionsvorsitz gewählte Spitzenkandidat*in. Die Linke – Fraktion Main-Kinzig sieht sich als konstruktive Oppositionskraft und ist zugleich offen für eine sachorientierte Zusammenarbeit mit anderen demokratischen Kräften im Kreistag, sofern diese den Interessen der Menschen im Main-Kinzig-Kreis dient.

“Inhaltliche Schwerpunkte in der kommenden Legislaturperiode werden für uns die Stärkung der sozialen Infrastruktur im Landkreis, mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung in politischen Entscheidungsprozessen und die Einhaltung und starke Umsetzung der Istanbuler Konvention sein”, so Heike Arnold, die als stellvertretende Fraktionsvorsitzende gewählt wurde, “ein intensiveres Engagement aller politischen Kräfte ist dafür ausschlaggebend”. Neben dem Fraktionsvorstand besteht die Fraktion aus Andreas Müller, der seine 20-jährige Erfahrung in der Kreistagsarbeit mitbringt und Hannah Rittershauß. “Der Einsatz für bezahlbaren Wohnraum, für ein kostenloses Mittagessen für alle Kinder im Kreis und für die Schaffung sogenannter dritter – konsumfreier – Orte, stehen für uns in den nächsten fünf Jahren ebenfalls ganz weit oben auf unserer To-Do-Liste”, so Rittershauß.

Andreas Müller ergänzt “Die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs und die Arbeitsbedingung der dort beschäftigten Mitarbeitenden sind zentral, um die Situation für die Bürger*innen des Main-Kinzig-Kreises auch jenseits der Ballungszentren zu optimieren. Genauso wichtig ist eine flexible und überkommunale Herangehensweise an den ÖPNV, um auch jungen Menschen zu ermöglichen, nach 20 Uhr sicher von beispielsweise Hanau nach Kilianstädten zu gelangen.”

“Es wird nicht reichen, hier lediglich auf autonomes Fahren zu setzen, bei welchem die Daten unserer öffentlichen Infrastruktur wieder den Tech-Riesen in den USA zu Verfügung gestellt werden und im Falle eines Versagens der KI auf ausgebeutete Arbeitskräfte auf den Philippinen zurückgegriffen wird. Wir müssen da regionaler und Arbeinehmer*innen-zentrierter denken”, fügt Patiño Lang hinzu.

Die nächsten fünf Jahre werden auf mehreren Ebenen entscheidend für die Richtung, in die sich unsere Gesellschaft, die Wirtschaft und die Bedingungen für die Jugend entwicklen. “Unsere Rolle im Kreistag und den kommunalen Parlamenten im Main-Kinzig-Kreis liegt hierbei klar darin, aufzuklären, die Menschen wieder für demokratische Prozesse zu begeistern und den Finger da in die Wunde zu legen, wo es notwendig ist”, schließt Hannah Rittershauß ab.

Die Fraktion bedankt sich noch einmal ausdrücklich bei allen Wähler*innen im Main-Kinzig-Kreis für Ihre Stimme und das Vertrauen. Abschließend wurde vereinbart, zeitnah Gespräche mit zivilgesellschaftlichen Initiativen, Verbänden, den Gewerkschaften und den Bürger*innen zu führen, um deren Anliegen aktiv in die politische Arbeit einzubeziehen.

linkefraktionkreistag az

Von links: Heike Arnold, Cat* Patiño Lang, Andreas Müller, Hannah Rittershauß. Bildrechte: Klaus Schenck

Kommentare

6
TKU
1 monat vor
Was bedeutet denn das * im Namen?
Auf dem Wahlzettel war das * nicht!
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7
W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸
1 monat vor
Liegt wohl daran, das ein Wahlzettel ein Behördliches Dokument ist, und man dort keine ausgedachten Phantasie Geschlechter schreiben kann.
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7
W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸
1 monat vor
Spätestens bei der nächsten Wahl und weiteren terroristischen Anschlägen der Linken (Antifa) wird sich das alles in Luft auflösen.

Das Geld der anderen ist bald leer.
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Nostradamus
1 monat vor
Fürwahr, wir gehen dunklen Zeiten entgegen.
Und wenn das Geld erst leer ist, werden auch die Blätter bald kahl sein.
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Ruffty
1 monat vor
Und ich dachte, Fasching wäre für dieses Jahr vorbei. Hauptsache, man kann sich in Erinnerung bringen. Als ob hierzulande keine Ausbeutung wäre. Nicht Cat Ballou, die hing in Wyoming. Sondern Cat mit der Metallic Aubergine. Das ist der Vorteil der freien Marktwirtschaft: Es finden sich auch für Auslaufmodelle immer wieder Interessenten.
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11
Konrad
1 monat vor
Welch ein abwertender Kommentar ohne Aussage. Klar, Ruffty muss sich in Wyoming ja auskennen.
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Ruffty
1 monat vor
Hauptsache du kennst dich auf den Philippinen aus, Konrad.
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