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Mack: Tauber gesteht verfehlte Verkehrspolitik ein

Mack: Tauber gesteht verfehlte Verkehrspolitik ein

„Es ist verständlich, dass Herr Tauber weiterhin eine sachliche Argumentation verweigert, weil die Verkehrspolitik der Bundesregierung gescheitert ist“, kommentiert der Landtagsabgeordnete Daniel Mack von Bündnis 90/Die Grünen die jüngste Äußerung des CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Peter Tauber zur nordmainischen S-Bahn.

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Mack rückt nicht davon ab, dass sich das Milliardendesaster "Stuttgart 21" auf überregionale Bahnprojekte auswirken werde: "Wird auf der einen Seite mehr Geld ausgegeben, ist auf der anderen Seite weniger da. Das ist ein ganz einfaches Prinzip. Wenn dann die Fördertöpfe 2015 neu verteilt werden und unübersichtliche Milliardensummen für das verkehrs- und haushaltspolitisch unsinnige Projekt in Stuttgart gebunden sind, werden andere viel sinnvollere Projekte darunter leiden. Dieser rein logischen Schlussfolgerung hat Herr Tauber anscheinend nichts entgegen zu setzen und verschleiert das lieber mit haltlosen Vorwürfen.“

Der Grünen-Abgeordnete betont, dass es für eine moderne Verkehrsinfrastruktur unerlässlich sei, dem öffentlichen Personennahverkehr und den Schienen eine klare Vorrangstellung in Finanzierung und Förderung gegenüber Straßenbau einzuräumen. Schließlich sei ein attraktiver ÖPNV die effektivste Chance, die Umwelt- und Anwohnerbelastung durch Autoverkehr zu senken. „Gerade im ländlichen Raum muss durch eine Überarbeitung von Busangeboten mit Takterhöhungen, mehr Haltestellen und zusätzlicher Anbindung an den Schienenpersonenverkehr die Akzeptanz von ÖPNV gefördert werden.“

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