Wirtschaftsinformatik-Professor Peter Buxmann von der Technischen Universität Darmstadt und Daniel Mack trafen sich während der der politischen Sommertour „digital.aktiv.ökologisch.sozial“ des Grünen Netzpolitikers, zum konstruktiven Austausch. Im Mittelpunkt Buxmanns Forschungen und Lehren stehen Softwareangebote, Social-Media-Plattformen und die damit einhergehenden digitalen Gütern. Aktuell arbeitet er an der Veröffentlichung seiner, in Kooperation mit hr-online, durchgeführten Studie „Der Preis des Kostenlosen“.
„Insbesondere das Forschungsfeld der digitalen Güter liefert wertwolle Ansätze für die Netzpolitik. Es ergeben sich Ableitungen, die für das Urheberrecht, Verbraucherschutz und Datensicherheit im Netz relevant sind. Im Umgang mit Daten im Internet muss bei Nutzern und Anbietern das Prinzip der Datensparsamkeit gelten. Es muss transparent sein, welche Daten erhoben werden und was damit passiert. Einfache AGBs und ein einheitlicher Button bei Online-Verträgen sind notwendig, damit versteckte Fallen verhindert und Anbieter an Regeln gebunden werden. Statt der oft versteckten Bezahlung durch Datenspionage, braucht es einfache und neue Bezahlmodelle“, so Mack.
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