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Kreistags-Beschluss: Null-Toleranz gegenüber Antisemitismus

Kreistags-Beschluss: Null-Toleranz gegenüber Antisemitismus

Der Kreistag hat sich mit einem Antrag zur Solidarität mit jüdischem Leben und zur Null-Toleranz gegenüber Antisemitismus bekannt. Die FDP hatte das Thema auf die Tagesordnung gebracht, SPD, CDU und Freie Wähler hatten diesen dann letztlich gemeinsam Antrag ergänzt. Die Grünen stimmten ebenfalls zu, hätten sich allerdings eine Ausweitung über die Schulen hinaus gewünscht: „Wir müssen im Kreis dafür sorgen, dass Antisemitismus bekämpft wird und nicht nur an Schulen“, so die Fraktionsvorsitzende Mahwish Iftikhar.

Laut Beschluss unterstützt der Kreis und macht bestehende Programme von Land, Bund und Zivilgesellschaft sichtbar. An weiterführenden Schulen soll ein Ansprechpartner für Antisemitismusprävention und Erfassung von antisemitischen Vorfällen benannt werden, der sowohl dem Staatlichen Schulamt als auch dem Kreisausschuss Auskunft geben kann. Eine Vernetzung auf Kreisebene der schulischen Ansprechpartner ist anzustreben. Der Kreis stärkt zudem lokale Initiativen, Kulturprojekte, Begegnungsformate und Gedenkarbeit. Der gemeinsame Austausch zwischen Schulen soll genutzt werden, um dem wachsenden Antisemitismus in der Gesellschaft entgegenzuwirken. Und der Kreisausschuss berichtet einmal jährlich über relevante Aktivitäten und antisemitische Vorfälle.

Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

 

 

Kommentare

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Hätteesgernschönhier
5 monate vor
"um den wachsenden Antisemitismus in der Gesellschaft " ...
Wächst der wirklich? Oder haben wir uns viel davon importiert?

Mir ist das alles viel zu undifferenziert betrachtet. Ich kann doch einer Gesellschaft nicht unterstellen, sie würde mehr Ablehnung empfinden, wenn ich tatsächlich einen Haufen Hasser reinhole und die einfach mal der Gesellschaft rechnerisch zuordne. Was soll diese Verschleierung?

Das eigentliche Projekt muss in der ersten Stufe doch lauten: schickt die heim, die nicht hergehören und hier Hass verbreiten.

Und die Kids, die sich das abgucken, mit denen den Bildungsauftrag erfüllen und durch Projektwochen deutsche Geschichte durcharbeiten.
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Blauer Bock
5 monate vor
Wir haben nicht nur ein Ausgabenproblem in Berlin und anderswo, sondern auch ein Problem mit gewissen Importen. Beides wird gern totgeschwiegen von jenen, die es zu verantworten haben.
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Hätteesgernschönhier
5 monate vor
Na, dann immer fleißig benennen. Wir müssen da ran. Und gerne mit Parteien der Mitte. Aber Handlungsverweigerer können wir uns nicht mehr leisten.
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Hätteesgernschönhier
5 monate vor
Der Kreistag beschließt und die Verwaltungsgerichte kassieren Demo-Verbote.
Ich finde ja, das Demonstrationsrecht gehört reformiert. Kein Austragen ausländischer Konflikte mit Demos im deutschen Rechtsraum. Da wäre viel ausgelebter Hass gebannt.
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4
W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸
5 monate vor
Mehr Pro Palästina Demos in Hanau für den Genozid in Jerusalem, desto mehr geht die größte Gefahr von rechts aus.

Ganz klarer Zusammenhang, machen Deutsche ja schließlich auch.
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Heinrich
5 monate vor
Immer wieder die gleichen Lippenbekenntnisse. Aber Ross und Reiter (Islamisten) werden nicht benannt.
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Prof. ad. Wilfried W
5 monate vor
... die Zeit der schönen Worte ist wieder angebrochen ...
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