Laut Beschluss unterstützt der Kreis und macht bestehende Programme von Land, Bund und Zivilgesellschaft sichtbar. An weiterführenden Schulen soll ein Ansprechpartner für Antisemitismusprävention und Erfassung von antisemitischen Vorfällen benannt werden, der sowohl dem Staatlichen Schulamt als auch dem Kreisausschuss Auskunft geben kann. Eine Vernetzung auf Kreisebene der schulischen Ansprechpartner ist anzustreben. Der Kreis stärkt zudem lokale Initiativen, Kulturprojekte, Begegnungsformate und Gedenkarbeit. Der gemeinsame Austausch zwischen Schulen soll genutzt werden, um dem wachsenden Antisemitismus in der Gesellschaft entgegenzuwirken. Und der Kreisausschuss berichtet einmal jährlich über relevante Aktivitäten und antisemitische Vorfälle.
Der Antrag wurde einstimmig angenommen.



Kommentare
Wächst der wirklich? Oder haben wir uns viel davon importiert?
Mir ist das alles viel zu undifferenziert betrachtet. Ich kann doch einer Gesellschaft nicht unterstellen, sie würde mehr Ablehnung empfinden, wenn ich tatsächlich einen Haufen Hasser reinhole und die einfach mal der Gesellschaft rechnerisch zuordne. Was soll diese Verschleierung?
Das eigentliche Projekt muss in der ersten Stufe doch lauten: schickt die heim, die nicht hergehören und hier Hass verbreiten.
Und die Kids, die sich das abgucken, mit denen den Bildungsauftrag erfüllen und durch Projektwochen deutsche Geschichte durcharbeiten.
Ich finde ja, das Demonstrationsrecht gehört reformiert. Kein Austragen ausländischer Konflikte mit Demos im deutschen Rechtsraum. Da wäre viel ausgelebter Hass gebannt.
Ganz klarer Zusammenhang, machen Deutsche ja schließlich auch.