Mack ruft insbesondere zur Teilnahme an der Mahnwache im Main-Kinzig-Kreis auf. Diese findet in Hanau am Montag den 11. März um 18 Uhr in der Hammerstraße zwischen Langstraße und Freiheitsplatz statt. „Auch nach zwei Jahren sind die Auswirkungen der Aneinanderreihung von Störfällen und die Kernschmelze in den Reaktoren auf das Leben der Menschen vor Ort immens. Für die Betroffenen von Fukushima ist der Ausnahmezustand Alltag geworden. Daher gilt es nach wie vor, Solidarität zu zeigen.“
Dabei weißt der Grüne darauf hin, dass trotz dieser erschütternden Ereignisse in Fukushima und dem endlich parteiübergreifend beschlossenen Ausstieg aus der Atomkraft in Deutschland die Energiewende stocke. „Die schwarz-gelben Regierungen auf Bundes- und Landesebene verhindern die Energiewende, statt sie zu fördern. Ihnen mangelt es an Konzepten, Ideen und Sorgfalt“, so Mack. Die hessische Landesregierung habe es schließlich nicht einmal geschafft, das Atomkraftwerk Biblis rechtssicher stillzulegen. Durch die vom VGH als formell und materiell rechtswidrig festgestellte Stilllegung drohe Hessen nun Schadenersatzforderungen des Betreibers RWE von bis zu 187 Millionen Euro. Eine Summe, das besser in den Ausbau erneuerbarer Energien hätte investiert werden sollen.
„Hessen ist weiterhin Schlusslicht beim Ausbau der erneuerbaren Energien. Mit dieser Landesregierung wird sich das auch nicht ändern. Wer die Energiewende will, der muss Grün wählen!“, führt der Landtagsabgeordnete aus. Das Ziel seiner Fraktion sei eine ganzheitliche Wende, bei der auch Verkehr und Wärme einbezogen werden müssen. Diese müsse durch neue Beteiligungsmodelle in Bürgerhände gegeben werden.



