Durch den Zusammenschluss entstehe in der Mitte des Kreistags eine gemeinsame Fraktion mit insgesamt fünf Mitgliedern. Für die FDP gehören der neuen Fraktion Katja Lauterbach (Bruchköbel), Daniel Protzmann (Großkrotzenburg) und Joachim Fetzer (Maintal) an. Volt wird vertreten durch Nina Marx (Bruchköbel) und Jana Freund (Maintal).
Inhaltlich sehen beide Parteien insbesondere in den Bereichen Digitalisierung und Bürokratieabbau große Überschneidungen. Ziel ist es, Verwaltungsprozesse für die Bürgerinnen und Bürger im Main-Kinzig-Kreis spürbar zu vereinfachen – etwa durch mehr digitale Angebote, schnellere Bearbeitungszeiten bei Anträgen und eine insgesamt effizientere Kreisverwaltung. Auch eine zukunftsorientierte Bildungspolitik ist beiden Parteien ein zentrales Anliegen, beispielsweise durch bessere digitale Ausstattung an Schulen und moderne Lernbedingungen für Schülerinnen und Schüler.
Die formale Bildung der gemeinsamen Fraktion soll im Laufe des April abgeschlossen werden. Zur konstituierenden Kreistagssitzung am 8. Mai wird die neue Fraktion erstmals gemeinsam im Kreistag auftreten. Mit dem Zusammenschluss wollen FDP und Volt ihre Kräfte bündeln, um konkrete Verbesserungen im Alltag der Menschen im Main-Kinzig-Kreis zu erreichen – von einfacheren Behördengängen bis hin zu besseren Bildungsangeboten vor Ort.




Kommentare
Schließlich geht es einfach nur darum, nicht in der Versenkung zu Verschwinden und irgendwie etwas zu sagen zu haben.
Wenn die 4 nun noch zu einer Partei Verschmelzen würde sich das Wahlergebnis auch besser als "Auftrag" Erklären lassen.
Ist dann auch einfacher mit der SPD oder CDU einen Koalitionspartner zu finden.
Seinen (ehemaligen) Markenkern endgültig aufzugeben - bedeutet
Absturz in die Bedeutungslosigkeit.
Da hilft auch nicht die allgemeine Floskel "Alles nur für die Bürger".
Arme FDP (kennen sie eigentlich die Thesen ihres Gründers?)
Hauptsache Pöstchen.