Mehrere Anträge aus Hessen und Rheinlandpfalz zum Thema Fluglärm wurden auf der Bundesdelegiertenkonferenz in das Bundestagswahlprogramm aufgenommen. Demnach sollen die Länder durch Veränderungen von Bundesgesetzen leichter die Möglichkeit haben ein verlängertes Nachtflugverbot von 22 Uhr bis 6 Uhr durchzusetzen. Außerdem setzten sich die GRÜNEN für eine Verringerung der Kurzstreckenflüge ein, Kerosin soll besteuert werden und Privilegien des Flugverkehrs bei der Mehrwertsteuer abgeschafft werden.
„Wir kämpfen konsequent auf allen Ebenen für eine Verringerung der Lärmbelastung durch den Frankfurter Flughafen. Hessen will den Wechsel und hat genug von der Verlärmung. Möglichkeiten gibt es. Die schwarz-gelben Regierungen in Wiesbaden und Berlin wollen diese nicht sehen. Doch Fluglärm ist abwählbar – bei der Landtagswahl und bei der Bundestagswahl im September.“, betont Daniel Mack.



