„Nun wünschen wir uns noch die längst überfällige Fertigstellung des Riederwald-Tunnels hin zur Anbindung an die A661, und dann haben wir den vielen Tausend Menschen, die jeden Tag aus dem Ostteil des Main-Kinzig-Kreises nach Frankfurt einpendeln, und zur starken Wirtschaftskraft Frankfurt ihren Teil beitragen, einen großen Dienst erwiesen“, urteilt Conrad Buchholz.
Nach Meinung des Liberalen sei es damit aber noch lange nicht getan: Nächster wichtiger Schritt der, auch aufgrund der langen Vorlaufzeiten für Projekte dieser Art, auf den Weg gebracht werden müsse, sei der Ausbau der A66. „Zumindest Rund um das Hanauer Kreuz bis nach Gelnhausen gibt es hier aus unserer Sicht Handlungsbedarf, zumal eines klar ist: Es wird in den nächsten Jahren tendenziell mehr Menschen zum Arbeiten in den Großraum Frankfurt ziehen“, gibt der Liberale zu bedenken.
Der Main-Kinzig-Kreis lebe von seiner guten Anbindung an Frankfurt und das restliche Rhein-Main-Gebiet, sagte Buchholz. Daher habe man auch bereits 2010 einen entsprechenden Antrag zum Ausbau der A66 rund um Langenselbold eingereicht, seinerzeit „mit breiter Zustimmung der CDU“, erinnert sich Buchholz. Gleichzeitig müsse der Kreis auch weiterhin den Ausbau der Kinzigtalbahn und der Nordmainischen S-Bahn voran treiben, so Conrad Buchholz, verkehrspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Kreistag.



