Die für die Region sehr wichtige und stark genutzte Trasse sei schon lange überlastet und bedürfe dringend einer Aufwertung: „Zwar nutzen heute schon viele Pendler die Züge auf dieser Strecke, allerdings kommt es immer wieder zu Verspätungen aufgrund von Fehlern durch die hohe Auslastung. Das verhindert eine weitere Verlagerung des Verkehrs von der Straße auf die Schienen.“
Dabei betont der Grüne jedoch, dass bei den weiteren Planungen die Variante „Mottgersspange“ mit einem völlig neuen Trassenbau durch den Spessart endlich fallen gelassen werden müsse. Das könne die weiteren Planungen beschleunigen. Die Kosten für diese Ausbauvariante stünden schließlich in keinem Verhältnis zu dem mehr als zweifelhaften nutzen. „Außerdem ist es nicht nachvollziehbar, warum das empfindliche ökologische Gleichgewicht im Spessart für viel Geld gestört werden soll, wenn andere Streckenvarianten kostengünstiger und ebenso effektiv sind. Die Umweltverträglichkeit muss bei der Planung einen hohen Stellenwert genießen!“, so Mack.
Der Landtagsabgeordnete verwies darauf, dass nur mit einer Stärkung des Schienennetzes langfristig eine dringend gebrauchte Verkehrswende erfolgen könne. Daniel Mack erläutert: „Wir brauchen einen attraktiven ÖPNV, um die Verkehrsbelastung zu senken und die Umwelt zu schonen.“



